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Test: Die besten Tablets mit Windows 10

13.05.2020 | 09:20 Uhr |

Mit Windows 10 sind Windows-Tablets noch besser geworden. Wir prüfen im großen Vergleichs-Test: Welcher Hersteller macht das beste Windows-Tablet?

Ein Vergleichs-Test von Windows-Tablets wird immer mehr zum Vergleich von Surface-Geräten. Denn die Windows-Tablets von Microsoft beherrschen das Angebot von günstig - mit dem neu im Test vertrenen Surface Go 2 , das es ab rund 450 Euro gibt - bis teuer: Die Top-Ausstattung des aktuellen Surface Pro 7 kostet knapp 2000 Euro. Dabei sind alle Surface-Modelle im Vergleichstest noch gut verfügbar - selbst das Surface Pro von 2017.

Da tut sich natürlich Schnäppchen-Potential auf: Das Surface Pro 2017 zum Beispiel bekommen Sie schon ab rund 600 Euro, der Preis für das sehr gut ausgestattete Test-Modell liegt derzeit bei rund 1250 Euro - zum Verkaufsstart kostete Sie diesselbe Ausstattung noch 2500 Euro!

Neu im Test: Das günstigste Surface-Modell Surface Go 2.
Vergrößern Neu im Test: Das günstigste Surface-Modell Surface Go 2.
© Microsoft

Auch bei den beiden aktuelleren Modellen haben die Preise massiv nachgegeben, weil Microsoft dabei selbst vorangeht: Das Surface Pro 7 kostete in der getesteten Ausstattung zunächst 2099 Euro, kurz später dann nur noch 1650 Euro. Jetzt bekommen Sie diese Modell sellbst im Surface-Shop für 1359 Euro. Das Surface Pro 6 startet bei einem Preis von rund 850 Euro.


High-End-Geräte mit Windows 10  

Gerade jetzt punkten Windows-Tablets mit ihrer Flexibilität: Wenn Sie zum Beispiel unterwegs arbeiten oder zwischen Büro und Home-Office pendeln müsse, nehmen Sie nur das Tablet mit. Zu Hause machen Sie es durch die Tastatur zu einem vollwertigen Notebook-Ersatz. Dafür ist es natürlich entscheidend, dass das Windows-Tablet entsprechende Erweiterungen und Anschlussmöglichkeiten bietet. Und außerdem muss es die Rechenleistung mitbringen, die Sie von einem Business-Rechner erwarten. Diese Erwartungen erfüllt zum Beispiel das Microsoft Surface Pro 7 : Es arbeitet mit einem Prozessor aus der aktuellen 10.Core-Generation von Intel und einem WLAN-Modell mit dem neuen Standard Wi-Fi 6.

Etwas weniger Rechenleistung bietet der ansonsten genauso gute Vorgänger Microsoft Surface Pro 6 : Bei der Akkulaufzeit schneidet er sogar deutlich besser ab. Ihm fehlt aber ein Typ-C-Anschluss, den das neue Surface besitzt. Beim Pro 6 schließen Sie einen externen Monitor über den Mini-Display-Port an. Die passende Docking-Station, das Surface Dock , passt aber für beide Modelle, denn es kommt an die bei beiden vorhandene Surface-Connect-Buchse. Lediglich günstigere Typ-C-Docking-Stationen von Drittanbietern können Sie nur am Pro 7 verwenden.

Das Surface Dock erweitert das Microsoft-Tablet um zahlreiche Anschlüsse.
Vergrößern Das Surface Dock erweitert das Microsoft-Tablet um zahlreiche Anschlüsse.
© Microsoft

Mit dem Surface Dock richten Sie rund um das Windows-Tablet eine bürotaugliche Umgebung mit mehreren Monitoren, schneller Onlineverbindung und zahlreichen Peripheriegeräten ein. Denn es bietet zwei Mini-Display-Ports, einen Gigabit-LAN-Anschluss sowie vier Ports für USB 3.0.

Das Surface Pro 7 arbeitet mit einem aktuellen Core-Prozessor.
Vergrößern Das Surface Pro 7 arbeitet mit einem aktuellen Core-Prozessor.
© Microsoft

Premium-Tablets zeichnen sich außerdem durch eine hochwertige Verarbeitung aus, die einem ständigen mobilen Einsatz besser gewachsen ist. Außerdem bieten ihre hochauflösende Bildschirme eine sehr gute Darstellungsqualität, was sie neben grafiklastigen Office-Aufgaben wie zum Beispiel Präsentationen zum Beispiel auch für die Bildbearbeitung qualifiziert. Das Microsoft Surface Pro 6 zum Beispiel glänzt mit einer Displayhelligkeit von knapp 500 cd/qm.

Soll das Windows-Tablet ins Unternehmens-Netzwerk eingebunden werden, ist als Betriebssystem Windows 10 Pro Pflicht. Hier müssen Sie bei den neueren Surface-Modellen von Microsoft aufpassen: Normalerweise sind sie mit Windows 10 Home ausgestattet, die Pro-Variante gibt es nur in speziellen Ausstattungen, die sich Surface Pro 7 for Business nennen.  

Tastatur und Stift fürs Surface Pro 6 sind hervorragend, kosten aber extra.
Vergrößern Tastatur und Stift fürs Surface Pro 6 sind hervorragend, kosten aber extra.
© Microsoft

Auch wenn Sie unterwegs mit dem Tsblet arbeiten wollen, müssen Sie bei den Surface-Geräten genau hinschauen: Microsoft bietet bei den aktuellen Surface-Geräten keine LTE-Option. Dafür müssen Sie auf das Surface Pro 2017 zurückgreifen.

Außerdem müssen Sie berücksichtigen, dass zum hohen Gerätepreis oft noch die Ausgaben für die Tastatur oder einen Eingabestift dazu kommen, wenn Sie alle Bedienungsmöglichkeiten eines Tablets ausschöpfen wollen. Ein Type-Cover für das Surface kostet rund 100 Euro, ebenso wie der Surface Pen , den Microsoft seit dem 2017er-Modell seinen Tablets nicht mehr beilegt.

Das Surface Type Cover gibt es in verschiedenen Farbvarianten.
Vergrößern Das Surface Type Cover gibt es in verschiedenen Farbvarianten.
© Microsoft

Ob Sie eine Ansteck-Tastatur unbedingt brauchen, hängt vom hauptsächlichen Einsatzzweck ab: Nutzen Sie das Gerät überwiegend als Tablet und tippen nur kürzere Texte, reicht Ihnen möglicherweise die On-Screen-Tastatur. Die Surface-Tastaturen kommen aber bei Bedienung und Eingabe einer echte Notebook-Tastatur sehr nahe: Soll das Windows-Tablet also einen Laptop ersetzen, kommen Sie um diese Investition nicht herum.

Aktuell eines der günstigsten Windows-Tablets: Trekstor Primetab S11B
Vergrößern Aktuell eines der günstigsten Windows-Tablets: Trekstor Primetab S11B
© Trekstor

Windows-Tablets für wenig Geld

Im Preisbereich unter 800 Euro finden Sie Geräte mit eingeschränkter Rechenleistung und meist wenig Speicherplatz. Sie genügen aber fürs Surfen und einfache Office-Aufgaben, was sie zum idealen Zweitgerät für unterwegs macht. Außerdem sind sie empfehlenswerte Arbeitsgeräte für Anwender mit knappen Budget - zum Beispiel Schüler und Studenten.

Das beste Windows-Tablet im Budget-Bereich ist das neue Microsoft Surface Go 2: Es bringt teotz seines günstigen Preises viele Qualitätmerkmale der teuren Pro-Serie mit, zum Beispiel eine hochwertiges Gehäuse, eine gute Displayqualität sowie eine ordentliche Akkulaufzeit. Der größte Unterschied zum Vorägnger Surface Go: Das Go 2 hat ein etwas größeres und höher aufgelöstes Display.

Unschlagbar günstig bei den Windows-Tablets ist das Trekstor Primetab S11B: Es ähnelt einem Surface, weil es ebenfalls einen ausklappbaren Standfuß hat. Eine Ansteck-Tastatur mit Touchpad befindet sich außerdem im Lieferumfang, bei einem Surface müssen Sie das passende Type Cover extra kaufen. 

Das beste Windows-Tablet: Microsoft Surface Pro 6

Microsoft betreibt beim Surface Pro 6 gelungene Modellpflege: Der Quad-Core-Prozessor erhöht die Rechenleistung deutlich, trotzdem fällt die Akkulaufzeit besser aus. Verarbeitung und Bildschirmqualität liegen ohnehin auf höchstem Niveau. Mit der Type-Cover-Tastatur, die Sie allerdings zusätzlich kaufen müssen, wird das Surface Pro 6 zur derzeit besten Kombination aus Notebook und Tablet.

Microsoft Surface Pro 6: Zum ausführliche Test


Das leistungsfähigste Windows-Tablet: Microsoft Surface Pro 7 

Das aktuelle Surface Pro 7arbeitet mit einem Core i7 der 10.Generation: Deshalb kann es einen aktuellen Business-Laptop ganz locker ersetzen. Auch sein WLAN-Tempo ist dank Wifi-6-Modul das höchste im Testfeld.

Microsoft Surface Pro 7: Zum ausführlichen Test

Das beste Windows-Tablet für Preisbewußte: Trekstor Primetab S11B

Der günstige Preis spricht für das Trekstor Primetab S11B – dem ist allerdings alles andere untergeordnet: Die Rechenleistung reicht nur für den gelegentlichen Einsatz, die Akkulaufzeit ist mäßig, die Displayqualität immerhin ordentlich. Allerdings machen Windows und das Gratis-Office-Abo das Gerät zum Beispiel empfehlenswert für Familien, die aufgrund der aktuellen Lage ein zusätzliches Gerät für Home-Office und -Schooling benötigen.

Trekstor Primetab S11B: Zum ausführlichen Test

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