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Test: Die besten Full-HD-Gaming-Monitore (1080p) für PC-Spieler im Vergleich

04.03.2021 | 10:20 Uhr |

Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung (1080p) erfreuen sich großer Beliebtheit bei PC-Spielern und E-Sportlern: Sie sind günstig, erfordern keine teure Highend-Grafikkarte und erreichen sehr hohe Bildwiederholraten. Neu in unserem großen Vergleichstest sind drei aktuelle Modelle von Benq, Gigabyte und der Preis-Tipp Philips 24E1GAJ.

1080p-Gaming-Monitore sind weiterhin die beliebtesten Modelle bei den meisten Spielern - und auch E-Sportler schätzen die Full-HD-Auflösung. Kein Wunder, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Modelle, die auch für ambitionierte Gamer und schnelle Spiele vollauf genügen, sind teilweise schon zu günstigen Preisen von unter 200 Euro zu haben - etwa der Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U und unser neuer Preis-Tipp Philips 24E1GAJ

1080p-Monitore liefern hohe Bildraten von mindestens 144 Hertz und besitzen moderne Leistungsmerkmale wie unser Innovations-Sieger Asus VG278Q , der sich mit AMD- wie Nvidia-Grafikprozessoren synchronisiert. Neu auf den Markt kommen jetzt High-End-Modelle mit 360 Hertz Bildrate, wie unser Testsieger Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN , die sich an ambitionierte FPS-Gamer und professionelle E-Sportler richten.

Viele Spieler bevorzugen 24-Zoll-Bildschirme wie den Asus ROG Swift PG248Q mit 180 Hertz Bildrate, da sie - anders als bei den größeren Displays - sehr nah am Monitor sitzen und so das gesamte Spielgeschehen besser im Überblick haben - und so viel schneller auf neue Situationen reagieren können. Zudem passen 24-Zöller wie etwa der Acer BE240Y auf jeden Schreibtisch. Die geringere Full-HD-Auflösung spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Aber auch 27-Zoll-Modelle wie die neu getesteten Gigabyte M27F und Benq Mobiuz EX2710 finden immer mehr Anhänger.

Zudem sind die Preise der meisten Full-HD-Bildschirme durch die schnelleren Profi-Modelle und die höherauflösenden 27-Zöller mit WQHD (2560 x 1440 Bildpunkte) und die noch größeren Bildschirme mit UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixel deutlich nach unten gegangen und für jedermann erschwinglich. Unser aktueller Preis-Tipp Philips 242E1GAJ kostet nur rund 150 Euro und die beiden neu getesteten 27-Zöller Gigabyte M27F und Benq Mobiuz EX2710 liegen zwischen 240 und 290 Euro. Zum anderen benötigen Sie keine teure Highend-Grafikkarte, es genügt bereits eine Mittelklasse-Grafikkarte, um die hohe Spiele-Performance von mindestens 144 Bildern/s auf den Schirm zu zaubern.

Vergleichs-Test: Die besten WQHD-Gaming-Monitore (1440p)   

Der Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN schaftt bis 240 Hertz Bildrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten fürs Gaming
Vergrößern Der Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN schaftt bis 240 Hertz Bildrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten fürs Gaming
© PC-WELT

Bildwiederholraten bis 360 Hertz: genug für die schnellsten Spiele

Zahlreiche Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung liefern hohe Bildwiederholraten von bis zu 180 Hertz wie der Asus ROG Swift PG248Q oder 240 Hertz der AOC Agon AG251FZ , die für jedes moderne reaktionsschnelle Spiel ausreichen. Hier haben Sie also eine sehr große Auswahl auch an preiswerten Gaming-Monitoren. Neu auf den Markt kommen aktuell Modelle mit der maximalen Bildrate von 360 Hertz wie unser Testsieger Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN , der mit rund 700 Euro aber auch deutlich teurer ist.



AMD FreeSync und Nvidia G-Sync minimieren Bildfehler

Um diese rasend schnellen Bildraten auch auf dem Bildschirm zu zaubern, muss sich der Monitor mit der Grafikkarte synchronisieren, sonst drohen Bildfehler. Die beiden Verfahren, die Bildraten angleichen, heißen AMD FreeSync und Nvidia G-Sync . Die Techniken sind eigentlich nicht miteinander kompatibel, sie funktionieren nur mit Grafikprozessoren des jeweiligen Herstellers. FreeSync unterstützt AMD ab der Radeon R7, Nvidia G-Sync ab der Geforce GTX 650 Ti Boost. Daneben gibt es Gaming-Monitore mit Freesync-Technik, die von Nvidia als kompatibel zur G-Sync-Technik zertifiziert sind. Unser Innovations-Sieger Asus VG278Q ist einer der Bildschirme, der auf der Kompatibilitäts-Liste von Nvidia steht. Der Gaming-Monitor schafft mit beiden Techniken eine Synchronisation mit bis zu 144 Hertz.

Vergleichs-Test: Die besten UHD-Gaming-Bildschirme (2160p)

In unseren Test arbeiten beide Verfahren wie etwa beim Dell S2419HGF zuverlässig und lassen auch bei extremen Bildraten praktisch keine Bildfehler zu. Nachteil von G-Sync: Bildschirme mit dieser Technik sind meist teurer als vergleichbare Freesync-Monitore. In unseren Tests stellen wir keine nennenswerten Unterschiede zwischen den beiden Techniken fest.


TN, VA oder IPS: Vor- und Nachteile der Panel-Techniken

Der Input-Lag - also die Verzögerung zwischen Signaleingabe und Signalverarbeitung durch den Monitor - sollte idealerweise sehr kurz sein. Daher setzen die Hersteller meist TN-Panel ein, die hier die geringsten Verzögerungswerte liefern. Allerdings holen andere Techniken auf, so dass sich die Unterschiede minimieren. Unser Testsieger Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN basiert beispielsweise auf einem IPS-Panel, das mit einer Reaktionszeit von 1 Millisekunde sehr schnell ist.

Der Curved Monitor des preiswerten AOC C27G1 erhöht die Konzentration bei Spielen
Vergrößern Der Curved Monitor des preiswerten AOC C27G1 erhöht die Konzentration bei Spielen
© AOC


Elektronische Helfer optimieren den Spielespaß

Alle getesteten Gaming-Displays wie etwa der Asus ROG Swift PG248Q und der Asus ROG Strix XG27VQ bieten neben schnellen Bildraten und Synchronisationstechnik weitere elektronische Helfer, die die Gaming-Performance steigern. Die Hersteller benennen diese Unterstützer meist mit Fantasienamen wie etwa Acer mit "Visioncare". Hinter Visioncare wie hinter der Elektronik der anderen Hersteller verbergen sich jedoch meist ähnliche Funktionen.

Zu nennen sind vor allem die Aufhellung dunkler Bildschirmbereiche um Details besser erkennen zu können - bei Benq etwa "Black eQualizer" genannt. Weitere Einstellungen sind die Flickerfree-Technik zur Reduzierung von Flimmern und der Blaulichtfilter um die Augen weniger zu ermüden. Weitere Features lassen sich über das Bildschirmmenü aufrufen, etwa verschiedene Fadenkreuz-Overlays, um den Gegner in Shootern immer perfekt im Visier zu haben.

Aber auch in Sachen Design optimieren die Hersteller ihre Gaming-Displays. So haben diverse Bildschirme ganz schmale Panel-Einfassungen von nur 1 Millimeter um den Multi-Monitor-Einsatz zu verbessern. Einge Hersteller liefern zu ihren Gaming-Monitoren einen kleinen Hotkey-Puck mit, der Tasten zum Aufruf von abgespeicherten Spiele-Profilen besitzt. Andere Hersteller - sichtbar beim AOC Agon AG251FZ und Dell S2419HGF - integrieren diese Hotkey-Tasten lieber in den Panel-Rahmen oder ins On-Screen-Menü.

Fazit: Unsere Tests zeigen: Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil: Gerade bei schnellen Action-Games besitzen sie gegenüber den größeren Bildschirmen mit höheren Auflösungen viele Vorteile wie ultraschnelle Bildraten und sehr kurze Reaktionszeiten. Und durch den Preisverfall der Mittelklasse-Modelle sind sie praktisch für jeden Gamer erschwinglich. Und das sind die herausragenden Gaming-Monitore mit Full-HD in unserem Vergleichstest.

aktueller Testsieger Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN
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© Asus

Testsieger: Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN

Der Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN ist ein Full-HD-Gaming-Monitor (1080p) für Profi- und ambitionierte Hobby-Gamer, die noch den letzten Geschwindigkeitsvorteil beim Spielen erreichen wollen. Der 23,5-Zöller arbeitet auch bei maximaler Bildrate von 360 Hertz fehlerfrei und bietet gegenüber Bildschirmen mit niedrigeren Bildraten noch ein Quäntchen mehr Reaktionsschnelligkeit besonders bei sehr flotten Games. Daneben lässt sich der Monitor ergonomisch sehr gut an den Aufstellort abpassen und er besitzt ein sehr komfortables Bildschirmmenü mit zahlreichen Gaming-Features. Der Stromverbrauch ist vergleichsweise hoch. Diese Gaming-Performance hat allerdings Ihren Preis: Der Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN schlägt mit rund 685 Euro zu Buche.

Ausführlicher Testbericht des Asus ROG Swift 360 Hz PG259QN


aktueller Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U
Vergrößern aktueller Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U
© AOC

Preis-Leistungs-Sieger: AOC 24G2U

Der AOC 24G2U ist ein überzeugender Gaming-Monitor der Mittelklasse, der sich für alle Spieler unterhalb des Profi-Segments eignet und auch schnelle und reaktionsfreudige Spiele flott und flüssig auf den Bildschirm zaubert. Die Bildqualität des Full-HD-Modells überzeugt mit hohem Kontrast und guter Helligkeit plus natürlicher Farbdarstellung. Das Highlight des 24-Zöllers ist aber sein sehr attraktiver Straßenpreis von unter 200 Euro.

Ausführlicher Testbericht des AOC 24G2U


aktueller Innovations-Sieger Asus VG278Q
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© Asus

Innovations-Sieger: Asus VG278Q

Der Asus VG278Q ist einer der aktuellen Monitore, die für AMD- wie für Nvidia-Grafikkarten zertifiziert sind. Zusammen mit der guten Gaming-Performance, den ergonomischen Einstellmöglichkeiten und den speziellen Gaming-Features im Bildschirmmenü ist der Asus VG278Q eine gute Wahl für Hobby- bis hin zu ambitionierten Gamern. Und dies alles für den günstigen Preis von aktuell rund 270 Euro.

Ausführlicher Testbericht des Asus VG278Q

aktueller Preis-Tipp Philips 242E1GAJ
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© Philips

Attraktiver Preis: Philips 242E1GAJ

Der Philips 242E1GAJ ist ein Full-HD-Gaming-Monitor der Mittelklasse, der durch seinen sehr günstigen Preis von lediglich rund 150 Euro vor allem für Hobby-Gamer interessant ist. Denn der 24-Zöller liefert bis zur maximalen Bildrate von 144 Hertz eine flüssige und fehlerfreie Gaming-Performance selbst bei reaktionsschnellen Games. Ergonomische Einstellmöglichkeiten, ein OSD mit expliziten Gaming-Einstellungen und der niedrige Stromverbrauch runden den guten Gesamteindruck ab. Damit ist der Gaming-Monitor unser aktueller Preis-Tipp.

Ausführlicher Testbericht des Philips 242E1GAJ

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