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Test: Die besten Tablets mit Windows

21.10.2021 | 17:40 Uhr |

Wir testen, welcher Hersteller das beste Windows-Tablet baut & zeigen Ihnen die Tablet-Highlights des Jahres.

Zum Start von Windows 11 (hier im Test) hat Microsoft neue Surface-Geräte angekündigt, darunter das Surface Pro 8 . Es bietet unter anderem einen Prozessor aus Intels 11.Core-Generation sowie Thunderbolt 4. Zeit wird's - denn die Tablet-Konkurrenz ist inzwischen an Microsoft vorbeigezogen, weil sie schon jetzt schnellere CPUs, mehr Anschlüsse und business-tauglichere Ausstattung bietet.

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Alles findet sich im Testsieger Dell Latitude 7320 Detachable : Das 13-Zoll-Tablet ist aus mehreren Gründen ein optimales Arbeitsgerät - angefangen vom passenden Betriebssystem Windows 10 Pro über den umfangreichen Lieferumfang inklusive Tastatur und Stift bis hin zur leistungsfähigen Hardware mit Tiger-Lake-CPU und 16 GB RAM.

Das optimale Arbeits-Tablet: Dell Latitude 7320 Detachable
Vergrößern Das optimale Arbeits-Tablet: Dell Latitude 7320 Detachable
© Dell

Dank Tiger-Lake kommt das Latitude mit Thunderbolt 4: Der Allround-Anschluss macht das Windows-Tablet sehr flexibel, weil sich damit die komplette Peripherieausstattung auf dem Schreibtisch wie Monitor, externer Speicher, Netzwerk und Eingabegeräte einfach über eine passende Docking-Station verbinden lässt. Eine zusätzliche Tastatur ist für das Latitude aber eigentlich unnötig, das mitgelieferte Modell bietet Tipp-Komfort auf Notebook-Niveau.

Außerdem deckt das 7320 besser als das Surface die Anforderungen großer Unternehmen ab: Es lässt sich mit LTE-Modem ausstatten und hat einen Fingersensor, einen Smart-Card-Leser sowie NFC zur kontaktlosen Anmeldung per Smart-Card. Ein weiterer Pluspunkt für Business-Kunden ist die lange Garantie von 36 Monaten.

Die Bildqualität ist top dank hoher Helligkeit, starkem Kontrast und weiter Farbraumabdeckung. Lediglich die geringe Display-Auflösung von 1920 x 1200 mit dem Surface-typischen Seitenverhältnis 3:2 ist ein Schwachpunkt beim Latitude 7320.

Beim Lenovo Yoga Duet 7 sind Tastatur und Stift dabei.
Vergrößern Beim Lenovo Yoga Duet 7 sind Tastatur und Stift dabei.
© Lenovo

Die höhere Displayauflösung (2160 x 1350) sowie der deutlich günstigere Preis sprechen für das Lenovo Yoga Duet 7i 13. Ihm fehlt zwar Thunderbolt 4, mit drei Typ-C-Ports bietet es aber trotzdem viele flexible Anschlussmöglichkeiten. Außerdem ist es leichter als das Dell-Tablet, liegt bei der Akkulaufzeitaber hinter ihm.

Extrapunkte bekommt das Lenovo Duet, weil Tastatur und Eingabestift wie beim Latitude 7320 dabei sind, während Sie dieses Zubehör bei einem Surface extra kaufen müssen. Die Tippqualität der Duet-Tastatur überzeugt, außerdem lässt sie sich dank Bluetooth auch ohne direkten Kontakt zum Tablet nutzen. Wie das Type-Cover eines Surface können Sie es aber über den Pogo-Pin-Konnektor auch mit dem Tabletgehäuse verbinden. Ein Type-Cover für das Surface kostet dagegen rund 100 Euro, ebenso wie der Surface Pen , den Microsoft seit dem 2017er-Modell seinen Tablets nicht mehr beilegt.

Das Surface Type Cover gibt es in verschiedenen Farbvarianten.
Vergrößern Das Surface Type Cover gibt es in verschiedenen Farbvarianten.
© Microsoft

Ob Sie eine Ansteck-Tastatur unbedingt brauchen, hängt vom hauptsächlichen Einsatzzweck ab: Nutzen Sie das Gerät überwiegend als Tablet und tippen nur kürzere Texte, reicht Ihnen möglicherweise die On-Screen-Tastatur. Die Surface-Tastaturen kommen aber bei Bedienung und Eingabe einer echte Notebook-Tastatur sehr nahe: Soll das Windows-Tablet also einen Laptop ersetzen, kommen Sie um diese Investition nicht herum.

Tastatur und Stift fürs Surface Pro 6 sind hervorragend, kosten aber extra.
Vergrößern Tastatur und Stift fürs Surface Pro 6 sind hervorragend, kosten aber extra.
© Microsoft

Bis das Surface Pro 8 erhältlich ist, hält das Surface Pro 7 die Stellung als Top-Modell von Microsoft. Trotz der genannten Defizite ist seine Leistung aber immer noch absolut tauglich für die meisten Office-Aufgaben, die Bildqualität des hochaufgelösten 12,3-Zoll-Displays ebenso hervorragend wie die Verarbeitung. Sein Schnäppchen-Potential wird mit Erscheinen des Nachfolgers in die Höhe schnellen.

Auch die Vorgängermodelle Surface Pro 6 und Surface Pro (2017) sind noch gut erhältlich und bei ähnlicher Ausstattung meist etwas günstiger als das Pro 7. Was die Qualität von Display und Gehäuse angeht, müssen sie sich nicht vor dem Pro 7 verstecken, statt Typ-C haben sie aber nur Typ-A. Wer bei einem Windows-Tablet keine hohe Rechen-Power braucht, sollte auch mit der geringeren Leistung der älteren CPUs in den Vorgängermodellen gut bedient sein. 

Das Surface Dock erweitert das Microsoft-Tablet um zahlreiche Anschlüsse.
Vergrößern Das Surface Dock erweitert das Microsoft-Tablet um zahlreiche Anschlüsse.
© Microsoft

Mit dem Surface Dock richten Sie rund um das Windows-Tablet eine bürotaugliche Umgebung mit mehreren Monitoren, schneller Onlineverbindung und zahlreichen Peripheriegeräten ein. Denn es bietet zwei Mini-Display-Ports, einen Gigabit-LAN-Anschluss sowie vier Ports für USB 3.0.

Das Surface Pro 7 gibt es als Business-Variante mit Windows 10 Pro.
Vergrößern Das Surface Pro 7 gibt es als Business-Variante mit Windows 10 Pro.
© Microsoft

Soll das Windows-Tablet ins Unternehmens-Netzwerk eingebunden werden, ist als Betriebssystem Windows 10 Pro Pflicht. Hier müssen Sie bei den neueren Surface-Modellen von Microsoft aufpassen: Normalerweise sind sie mit Windows 10 Home ausgestattet, die Pro-Variante gibt es nur in speziellen Ausstattungen, die sich Surface Pro 7 for Business nennen. Das neue Surface Pro 7+ ist nur mit Windows 10 Pro erhältlich.

Wenn Sie unterwegs mit dem Tablet arbeiten wollen, müssen Sie bei den Surface-Geräten genau hinschauen: Microsoft bietet bei den meisten Surface-Modellen keine LTE-Option. Erst mit dem neuen Pro 7+ gibt es mehrere Ausstattungsvarianten mit LTE. Auch das günstige Surface Go 2 bekommen Sie mit Mobilfunk.

Tablet mit Windows on ARM: Microsoft Surface Pro X
Vergrößern Tablet mit Windows on ARM: Microsoft Surface Pro X
© Microsoft

Ebenfalls über LTE verfügt das Surface Pro X : Der größte Unterschied des sehr schmalen und leichten Tablets ist aber die ARM-Architektur seines Prozessors. Smartphones und iPads nutzen schon lange CPUs mit diesem Befehlssatz sowie dazu passende Betriebssysteme, die der Kombination aus Windows und x86/x64-CPU vor allem bei der Recheneffizienz überlegen und daher besser für ultramobile Rechner geeignet ist.

Während es aber bei Android und vor allem iPadOS eine riesige Auswahl an passender Produktiv-Software gibt, mangelt es dem relativ jungen Windows auf ARM-Basis daran noch. 32-Bit-Software kann das ARM-Windows in einem Emulator ausführen, wo sie aber langsamer laufen als auf einem Standard-Windows und meist eine höhere Rechenleistung benötigen, was die Akkulaufzeit reduziert. Mit Windows 11 werden die ARM-Geräte auch 64-Bit-Programme emulieren können, was zumindest das Softwareangebot deutlich erweitert.

Das günstigste Surface-Modell Surface Go 2.
Vergrößern Das günstigste Surface-Modell Surface Go 2.
© Microsoft

Windows-Tablets für wenig Geld

Im Preisbereich unter 800 Euro finden Sie Geräte mit eingeschränkter Rechenleistung und meist wenig Speicherplatz. Sie genügen aber fürs Surfen und einfache Office-Aufgaben, was sie zum idealen Zweitgerät für unterwegs macht. Außerdem sind sie empfehlenswerte Arbeitsgeräte für Anwender mit knappen Budget - zum Beispiel Schüler und Studenten.

Das beste Windows-Tablet im Budget-Bereich ist das Microsoft Surface Go 2 : Es bringt trotz des günstigen Preises viele Qualitätmerkmale der teuren Pro-Serie mit, zum Beispiel eine hochwertiges Gehäuse, eine gute Displayqualität sowie eine ordentliche Akkulaufzeit. Der größte Unterschied zum Vorgänger Surface Go : Das Go 2 hat ein etwas größeres und höher aufgelöstes Display.

Das beste Windows-Tablet: Dell Latitude 7320 Detachable

Testsieger: Dell Latitude 7320 Detachable
Vergrößern Testsieger: Dell Latitude 7320 Detachable

Das  Dell-Tablet bietet Business-Tauglichkeit ohne Kompromisse. Das fängt bei der ordentlichen Rechenleistung an, setzt sich mit der sehr guten Akkulaufzeit fort und zeigt sich vor allem in der optimalen Ausstattung für den Geschäftseinsatz sowie der langen Garantiedauer.

Dell Latitude 7320 Detachable: Zum ausführlichen Test


Das Windows-Tablet mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis: Lenovo Yoga Duet 7i 13

Preis-Leistungs-Sieger: Lenovo Yoga Duet 7i 13
Vergrößern Preis-Leistungs-Sieger: Lenovo Yoga Duet 7i 13

Eigentlich könnte hier auch das Microsoft Surface Pro 7 stehen: Denn das Lenovo-Tablet bekommen Sie derzeit für unter 1200 Euro - und in etwa genauso viel müssen Sie für das Surface-Tablet ausgeben, wenn Sie sich dazu noch Tastatur und Stift holen, die beim Yoga mitgeliefert werden. Abgesehen davon ähneln sich die beiden Konkurrenten nicht nur im Aussehen, sondern auch in der Testleistung. Dann geben Details wie zum Beispiel die USB-Anschlüsse (3 statt 2 beim Duet, aber nur Typ-C) den Ausschlag bei der Kaufentscheidung.

Lenovo Yoga Duet 7i 13: Zum ausführlichen Test


PResitipp Windows-Tablets: Microsoft Surface Go 2
Vergrößern PResitipp Windows-Tablets: Microsoft Surface Go 2

Preistipp Windows-Tablets: Microsoft Surface Go 2

Der Glanz der Pro-Brüder strahlt auf das kleinere Go 2 ab, weil es ebenfalls durch Verarbeitungs- und Bildqualität sowie eine ordentliche Akkulaufzeit überzeugt. Der Leistungsabstand zu den teuren Windows-Tablets ist aber enorm. Doch wenn es nur um den gelegentlichen produktiven Einsatz geht und das Budget begrenzt ist, dürfen Sie zugreifen.

Microsoft Surface Go 2: Zum ausführlichen Test

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