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Turtle Beach Elite Atlas im Test: Robustes Gaming-Headset mit innovativen Extras

29.05.2019 | 11:10 Uhr |

Turtle Beach hat in Deutschland jüngst auf sich aufmerksam gemacht, weil sie die Hamburger Peripherie-Schmiede Roccat übernommen haben. Nun präsentiert der Hersteller sein neuestes Gaming-Headset: Turtle Beach Elite Atlas. Was das Modell auf dem Kasten hat, klären wir in diesem Test.

Ein hochwertiges Gaming-Headset mit nützlichen Extras wie das ProSpecs, den Nanoclear-Lautsprechern und dem Truspeak-Mikrofon - so verspricht es zumindest der Hersteller, denn das Turtle Beach Elite Atlas soll dank der verschiedenen Funktionen ein wahres Kraftpaket sein.

TEST-FAZIT: Turtle Beach Elite Atlas

Wer viel Wert auf Komfort und hochwertige Materialien legt, der ist hier beim Turtle Beach Elite Atlas genau richtig. Denn gerade Brillenträger müssen häufig mit mangelndem Komfort kämpfen, was beim Elite Atlas nicht der Fall ist. Dank des Prospecs-Glasses-Relief-Systems können sie sich entspannt zurücklehnen und den recht ausgewogenen Klang und den räumlichen Surround-Ssound viel besser genießen. Auch weitere Features wie die Aerofit-Ohrpolster und auch die weitreichende Kompatibilität zu anderen Plattformen machen die Kopfhörer äußerst lohnend. In Anbetracht des aktuellen Straßenpreises von rund 84 Euro können wir das Gaming-Headset durchaus empfehlen.

Pro:

+ hochwertige und robuste Materialien

+ angenehmer Tragekomfort

+ ausgewogener Klang

Contra:

- weniger geeignet für kleine Köpfe

- keine Verstellmöglichkeit des Kopfbandes

Ausstattung und Features des Turtle Beach Elite Atlas

Der Hersteller preist das Turtle Beach Elite Atlas mit einer Reihe von ausgeklügelten Extras an, wie zum Beispiel auch die 50-Millimeter-Nanoclear-Lautsprecher. Sie versprechen eine ausgezeichnete Klangübertragung und glasklare Team-Chats. Wir finden den Klang des Elite Atlas sehr ausgewogen und nicht zu basslastig. Und auch das Pro-Gaming-Mikrofon mit Truspeak-Technologie sorgt für einen besonders klaren Sound beim Chat-Partner. Über eine Software verfügt das Turtle Beach Elite Atlas aber nicht - und auch auf eine auffällige RGB-Beleuchtung müssen wir verzichten. Dafür erleichtert uns eine Inline-Fernbedienung die Regelung der Lautstärke und auch ein schnelles Stummschalten des Mikros ist darüber möglich.

Das flexible Mikro lässt sich bei Bedarf auch abnehmen.
Vergrößern Das flexible Mikro lässt sich bei Bedarf auch abnehmen.
© Turtle Beach

Sehr positiv fällt uns auch die Kompatibilität des Gaming-Headsets auf, denn es ist nicht nur für PC und PS4 geeignet, sondern auch für weitere Konsolen wie die Xbox One, Nintendo Switch und mobile Endgeräte wie unser Smartphone. Für letzteres können wir das flexible Mikrofon auch komplett entfernen.

Hochwertige Materialien und hoher Tragekomfort

Das Turtle Beach Elite Atlas soll dank des patentierten Prospecs-Glasses-Relief-Systems einen hohen Tragekomfort für Brillenträger bieten. Dabei handelt es sich um Aussparungen in den Ohrpolstern, die lästige Druckstellen an den Brillenbügeln vermeiden sollen. Denn bei vielen anderen Modellen drücken genau diese Bügel schnell hinter den Ohren und machen ein langes Tragen des Headsets schier unmöglich. In der Aussparung des Prospecs-Glasses-Relief-Systems finden die Bügel genug Platz, um nicht zu drücken. Und auch nach längerem Tragen sitzt das Headset nahezu federleicht. Dazu tragen jedoch auch die Aerofit-Ohrpolster bei, die im Inneren aus Memoryschaum bestehen und außen mit Textil umhüllt sind. Zudem sorgen die inneren und äußeren Lederseitenwände für eine akustische Isolierung.

Dank strapazierfähiger Materialien fällt das Kopfband sehr robust aus.
Vergrößern Dank strapazierfähiger Materialien fällt das Kopfband sehr robust aus.
© Turtle Beach

Zusätzlich verfügt das Headset über ein robustes Kopfband aus Metall, das ebenfalls positiv zum Tragekomfort beiträgt. Leider müssen wir jedoch auf Einstellungsmöglichkeiten in diesem Bereich verzichten, weshalb es nicht auf jedem Kopf gut sitzt. Denn gerade bei kleineren Köpfen rutscht es schnell nach unten.

Was ist zum Zocken wichtig? Gute Performance, eine präzise Maus und Tastatur und natürlich auch sauberer Klang und ein guter Sprachsound im Chat. Wer nicht auf eine getrennte Mikrofon-Kopfhörer-Lösung setzen will, der braucht ein Headset mit integriertem Mikrofon. Natürlich lässt es sich jede halbwegs namhafte Firma nicht nehmen, Gaming-Headsets auf den Markt zu bringen. Um den Durchblick nicht zu verlieren, hat Fritz 11 Gaming-Headsets in jeder Preisklasse - von 25 bis 250 Euro getestet. Wo Ihr Euer Geld gut anlegt und von welchen Modellen Ihr lieber die Finger lassen solltet, erfahrt Ihr in diesem Video.

►► Noch mehr Details im ausführlichen Test:
www.pcwelt.de/2191447

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► Razer Thresher Tournament Edition:
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► Teufel Cage:
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► HyperX Cloud Flight:
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► Roccat Khan Aimo:
amzn.to/2ISSMZS

► INNOVATIVE TECHNIK: Sennheiser GSP 600:
amzn.to/2Ly6TWa

► TOP-DESIGN: Asus ROG Strix 500:
amzn.to/2xjOUjv

► ATTRAKTIVER PREIS: Sharkoon Skiller SGH2:
amzn.to/2L0WVf3

► PREIS-LEISTUNGS-SIEGER: Creative SoundBlasterX H7 Tournament Edition:
amzn.to/2schLAW

► TEST-SIEGER: Steelseries Arctis Pro:
amzn.to/2xiHlJH

Klangqualität: Für Gamer und Filmliebhaber

Dank einer patentierten Lösung sitzt das Headset auch bequem, trotz Brille.
Vergrößern Dank einer patentierten Lösung sitzt das Headset auch bequem, trotz Brille.
© Turtle Beach

Für mehr Überblick auf dem Spielfeld sorgt der Dolby-Atmos-kompatible Surround-Sound. Er zeigt uns recht genau wo sich die Gegner befinden, ohne dabei in einem wuchtigen Bass zu versinken. Denn der Klang ist recht ausgewogen und kann uns auch beim Abspielen von Filmen und Musik überzeugen. Dabei erleben wir klare Höhen, kräftige Mitten und einen angenehmen Bass.

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