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Im Test: Die besten preiswerten Full-HD-Gaming-Monitore (1080p) für PC-Spieler

05.08.2020 | 11:22 Uhr |

Preiswerte Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung (1080p) erfreuen sich großer Beliebtheit bei PC-Spielern und E-Sportlern und werden sogar immer günstiger. Sie erfordern keine teure Highend-Grafikkarte und erreichen Bildraten von bis zu 240 Hertz. Wir haben die besten Modelle im Test und sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten. Neu dabei der Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U für unter 200 Euro.

Gaming-Monitore mit der Full-HD-Auflösung (1080p) sind weiterhin die beliebtesten Modelle bei den meisten Spielern unterhalb des Profi-Niveaus. Kein Wunder, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Modelle, die auch für ambitionierte Gamer und schnelle Spiele vollauf genügen, sind teilweise schon zu günstigen Preisen von unter 200 Euro – wie unser neuer Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U – zu bekommen, liefern hohe Bildraten bis zu 240 Hertz wie der AOC Agon AG251FZ und moderne Leistungsmerkmale wie unser Innovations-Sieger Asus VG278Q , der mit AMD- wie Nvidia-Grafikkarten läuft, da er die Freesync- wie die G-Sync-Technik unterstützt. In unserem Test beschränken wir uns auf Geräte bis 240 Hertz Bildwiederholrate, alle geschwindigkeitsmäßig darüber liegenden Modelle sind im Profibereich anzusiedeln und entsprechend teuer.

Viele Spieler bevorzugen sogar die 24-Zoll-Bildschirme wie den Asus ROG Swift PG248Q mit 180 Hertz Bildrate, da sie anders als bei den größeren Monitoren das gesamte Spielgeschehen im Überblick haben und so viel schneller auf neue Spielsituationen reagieren können. Der Sitzabstand zum Bildschirm kann ziemlich gering ausfallen und die Geräte wie etwa der Acer BE240Y passen auf jeden Schreibtisch. Die geringere Full-HD-Auflösung spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

der Benq Zowie XL2540 schaftt bis 240 Hertz Bildrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten
Vergrößern der Benq Zowie XL2540 schaftt bis 240 Hertz Bildrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten
© PC-WELT

Zudem sind die Preise der Full-HD-Bildschirme durch die schnelleren Profi-Modelle und die höherauflösenden 27-Zöller mit WQHD (2560 x 1440 Bildpunkte) und die noch größeren Bildschirme mit UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixel deutlich nach unten gegangen und für jedermann erschwinglich. Zu anderen benötigen Sie keine teure Highend-Grafikkarte, es genügt bereits eine preiswerte Mittelklasse-Grafikkarte um die gewünschte hohe Spiele-Performance auf den Schirm zu zaubern.

Vergleichs-Test: Die besten WQHD-Gaming-Monitore (1440p)   

Bildwiederholraten bis 240 Hertz: genug für die schnellsten Spiele

Zahlreiche Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung liefern hohe Bildwiederholraten von bis zu 180 Hertz wie der Asus ROG Swift PG248Q oder 240 Hertz wie der AOC Agon AG251FZ , die für jedes moderne reaktionsschnelle Spiel ausreichen. Hier haben Sie also eine sehr große Auswahl.


AMD FreeSync und Nvidia G-Sync minimieren Bildfehler

Um diese rasend schnellen Bildraten auch auf dem Bildschirm zu zaubern, muss sich der Monitor mit der Grafikkarte synchronisieren, sonst drohen Bildfehler. Die beiden Verfahren die Bildraten anzugleichen heißen AMD FreeSync und Nvidia G-Sync . Die beiden Techniken sind eigentlich nicht miteinander kompatibel, sie funktionieren nur mit Grafikprozessoren des jeweiligen Herstellers. FreeSync unterstützt AMD ab der Radeon R7, Nvidia G-Sync ab der Geforce GTX 650 Ti Boost.Seit kurzem jedoch gibt es Gaming-Monitore mit Freesync-Technik, die von Nvidia als kompatibel zur G-Sync-Technik zertifiziert sind. Unser Innovations-Sieger Asus VG278Q ist einer der Bildschirme, der auf der Kompatibilitäts-Liste von Nvidia steht. Der Gaming-Monitor schafft mit beiden Techniken eine Synchronisation bis zu 144 Hertz Bildwiederholrate.

Vergleichs-Test: Die besten UHD-Gaming-Bildschirme (2160p)

In unseren Test arbeiten beide Verfahren etwa beim Asus ROG Swift PG258Q und beim Dell S2419HGF zuverlässig und lassen praktisch keine Bildfehler auch bei extremen Bildraten zu. Nachteil von G-Sync: Bildschirme mit dieser Technik sind meist teurer als vergleichbare Freesync-Monitore. In unseren Tests stellen wir keine nennenswerten Unterschiede zwischen den beiden Techniken fest.


TN, VA oder IPS: Vor- und Nachteile der Panel-Techniken

Der Input-Lag, die Verzögerung zwischen Signaleingabe und Signalverarbeitung durch den Monitor, sollte idealerweise sehr kurz sein. Daher setzen die Hersteller meist TN-Panel ein, die hier die geringsten Verzögerungswerte liefern. Allerdings holen andere Techniken auf, so dass sich die Unterschiede minimieren. Unser Testsieger Asus ROG Strix XG27VQ basiert auf einem VA-Panel, das einen sehr geringen Input-Lag zeigt und schnelle Reaktionszeiten hat. Auch die IPS-Bildschirme, die bisher hauptsächlich bei leistungsfähigeren und teureren Modellen zu Einsatz kommen, werden immer schneller und kommen jetzt in preiswerten Modellen - wie unser Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U nachdrücklich beweist – zum Einsatz.

Der Curved Monitor des Acer Predator Z271 erhöht die Konzentration bei Spielen
Vergrößern Der Curved Monitor des Acer Predator Z271 erhöht die Konzentration bei Spielen
© Acer


Elektronische Helfer optimieren den Spielespaß

Alle getesteten expliziten Gaming-Displays wie etwa der Asus ROG Swift PG248Q und der Asus ROG Strix XG27VQ bieten neben schnellen Bildraten und Synchronisationstechnik weitere elektronische Helfer, die die Gaming-Performance steigern. Die Hersteller benennen diese Unterstützer meist mit Fantasienamen wie etwa Acer mit "Visioncare". Hinter Visioncare wie hinter der Elektronik der anderen Hersteller verbergen sich jedoch meist ähnliche Funktionen.

Zu nennen sind vor allem die Aufhellung dunkler Bildschirmbereiche um Details besser erkennen zu können - bei Benq etwa "Black eQualizer" genannt. Weitere Einstellungen sind die Flickerfree-Technik zur Reduzierung von Flimmern und der Blaulichtfilter um die Augen weniger zu ermüden. Weitere Features lassen sich über das Bildschirmmenü aufrufen, etwa verschiedene Fadenkreuz-Overlays, um den Gegner in Shooter-Spielen immer perfekt im Visier zu haben.

Aber auch in Sachen Hardware optimieren die Hersteller ihre Gaming-Displays. So haben diverse Bildschirme ganz schmale Panel-Einfassungen von nur 1 Millimeter um den Multi-Monitor-Einsatz zu verbessern. Benq liefert bei den meisten Gaming-Monitoren einen kleinen Hotkey-Puck mit, der drei Tasten zum Aufruf von abgespeicherten Spiele-Profilen besitzt. Andere Hersteller - sichtbar beim AOC Agon AG251FZ , Asus ROG Swift PG258Q und Dell S2419HGF - integrieren diese Hotkey-Tasten lieber in den Panel-Rahmen oder ins On-Screen-Menü. Samsung wiederum macht Punkte durch seine Quantum-Dot-Technik, die die Bildqualität deutlich steigert.

 
Fazit: Unsere Tests zeigen: Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil: Gerade bei schnellen Action-Games besitzen sie gegenüber den größeren Bildschirmen mit höheren Auflösungen viele Vorteile wie ultraschnelle Bildraten und sehr kurze Reaktionszeiten. Und durch den Preisverfall sind sie praktisch für jeden Gamer erschwinglich. Und das sind die herausragenden Gaming-Monitore mit Full-HD in unserem Vergleichstest.

aktueller Testsieger Asus ROG Strix XG27VQ
Vergrößern aktueller Testsieger Asus ROG Strix XG27VQ

Testsieger: Asus ROG Strix XG27VQ

Der Asus ROG Strix XG27VQ liefert durch die 144 Hertz Bildrate zusammen mit der Freesync-Technik auch bei anspruchsvollen und schnellen Spielen eine tadellose Leistung mit guter Bildqualität. An optischen Extras bringt der Asus ROG Strix XG27VQ eine RGB-beleuchtete Rückseite mit, die sich über die hauseigene Software Aura mit anderen Hardware-Komponenten synchronisieren lässt. Der Preis von teilweise unter 400 Euro ist für einen 27-Zöller mit gebogenem Bildschirm ein noch erschwinglicher Preis.

Ausführlicher Testbericht des Asus ROG Strix XG27VQ


aktueller Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U
Vergrößern aktueller Preis-Leistungs-Sieger AOC 24G2U

Preis-Leistungs-Sieger: Der AOC 24G2U

Der AOC 24G2U ist ein überzeugender Gaming-Monitor der Mittelklasse, der sich für alle Spieler unterhalb des Profi-Segments eignet und auch schnelle und reaktionsfreudige Spiele flott und flüssig auf den Bildschirm zaubert. Die Bildqualität des Full-HD-Modells überzeugt mit hohem Kontrast und guter Helligkeit plus natürlicher Farbdarstellung. Das Highlight des 24-Zöllers ist aber sein sehr attraktiver Straßenpreis von unter 200 Euro.

Ausführlicher Testbericht des AOC 24G2U


aktueller Innovations-Sieger Asus VG278Q
Vergrößern aktueller Innovations-Sieger Asus VG278Q

Innovations-Sieger: Asus VG278Q

Der Asus VG278Q ist einer der aktuellen Monitore, die für AMD- wie für Nvidia-Grafikkarten zertifiziert sind. Zusammen mit der guten Gaming-Performance, den ergonomischen Einstellmöglichkeiten und den speziellen Gaming-Features im Bildschirmmenü ist der Asus VG278Q eine gute Wahl für Hobby- bis hin zu ambitionierten Gamern. Und dies alles für den günstigen Preis von aktuell rund 270 Euro.

Ausführlicher Testbericht des Asus VG278Q

 

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