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Im Test: Die besten Full-HD-Gaming-Monitore (1080p) für PC-Spieler

26.12.2019 | 11:20 Uhr |

Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung (1080p) erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit bei PC-Spielern und E-Sportlern. Sie erfordern keine teure Highend-Grafikkarte und erreichen Bildraten von bis zu 240 Hertz. Wir haben die besten Modelle im Test und sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Der Gaming-Markt erlebt - auch dank immer leistungsfähigerer Grafikkarten, die fotorealistische Spielewelten auf den Bildschirm zaubern - einen regelrechten Boom. Die Umsätze der Gaming-Industrie gehen in die Milliarden und sind schon höher als die der Filmbranche. Von diesem großen Kuchen wollen auch die Monitorhersteller ihren Anteil abhaben und verbessern kontinuierlich Bilddiagonale, Auflösung und Bildwiederholrate. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass die meisten Gamer noch mit der Full-HD-Auflösung glücklich sind wie sie etwa der Asus VS278Q , der Acer BE240Y und der Benq EX3200R bieten. Und dies ist kein Zufall, denn die aktuellen 1080p-Modelle machen zu bezahlbaren mit Bildwiederholraten von bis zu 240 Hertz vor allem mächtig Tempo.

Viele Spieler bevorzugen sogar noch die 24-Zoll-Bildschirme, da sie anders als bei den größeren Monitoren das gesamte Spielgeschehen im Überblick haben und so viel schneller auf neue Spielsituationen reagieren können. Der Sitzabstand zum Bildschirm kann ziemlich gering ausfallen und die Geräte wie etwa der Acer BE240Y passen auf jeden Schreibtisch. Die geringere Full-HD-Auflösung spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Aber auch 27-Zoll-Bildschirme mit Full-HD-Auflösung liefern eine gute Gaming-Performance wie unser Preis-Leistungs-Sieger, der Asus VS278Q zeigt.

der Benq Zowie XL2540 schaftt bis 240 Hertz Bildrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten
Vergrößern der Benq Zowie XL2540 schaftt bis 240 Hertz Bildrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten
© PC-WELT

Zudem sind die Preise der Full-HD-Bildschirme durch die neuen leistungsfähigeren 27- Zöller mit WQHD (2560 x 1440 Bildpunkte) und die noch größeren Bildschirme mit UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixel deutlich nach unten gegangen und für jedermann erschwinglich sind wie der aktuelle Preis-Leistungs-Sieger Asus VS278Q zeigt. Zu anderen benötigen Sie keine teure Highend-Grafikkarte, es genügt bereits eine preiswerte Mittelklasse-Grafikkarte um die gewünschte hohe Spiele-Performance auf den Schirm zu zaubern.

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Superschnell: Bildwiederholraten bis 240 Hertz

Zahlreiche Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung liefern extrem hohe Bildwiederholraten von bis zu 180 Hertz wie der Asus ROG Swift PG248Q oder gar 240 Hertz wie der AOC Agon AG251FZ . Hier haben Sie also eine sehr große Auswahl. Anfang 2020 wollen Acer und Asus sogar erste Full-HD-Displays mit 300 Hertz vorstellen. Modelle mit sehr hohen Bildwiederholraten eignen sich besonders gut für das kompetitive Spiel in Multiplayer-Shootern wie Battlefield, COD und CSgo.
Bei den WQHD-Geräte kommen nur der HP Omen X 27 und der Lenovo Legion Y27gq-25 auf das Maximum von 240 Hertz. Und bei UHD-Bildschirme sind bereits 144 Hertz das Ende der Fahnenstange.


AMD FreeSync und Nvidia G-Sync minimieren Bildfehler

Um diese rasend schnellen Bildraten auch auf dem Bildschirm zu zaubern, muss sich der Monitor mit der Grafikkarte synchronisieren, sonst drohen Bildfehler. Die beiden Verfahren die Bildraten anzugleichen heißen AMD FreeSync und Nvidia G-Sync . Die beiden Techniken sind eigentlich nicht miteinander kompatibel, sie funktionieren nur mit Grafikprozessoren des jeweiligen Herstellers. FreeSync unterstützt AMD ab der Radeon R7, Nvidia G-Sync ab der Geforce GTX 650 Ti Boost.Seit kurzem jedoch gibt es Gaming-Monitore mit Freesync-Technik, die von Nvidia als kompatibel zur G-Sync-Technik zertifiziert sind. Unser Innovations-Sieger Asus VG278Q ist einer der wenigen, der bisher auf der Kompatibilitäts-Liste von Nvidia steht. Der Asus VG278Q schafft mit beiden Techniken eine Synchronisation bis zu 144 Hertz Bildwiederholrate.

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In unseren Test arbeiten beide Verfahren etwa beim Asus ROG Swift PG258Q und beim Dell S2419HGF zuverlässig und lassen praktisch keine Bildfehler auch bei extremen Bildraten zu. Nachteil von G-Sync: Bildschirme mit dieser Technik sind meist teurer als vergleichbare Freesync-Monitore. In unseren Tests stellen wir keine nennenswerten Unterschiede zwischen den beiden Techniken fest.


TN, VA oder IPS: Vor- und Nachteile der Panel-Techniken

Der Input-Lag, die Verzögerung zwischen Signaleingabe und Signalverarbeitung durch den Monitor, sollte idealerweise sehr kurz sein. Daher setzen die Hersteller meist TN-Panel ein, die hier die geringsten Verzögerungswerte liefern. Allerdings holen andere Techniken auf, so dass sich die Unterschiede minimieren. Der AOC Agon AG272FCX basiert auf einem VA-Panel, das einen sehr geringen Input-Lag zeigt und schnelle Reaktionszeien hat. Auch die IPS-Bildschirme, die jedoch hauptsächlich bei leistungsfähigeren und teureren Modellen zu Einsatz kommen, werden immer schneller. Anders sieht es dagegen bei der Bildqualität aus. Hier liefern IPS-Panels bessere Farben und einen höheren Kontrast als TN-Modelle. Auch die Blickwinkelabhängigkeit ist deutlich geringer.

Der Curved Monitor des Acer Predator Z271 erhöht die Konzentration bei Spielen
Vergrößern Der Curved Monitor des Acer Predator Z271 erhöht die Konzentration bei Spielen
© Acer


Elektronische Helfer optimieren den Spielespaß

Alle getesteten expliziten Gaming-Displays wie etwa der Benq EX3200R , der Asus ROG Swift PG248Q und der AOC Agon AG272FCX bieten neben schnellen Bildraten und Synchronisationstechnik weitere elektronische Helfer, die die Gaming-Performance steigern. Die Hersteller benennen diese Unterstützer meist mit Fantasienamen wie etwa Acer mit "Visioncare". Hinter Visioncare wie hinter der Elektronik der anderen Hersteller verbergen sich jedoch meist ähnliche Funktionen.

Zu nennen sind vor allem die Aufhellung dunkler Bildschirmbereiche um Details besser erkennen zu können - bei Benq etwa "Black eQualizer" genannt. Weitere Einstellungen sind die Flickerfree-Technik zur Reduzierung von Flimmern und der Blaulichtfilter um die Augen weniger zu ermüden. Weitere Features lassen sich über das Bildschirmmenü aufrufen, etwa verschiedene Fadenkreuz-Overlays, um den Gegner in Shooter-Spielen immer perfekt im Visier zu haben.

Aber auch in Sachen Hardware optimieren die Hersteller ihre Gaming-Displays. So haben diverse Bildschirme ganz schmale Panel-Einfassungen von nur 1 Millimeter um den Multi-Monitor-Einsatz zu verbessern. Benq liefert bei den meisten Gaming-Monitoren einen kleinen Hotkey-Puck mit, der drei Tasten zum Aufruf von abgespeicherten Spiele-Profilen besitzt. Andere Hersteller - sichtbar beim AOC Agon AG251FZ , Asus ROG Swift PG258Q und Dell S2419HGF - integrieren diese Hotkey-Tasten lieber in den Panel-Rahmen oder ins On-Screen-Menü. Samsung wiederum macht Punkte durch seine Quantum-Dot-Technik, die die Bildqualität deutlich steigert.

 
Fazit: Unsere Tests zeigen: Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil: Gerade bei schnellen Action-Games besitzen sie gegenüber den größeren Bildschirmen mit höheren Auflösungen viele Vorteile wie ultraschnelle Bildraten und sehr kurze Reaktionszeiten. Und das sind die herausragenden Gaming-Monitore mit Full-HD in unserem Vergleichstest.

aktueller Testsieger AOC Agon AG272FCX
Vergrößern aktueller Testsieger AOC Agon AG272FCX

Testsieger: AOC Agon AG272FCX

Der AOC Agon AG272FCX ist ein insgesamt guter Gaming-Monitor ohne Schwächen. Neben der überzeugenden Spiele-Performance, der guten Bildqualität und Ausstattung überzeugt auch die einfache Bedienung. Zudem hat der Gaming-Monitor mit 399 Euro einen durchaus attraktiven Preis.

Ausführlicher Testbericht des AOC Agon AG272FCX


aktueller Preis-Leistungs-Sieger Asus VS278Q
Vergrößern aktueller Preis-Leistungs-Sieger Asus VS278Q

Preis-Leistungs-Sieger: Asus VS278Q

Der Asus VS278Q ist mit seinem Preis von nur 140 Euro für alle Spieler mit kleinem Budget ein echtes Schnäppchen. Die Gaming-Performance des 27-Zöllers mit Full-HD-Auflösung überzeugt mit einer guten Bildqualität, flüssiger Gaming-Darstellung und fehlerfreier Bildwiedergabe. Nur für die schnellsten und anspruchsvollsten Spiele - insbesondere bei kompetitivem Gameplay - ist der Asus VS278Q nicht die richtige Wahl. Ergonomische Einstellmöglichkeiten fehlen, dafür ist der Stromverbrauch niedrig.

Ausführlicher Testbericht des Asus VS278Q

 

aktueller Innovations-Sieger Asus VG278Q
Vergrößern aktueller Innovations-Sieger Asus VG278Q

Innovations-Sieger: Asus VG278Q

Der Asus VG278Q ist einer der wenigen aktuellen Monitore, die für AMD- wie für Nvidia-Grafikkarten zertifiziert sind. Zusammen mit der guten Gaming-Performance, den ergonomischen Einstellmöglichkeiten und den speziellen Gaming-Features im Bildschirmmenü ist der Asus VG278Q eine gute Wahl für Hobby- bis hin zu ambitionierten Gamern. Und dies alles für den günstigen Preis von aktuell rund 270 Euro.

Ausführlicher Testbericht des Asus VG278Q

 

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