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Im Test: Die besten Full-HD-Gaming-Monitore (1080p) für PC-Spieler

06.02.2019 | 11:20 Uhr |

Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung (1080p) erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit bei PC-Spielern. Sie erfordern keine sündhaft teure Highend-Grafikkarte, um Hardware-hungrige Spiele flüssig darzustellen. Wir haben aktuelle Modelle mit bis zu 240 Hertz im Test und sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten. Im Test neu dabei ist der AOC C27G1, ein preisgünstiger 27-Zöller mit guter Gaming-Performance und damit der neue Preis-Leistungs-Sieger.

Der Gaming-Markt erlebt seit einiger Zeit dank der immer leistungsfähigeren Rechner und Grafikkarten sowie damit einhergehend immer tolleren Spielen einen regelrechten Boom. Die Umsätze der Gaming-Industrie gehen in die Milliarden und sind schon höher als die der weltweiten Filmbranche. Von diesem großen Kuchen wollen auch die Monitorhersteller ihren Anteil abhaben und bringen immer leistungsfähigere Geräte mit großen Bilddiagonalen und hohen Auflösungen auf den Markt. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass die meisten Gamer noch mit der Full-HD-Auflösung glücklich sind wie sie etwa der Acer BE240Y und der Benq EX3200R bieten. Und dies ist kein Zufall, denn die aktuellen 1080p-Modelle wie der machen mit Bildwiederholraten von bis zu 240 Hertz mächtig Tempo.
Einen schnellen Überblick über alle 1080p-Gaming-Monitore im Test bietet die folgende Bildergalerie:

Viele Spieler bevorzugen sogar die 24-Zoll-Bildschirme, da sie anders als bei den größeren Monitoren das gesamte Spielgeschehen im Überblick haben und so viel schneller auf neue Spielsituationen reagieren können. Der Sitzabstand zum Bildschirm kann ziemlich gering ausfallen und die Geräte wie etwa der Acer BE240Y passen auf jeden Schreibtisch. Die geringere Full-HD-Auflösung spielt dabei eine untergeordnete Rolle.Aber auch 27-Zoll-Bildschirme mit Full-HD-Auflösung liefern eine gute Gaming-Performance wie unser neuer Preis-Leistungs-Sieger, der AOC C27G1 zeig.

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der Benq Zowie XL2540 schaftt bis 240 Hertz Bildrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten
Vergrößern der Benq Zowie XL2540 schaftt bis 240 Hertz Bildrate und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten
© PC-WELT

Zudem sind die Preise der Full-HD-Bildschirme durch die neuen leistungsfähigeren 27- Zöller mit WQHD (2560 x 1440 Bildpunkte) und die noch größeren Bildschirme mit UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixel deutlich nach unten gegangen und für jedermann erschwinglich sind wie der aktuelle Preis-Leistungs-Sieger AOC C27G1 zeigt. Zu anderen benötigen Sie keine teure Highend-Grafikkarte, es genügt bereits eine preiswerte Mittelklasse-Grafikkarte um die gewünschte hohe Spiele-Performance auf den Schirm zu zaubern.

Vergleichs-Test: Die besten WQHD-Gaming-Monitore (1440p)   

Superschnell: Bildwiederholraten bis 240 Hertz

Aktuelle Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung liefern extrem hohe Bildwiederholraten. Während WQHD-Geräte und UHD-Bildschirme derzeit bis 144 beziehungsweise nur maximal 60 Hertz bringen können, schafft beispielsweise der Benq XL2540 und der AOC Agon AG251FZ superschnelle native 240 Hertz, während der Asus ROG Swift PG248Q immerhin noch 180 Hertz liefert. Damit eignen sich solche Modelle besonders gut für Multiplayer-Shooter wie Battlefield, COD und CSgo.

AMD FreeSync und Nvidia G-Sync minimieren Bildfehler

Um diese rasend schnellen Bildraten auch auf dem Bildschirm zu zaubern, muss sich der Monitor mit der Grafikkarte synchronisieren, sonst drohen Bildfehler. Die beiden Verfahren die Bildraten anzugleichen heißen AMD FreeSync und Nvidia G-Sync . Die beiden Techniken sind nicht miteinander kompatibel, sie funktionieren nur mit Grafikprozessoren des jeweiligen Herstellers. FreeSync unterstützt AMD ab der Radeon R7, Nvidia G-Sync ab der Geforce GTX 650 Ti Boost.

Vergleichs-Test: Die besten UHD-Gaming-Bildschirme (2160p)

In unseren Test arbeiten beide Verfahren etwa beim Asus ROG Swift PG258Q und beim Dell S2419HGF zuverlässig und lassen praktisch keine Bildfehler auch bei extremen Bildraten zu. Nachteil von G-Sync: Bildschirme mit dieser Technik sind meist teurer als vergleichbare Freesync-Monitore. In unseren Tests stellen wir keine nennenswerten Unterschiede zwischen den beiden Techniken fest.

Möglichst kurz: Input-Lag und Reaktionszeiten

Der Input-Lag, die Verzögerung zwischen Signaleingabe und Signalverarbeitung durch den Monitor, sollte idealerweise sehr kurz sein. Daher setzen die Hersteller meist TN-Panel ein, die hier die geringsten Verzögerungswerte liefern. Allerdings holen andere Techniken auf, so dass sich die Unterschiede minimieren. Der AOC Agon AG272FCX basiert auf einem VA-Panel, das einen sehr geringen Input-Lag zeigt und schnelle Reaktionszeien hat. Auch die IPS-Bildschirme, die jedoch hauptsächlich bei leistungsfähigeren und teureren Modellen zu Einsatz kommen, werden immer schneller. Anders sieht es dagegen bei der Bildqualität aus. Hier liefern IPS-Panels bessere Farben und einen höheren Kontrast als TN-Modelle. Auch die Blickwinkelabhängigkeit ist deutlich geringer.

Der Curved Monitor des Acer Predator Z271 erhöht die Konzentration bei Spielen
Vergrößern Der Curved Monitor des Acer Predator Z271 erhöht die Konzentration bei Spielen
© Acer

Elektronische Helfer optimieren den Spielespaß

Alle getesteten expliziten Gaming-Displays wie etwa der Benq EX3200R , der Asus ROG Swift PG248Q und der AOC Agon AG272FCX bieten neben schnellen Bildraten und Synchronisationstechnik weitere elektronische Helfer, die die Gaming-Performance steigern. Die Hersteller benennen diese Unterstützer meist mit Fantasienamen wie etwa Acer mit "Visioncare". Hinter Visioncare wie hinter der Elektronik der anderen Hersteller verbergen sich jedoch meist ähnliche Funktionen.

Zu nennen sind vor allem die Aufhellung dunkler Bildschirmbereiche um Details besser erkennen zu können - bei Benq etwa "Black eQualizer" genannt. Weitere Einstellungen sind die Flickerfree-Technik zur Reduzierung von Flimmern und der Blaulichtfilter um die Augen weniger zu ermüden. Weitere Features lassen sich über das Bildschirmmenü aufrufen, etwa verschiedene Fadenkreuz-Overlays, um den Gegner in Shooter-Spielen immer perfekt im Visier zu haben.

Aber auch in Sachen Hardware optimieren die Hersteller ihre Gaming-Displays. So haben diverse Bildschirme ganz schmale Panel-Einfassungen von nur 1 Millimeter um den Multi-Monitor-Einsatz zu verbessern. Benq liefert beim Benq Zowie XL2540 einen kleinen Hotkey-Puck mit, der drei Tasten zum Aufruf von abgespeicherten Spiele-Profilen besitzt. Andere Hersteller - sichtbar beim AOC Agon AG251FZ , Asus ROG Swift PG258Q und Dell S2419HGF - integrieren diese Hotkey-Tasten lieber in den Panel-Rahmen oder ins On-Screen-Menü. Samsung wiederum macht Punkte durch seine Quantum-Dot-Technik, die die Bildqualität deutlich steigert.
 
Fazit: Unsere Tests zeigen: Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil: Gerade bei schnellen Action-Games besitzen sie gegenüber den größeren Bildschirmen mit höheren Auflösungen viele Vorteile wie ultraschnelle Bildraten und sehr kurze Reaktionszeiten. Und das sind die herausragenden Gaming-Monitore mit Full-HD in unserem Vergleichstest.

Testsieger AOC Agon AG272FCX
Vergrößern Testsieger AOC Agon AG272FCX

Testsieger: AOC Agon AG272FCX

Der AOC Agon AG272FCX ist ein insgesamt guter Gaming-Monitor ohne Schwächen. Neben der überzeugenden Spiele-Performance, der guten Bildqualität und Ausstattung überzeugt auch die einfache Bedienung. Zudem hat der Gaming-Monitor mit 399 Euro einen durchaus attraktiven Preis.

Ausführlicher Testbericht des AOC Agon AG272FCX

Der beste Preis: AOC Agon AG272FCX

Preis-Leistungs-Sieger AOC C27G1
Vergrößern Preis-Leistungs-Sieger AOC C27G1

Preis-Leistungs-Sieger: AOC C27G1

Der AOC C27G1 ist ein preisgünstiger Gaming-Monitor, der für alle Hobby-Spieler und selbst ambitionierte Gamer genügend Leistung bringt. Mit der Freesync-Technik und 144 Hertz Bildrate plus schneller Reaktionszeit bringt der Gaming-Monitor selbst schnelle E-Sport-Spiele in guter Qualität auf den Bildschirm. Gepaart mit den ergonomischen Einstellmöglichkeiten und dem niedrigen Stromverbrauch ist der Full-HD-Bildschirm ein überzeugendes Gaming-Gesamtpaket. Der Listenpreis des AOC C27G1 liegt bei 299 Euro, im Handel ist der Gaming-Monitor jedoch deutlich günstiger zu haben.

Ausführlicher Testbericht des AOC C27G1  

Der beste Preis: AOC C27G1

Herausragendes Tempo: Benq Zowie XL2540
Vergrößern Herausragendes Tempo: Benq Zowie XL2540

Herausragendes Tempo: Benq Zowie XL2540

Der Benq Zowie XL2540 ist ein starker Gaming-Monitor für Shooter-Fans. Mit seiner maximalen Bildwiederholrate von 240 Hertz liefert der 24,5-Zöller ausreichend Reserven um auch die anspruchsvollsten Spiele flüssig und fehlerfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Abgerundet wird das gelungene Konzept durch die umfangreichen ergonomischen und elektronischen Einstellhilfen. Billig ist diese Qualität jedoch nicht - der Benq Zowie XL2540 kostet immerhin 549 Euro.

Ausführlicher Testbericht des Benq Zowie XL2540

Der beste Preis: Benq Zowie XL2540

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