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Test: Platz 1 bis 5

12.03.2012 | 10:00 Uhr |

Videoweb - TV
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© Videoweb

Platz 05: Videoweb - TV
Seinen Aufgaben als Mediaplayer sieht der Videoweb TV eher als Pflichtprogramm: Es gibt nur Ausgänge für HDMI und Digitalton, eine Festplatte findet keinen Platz im Gehäuse. Immerhin, WLAN und Ethernet sind dabei. Aber der Videoweb TV bietet ein ständig wachsendes Angebot an Internetdiensten (etwa Youtube, Bild, Tune In), allein während des Testzeitraums kamen mehrere Mediatheken neu hinzu. Fotodienste (Picasa) und soziale Netzwerke (etwa Facebook) sind derzeit in Arbeit. Über HbbTV (Hybrid Broadband Broadcast TV) gewährt der Sender „Das Erste“ beispielsweise Zugriff auf das Programm der vergangenen Woche, falls man eine Sendung verpasst hat. In Einstellung 1080p sendete das Gerät zwar die volle Bildpunktezahl, aber bei halbierter vertikaler Auflösung.
Positiv: Umfangreiches Internetangebot, WLAN eingebaut
Negativ: Zeigt JPGs aus dem Netzwerk in schlechter Auflösung, Leicht unscharfe HDTV-Wiedergabe (1080p)
Testnote:  gut  2,17 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  149 Euro

Philips - HMP5000/12
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© Philips

Platz 04: Philips - HMP5000/12
Mit nur einem USB-Anschluss ist der Philips HMP5000 zwar etwas mager ausgestattet, Daten akzeptiert das Gerät aber auch über einen E-SATA-Anschluss oder einen Einschub für SD-Speicherkarten. Letztere verschwinden bei Einstecken komplett im Gehäuse und lassen sich nur mit dem Fingernagel herausfummeln. Die Netzwerkanbindung ist bei freier Wahl zwischen Funk oder Kabel schnell erledigt. Der Philips-Player versteht erfreulich viele Multimedia-Dateiformate und zeigte bei HD-Videos ein gestochen scharfes, makelloses Digitalbild. Die Vollbildwandlung (1080i auf 1080p) gelang tadellos. Den analogen Stereoton über die Cinch-Buchsen lieferte der HMP5000 mit leichtem Hochtonabfall und je nach Musik und Hi-Fi-Anlage leicht hörbaren Klangverzerrungen. Digitalton über HDMI war einwandfrei.
Positiv: WLAN eingebaut, Geringer Stromverbrauch, Einfache Bedienung
Negativ: Analogton leicht verzerrt, Netzkabel etwas kurz
Testnote:  gut  2,13 Preisurteil:  sehr günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  130 Euro

Xtreamer - Sidewinder 2
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© Xtreamer

Platz 03: Xtreamer - Sidewinder 2
Der Xtreamer Sidewinder 2 ist ein ganz Flinker: Nicht nur die Netzwerkverbindungen über Ethernet (10/100/1000 mBit/s) oder über WLAN (802.11 b/g/n) sind von der schnellen Sorte. Auch eine nachrüstbare Festplatte (2,5 Zoll/SATA) lässt sich über einen USB-3.0-Eingang recht flott mit Daten befüllen. Die Bedienoberfläche besteht hauptsächlich aus Grafiken und macht einen futuristischen Eindruck. Auf Kommandos der Fernbedienung regiert das Gerät gelegentlich etwas träge. Der Xtreamer Sidewinder 2 lieferte tadellose, bestechend scharfe HD-Bilder. Bei der Umwandlung von Halb- auf Vollbilder (1080i auf 1080p) trat gelegentlich leichtes Bildflimmern auf. Über DLNA aus dem Netzwerk aufgerufene JPG-Bilder sahen grob verpixelt aus, andere Bilddateiformate liefen einwandfrei.
Positiv: Einbauplatz für Festplatte, Schnelle Netzwerkverbindungen
Negativ: Zeigt JPGs aus dem Netzwerk in schlechter Auflösung, Etwas langsame Reaktionszeit
Testnote:  gut  2,04 Preisurteil:  sehr günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  139 Euro

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AC-Ryan - Playon HD2
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© AC-Ryan

Platz 02: AC Ryan - Playon HD2
Der AC Ryan Playon HD2 ist Festplatten-tauglich: Er nimmt sowohl PC-Festplatten (3,5 Zoll/ SATA) als auch Notebook-Datenträger (2,5 Zoll/SATA, über optionalen Einbaurahmen) auf. Ein E-SATA-Anschluss fehlt zwar, aber zwei USB-Buchsen und Aufnahmemöglichkeiten für verschiedene Speicherkarten sorgen für Multimedia-Nachschub. Die Ethernet-Kabelverbindung arbeitet mit hohem 100-MBit-Tempo, WLAN gibt es nur über einen USB-Dongle. Gelegentlich reagiert der Player etwas träge auf Befehle, und nicht jeder Menüpunkt ist dort zu finden, wo man ihn intuitiv sucht. JPG-Bilder aus dem Netzwerk zeigte der Playon HD2 grob verpixelt. HD-Videos sahen aber toll aus: Es gab keinen Beschnitt, kein Schärfeverlust, kein Ruckeln und kein Flimmern beim Umrechnen von Halb- auf Vollbilder.
Positiv: Einbauplatz für Festplatte, Als Server einsetzbar
Negativ: Zeigt JPGs aus dem Netzwerk in schlechter Auflösung, Etwas langsame Reaktionszeit Testnote:  gut  2,03
Preisurteil:  sehr günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  135 Euro

Asus - Oplay HD2
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© Asus

Platz 01: Asus - Oplay HD2
Die ungewöhnliche Form des Asus Oplay HD2 ergibt sich aus der Einbaumöglichkeit für eine Festplatte: So stellt der Hersteller sicher, dass auch von unten Luft zirkulieren kann, um das Gerät zu kühlen. Gespeicherte Daten kann der Asus-Player über das Netzwerk anderen Geräten zur Verfügung stellen. Die Bedienung funktioniert problemlos, wobei das Abspielen von Multimedia-Inhalten oftmals recht lange Reaktionszeiten mit sich brachte. Es waren keine verschiedenen Auflösungen und Ausgabeformate wählbar. Im Sichttest zeigte der Asus Oplay HD2 ein makelloses Digitalbild. Bei der Vollbildwandlung (1080i auf 1080p) kamen leichte Artefakte zum Vorschein. Herkömmliches SDTV-Material (etwa von DVDs) wurde gut zu HDTV hochskaliert. Es fehlte nur minimal an Schärfe und Feinzeichnung.
Positiv: Einbauplatz für Festplatte, Als Server einsetzbar, Schnelle Netzwerkverbindungen
Negativ: Zeigt JPGs aus dem Netzwerk in schlechter Auflösung, Etwas langsame Reaktionszeit
Testnote:  gut  2,02 Preisurteil:  sehr günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  129 Euro

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