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Test: Platz 6 bis 10

12.03.2012 | 10:00 Uhr |

Syabas - Popbox V8
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© Syabas

Platz 10: Syabas - Popbox V8
Die Syabas Popbox V8 steckt in einem schicken, kleinen Metallgehäuse. Der Netzwerkzugang läuft über Ethernet-Kabel, schnelles WLAN (802.11 b/g/n) lässt sich über den USB-Stift Popcorn Hour WN-150 nachrüsten. Einen Einbauplatz für eine Festplatte bietet die Popbox nicht. Multimedia-Dateien spielt sie von Mediaservern, aus freigegebenen Netzwerkordnern oder von externen Datenträgern ab. JPG-Bilder über DLNA zeigte das Gerät nur in schlechter Auflösung. Der Mediaplayer von Syabas hat Zugriff auf zahlreiche Apps und Internetdienste; deutschsprachige Mediatheken oder Filmangebote gibt es derzeit aber nicht. Bei der HDTV-Wiedergabe strich die Popbox jede zweite Bildzeile und verdoppelte den verbliebenen Rest – das sorgte für leicht unscharfe Bilder.
Positiv: Umfangreiche Internet-Dienste
Negativ: Zeigt JPGs aus dem Netzwerk in schlechter Auflösung, Leicht unscharfe HDTV-Wiedergabe (1080p)
Testnote:  befriedigend  2,53 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  139 Euro

Dune HD - TV-101
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© Dune HD

Platz 09: Dune HD - TV-101
Im zierlichen Gehäuse des Dune HD TV-101 ist kein Platz für den nachträglichen Einbau einer Festplatte, und für externe Datenträger steht nur ein USB-Anschluss zur Verfügung. Mit einem passenden DVB-T-Stick empfängt er auch Fernsehbilder. Der Netzwerkzugriff klappte über das eingebaute Funknetzwerk WLAN oder per Kabel. Aus dem Internet lassen sich sogar sogenannte Bit-Torrent-Dateien laden. JPG-Bilder gab’s per DLNA nur grob aufgelöst auf dem Fernseher zu sehen. Bei HDTV mit 1080p unterschlug der Dune-Mediaplayer jede zweite Bildzeile und verdoppelte die verbliebenen; bei 1080i-Filmen stimmte die Auflösung. Heimkinoton lieferte der Dune TV101 nur über den HDMI-Ausgang. Analoge Töne servierte er frei von Rauschen oder Klangverzerrungen.
Positiv: WLAN eingebaut, DVB-T-Empfang möglich
Negativ: Zeigt JPGs aus dem Netzwerk in schlechter Auflösung, Leicht unscharfe HDTV-Wiedergabe (1080p)
Testnote:  gut  2,40 Preisurteil:  sehr günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  99 Euro

Raidsonic - IB-MP3011 Plus
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© Raidsonic

Platz 08: Raidsonic - IB-MP3011 Plus
Das hochwertig verarbeitete Aluminiumgehäuse des Raidsonic IB-MP3011 Plus bietet Platz für eine Einbau-Festplatte (3,5 Zoll/S-ATA). Der Netzwerkzugang erfolgt per Kabel, WLAN gibt’s zum Nachrüsten. Optional erleichtert eine Tastatur die Internetbedienung. Die Icy Box stellt Fotos, Filme und Musik auch als Netzwerkspeicher (NAS) zur Verfügung. Über DLNA abgerufene JPG-Bilder wurden nur grob verpixelt am TV gezeigt. Und lagen andere, von DLNA nicht unterstützte Dateien im gleichen Verzeichnis, entsprachen die abgespielten Musik- oder Videotitel oft nicht den aufgerufenen Dateien. HD-Aufnahmen zeigte die Icybox mit brillianten Farben und fein aufgelösten Details, die Darstellung war pixelgenau. Auch die Umrechnung von normaler auf HD-Bildauflösung klappte problemlos.
Positiv: Einbauplatz für Festplatte, Als Server einsetzbar
Negativ: Zeigt JPGs aus dem Netzwerk in schlechter Auflösung, DLNA-Abspielprobleme
Testnote:  gut  2,30 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  149 Euro

Fernbedienungen könnten bald der Vergangenheit angehören: Samsung und LG zeigen auf der CES in Las Vegas Fernseher, die sich mit Gesten und per Sprache steuern lassen. Außerdem in diesem Video: TV-Geräte mit perfekter Bildqualität dank OLED-Pixeln und Modelle, die quasi kabellos funktionieren.

Lacie - Lacinema Mini HD Bridge
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© Lacie

Platz 07: Lacie - Lacinema Mini HD Bridge
Den kleinen Abmessungen zum Trotz passt in das Gehäuse der Lacinema Mini HD Bridge eine Festplatte, wenn auch nur in der kleinen Notebook-Ausführung (2,5 Zoll/S-ATA). Auch ein WLAN-Empfangsteil ist verbaut. Ungewohnt: Die „OK“-Taste auf der Fernbedienung sitzt oberhalb der Pfeiltasten. Das erreichbare Internetangebot beschränkt sich auf Bilderdienste wie Picasa und Flickr. Die auf der eingebauten Festplatte gespeicherten Multimedia-Dateien stellt der Lacie-Player auch anderen Netzwerkteilnehmern zur Verfügung. Im Betrieb wurde das Gerät recht warm. Bei der Wiedergabe von HD-Filmen mit 1080p löschte der Lacinema jede zweite Bildzeile und verdoppelte die verbliebenen Zeilen. Die Umberechnung von DVDs auf HD-Qualität erfolgte mit ordentlicher Schärfe und ohne Artefakte.
Positiv: Einbauplatz für Festplatte, Als Server einsetzbar, WLAN eingebaut
Negativ: Leicht unscharfe HDTV-Wiedergabe (1080p)
Testnote:  gut  2,24 Preisurteil:  sehr günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  110 Euro

Sony - SMP-N200
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© Sony

Platz 06: Sony - SMP-N200
Der Sony SMP-N200 spielte nicht ganz so viele Multimedia-Dateien ab wie die Konkurrenz, konnte als einziges Gerät aber Filme in 3D ausgeben. Dazu punktet der preiswerte Player mit Anschlussvielfalt, Netzwerkanschluss über Kabel und Funk, einem üppigen Internetangebot einschließlich Video- und Mediatheken sowie mit geringem Stromverbrauch. Da der SMP-N200 HD-Filme nur mit 60 Hz ausgeben kann, muss er Filme mit anderen Bildwiederholfrequenzen umrechnen. Dadurch entsteht prinzipbedingt ein minimales Ruckeln, ansonsten ist die HDTV-Bildausgabe scharf und makellos. Die Wiedergabe von SDTV ist durch eine falsche, fest einprogrammierte Schärfe-Einstellung – die sich leider nicht ändern lässt – deutlich in der Auflösung begrenzt. Das sollte Sony durch ein Update beheben.
Positiv: Umfangreiche Internet-Dienste
Negativ: Zeigt JPGs aus dem Netzwerk in schlechter Auflösung, Leicht unscharfe HDTV-Wiedergabe (1080p)
Testnote:  gut  2,23 Preisurteil:  sehr günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  99 Euro

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