2511711

Test - Backforce One: ergonomischer Gaming-Stuhl Made in Germany

04.06.2020 | 15:19 Uhr | Sebastian Schenzinger

Der Backforce One vom gleichnamigen Hersteller zeigt, was möglich ist, wenn man über 50 Jahre Erfahrung beim Bau von Bürostühlen mit dem Design eines modernen Gaming-Stuhls kombiniert. Ein ergonomisch geformtes Möbelstück mit nützlichen Zusatzfunktionen und futuristischem Aussehen - und das Alles Hand-Made in Germany.

Die meisten Gaming-Stühle laufen in Asien vom selben Band und unterscheiden sich oftmals nur durch einen anderen Bezug und den aufgenähten Herstellerlogos - die inneren Werte sind meist identisch und ein ergonomisches Sitzen? Fehlanzeige. Dass es auch anders geht, zeigt die deutsche Firma Backforce mit dem Backforce One, welche als Tochtergesellschaft von Interstuhl auf fast sechs Jahrzehnte Erfahrung im Bürostuhlbereich zurückgreifen kann. Im Test zeigt sich bei der Verarbeitung, dem Sitzkomfort und der Optik, welche Vorteile eine Handfertigung in Deutschland gegenüber einer Massenproduktion Made in China bietet. Diese Qualität hat allerdings einen recht stolzen Preis und ganz ohne Kritikpunkte beziehungsweise Verbesserungsvorschläge kommt auch der Backforce One nicht aus unserem Test.

TEST-FAZIT: Backforce One

Dem Bürostuhlhersteller Interstuhl gelingt unter dem Namen Backforce mit dem Backforce One ein mehr als gelungener Einstieg in den Gaming-Stuhl-Bereich. Der Gaming-Stuhl Made in Germany weiß dabei in den Bereichen Materialwahl, Verarbeitung, Design, Ergonomie und dem Funktionsumfang zu überzeugen. Den Konkurrenzmodellen Made in China hat der Backforce One dabei so einiges voraus.

Das Design hebt sich von dem Einheitsbrei deutlich ab und ist als futuristisch und sogar etwas extravagant zu beschreiben. Als Materialien verwendet der Hersteller einen Holzkern, Dual-Core-Schaum und eine Mischung aus Stoff- und Kunstlederbezug, deren jeweilige Vorteile optimal zur Geltung kommen. So sind die atmungsaktiven Stoffelemente in den Sitzbereichen anzutreffen, wohingegen das PU-Leder als optisches Element zum Einsatz kommt. Wortwörtliches Highlight ist die leuchtende LED-Brosche auf der Rückseite des Stuhls.

Für ein ergonomisches Sitzerlebnis sorgen die integrierte Lordosestütze, das gepolsterte Kopfkissen und die Synchromechanik. Der Winkel der Wippfunktion ist mit 25 Grad aber leider nicht allzu groß und auch den Armlehnen fehlen ein paar Einstellmöglichkeiten. Hier hat der Hersteller etwas Potential verschenkt, den idealen Gaming-Chair abzuliefern. Einen Pluspunkt sammelt der Backforce One dagegen mit den wegklappbaren Armlehnen, das kennen wir sonst noch von keinem anderen Stuhl. Im Preisbereich von 500 Euro fällt es letztendlich wirklich schwer ein anderes Modell zu finden, das es mit dem Backforce One aufnehmen kann.

Pro:
+ Design
+ Lordosestütze
+ Synchromechanik
+ personalisierbar
+ Made in Germany
Contra:
- 1D-Armlehnen

Qualität beginnt beim Service

Der Backforce One ist derzeit nur über die offizielle Homepage des Herstellers erhältlich, aber das hat auch einen guten Grund. Der Versand erfolgt nämlich kostenlos über den Lieferdienst GO!. Bereits kurz nach der Bestellung unseres Test-Samples haben wir einen Anruf der Spedition erhalten, an welchem Tag und in welchem Zeitfenster die Zustellung erwünscht ist. Kurz vor der Lieferung - welche anstandslos in den zweiten Stock erfolgte - gab es noch einmal eine telefonische Ankündigung. Beim Bestellvorgang haben Sie sechs unterschiedliche Farben sowie zwei Fan-Edition zur Auswahl. Zur Personalisierung können Sie obendrein ihre eigenen Schulter-Patches für einen Aufpreis von 9 Euro pro Seite "craften". Und sollten Sie keine Lust haben, den Stuhl selber zusammenzubauen, besteht die Möglichkeit, den Stuhl für 49 Euro Aufpreis fertig montiert liefern zu lassen.

Durch die gut bebilderte Anleitung geht der Aufbau des Backforce One leicht von der Hand.
Vergrößern Durch die gut bebilderte Anleitung geht der Aufbau des Backforce One leicht von der Hand.
© Backforce

Dieses Geld können Sie sich jedoch sparen, denn der Selbstbau geht sehr leicht von der Hand und lässt sich auch alleine in nur zehn Minuten bewältigen. Letztendlich müssen Sie nur die fünf Rollen in das Fußkreuz drücken, die Gasfeder einsetzen und das Sitzpolster auf dieser arretieren. Zuletzt schrauben wir noch die Lehne mit vier Schrauben fest, wobei die Verpackung selbst dabei als praktische Aufbauhilfe dient, damit dieser Schritt auch problemlos alleine zu bewältigen ist. Eine ausführlich bebilderte Anleitung liegt ebenso wie das benötigte Werkzeug im Karton bei. Alternativ können Sie sich das Zusammenbau-Video des Herstellers auf YouTube anschauen. 

Futuristisches Design und exzellente Verarbeitungsqualität

Backforce möchte sich mit dem Backforce One von der Konkurrenz abheben und tatsächlich sticht der Gaming-Stuhl direkt ins Auge. Durch die geschwungene S-Form und die in der gewählten Farbe hervorgehobenen Lüftungsschlitze, erinnert die Rückenlehne an das Exoskelett aus den Crysis-Spielen. Die Rückenlehne reicht dabei etwas über die Unterkante des Sitzpolster hinaus und ist an diesem mit einem kleinen Abstand montiert. Als Bezug setzt Backforce auf eine clevere Kombination aus atmungsaktivem Stoff in Alcantara-Optik und PU-Leder. Kunstleder wirkt im Regelfall zwar hochwertiger als ein Stoffbezug, hat aber deutliche Nachteile hinsichtlich der Atmungsaktivität. So sind beim Backforce One die Sitzflächen und der untere Teil der Rückenlehne mit Stoff bezogen, wohingegen bei den leicht angedeuteten Seitenwangen und der Schulter- plus Kopfstütze PU-Leder zum Einsatz kommt.

Die Schulterpatches des Backforce One können Sie gegen einen Aufpreis von neun Euro pro Stück selbst gestalten.
Vergrößern Die Schulterpatches des Backforce One können Sie gegen einen Aufpreis von neun Euro pro Stück selbst gestalten.
© Backforce

Die Kopfstütze ziert das eingeprägte Backforce-Logo sowie auf Nackenhöhe ein aufgedruckter Schriftzug. Auf den Schulterpartien lassen sich zwei Patches anbringen, die Sie selber nach Lust und Laune für einen Aufpreis von 9 Euro pro Stück gestalten können. Das absolute Highlight ist jedoch die, in die Rückenlehne drehbare, LED-Brosche, welche auf Knopfdruck entweder dauerhaft leuchten oder blinken kann. In den Fan-Editionen ist hier das Logo des jeweiligen Teams zu sehen. Das Fußkreuz in gebürsteter Aluminium-Optik mit gelasertem Schriftzug rundet das futuristische Design ab und erinnert an die Felgen eines Sportwagens. Die Rollen wirken dagegen fast schon etwas langweilig und passen nicht so ganz zum Rest des Stuhls. Hier wäre eine auffallende Optik im Renn-Design wünschenswert, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Das Fußkreuz des Backforce One erinnert durch die gebürstete Aluminiumoptik an die Felge eines Sportwagens.
Vergrößern Das Fußkreuz des Backforce One erinnert durch die gebürstete Aluminiumoptik an die Felge eines Sportwagens.
© Backforce

Bereits beim Aufbau des Stuhls fällt auf, wie gut der Backforce One verarbeitet ist. Die Nähte sind alle gleichmäßig, es gibt keine überstehenden Fäden und gerade die Übergänge zwischen den Polstern aus Stoff und Kunstleder sind fließend. Die beiden Armlehnen sitzen fest und auch die beiden Hebel zur Höhenverstellung beziehungsweise zur Arretierung der Rückenlehne wackeln nicht.

Ergonomisch geformter Gaming-Chair

Ein Gaming-Stuhl mag noch so schön designt sein, letztendlich muss er sich aber vor allem in einer Disziplin beweisen und das ist der Komfort und die Ergonomie. Und hier reden wir nicht von einem angenehmen Sitzgefühl, sondern davon, dass die Rückenlehne die Wirbelsäule sinnvoll stützt, die Sitzform die Muskulatur entlastet und ein ergonomisches Sitzen möglich ist, ohne bleibende Schäden durch eine Fehlhaltung davonzutragen. Gaming-Stühle sind vom Design her an die Sitze von Rennautos angelehnt. In einem Sportwagen macht es ja auch durchwegs Sinn, dass die Seitenwangen des Sitzes etwas nach oben gezogen sind, um den Oberschenkel in Kurven seitlich zu stützen, bei einem Gaming-Chair schränkt es aber nur unnötig die Bewegungsfreiheit ein. 

Günstigen Gaming-PC zusammenstellen: Die beste Hardware in jedem Preisbereich

Backforce hat die Seitenteile beim Backforce One deshalb nur leicht angedeutet und setzt außerdem auf eine atmungsaktive Dual-Core-Polsterung. Das bedeutet, dass im Sitzbereich ein etwas weicherer PU-Schaum zum Einsatz kommt, wohingegen die angedeuteten Seitenwangen und die Rückenlehne etwas härter ausfallen. Das Sitzgefühl ist dadurch sehr angenehm und man sinkt auch nicht zu tief in das Polster ein, sodass man sich nicht vorkommt, als würde man auf einem Sofa sitzen. Hierfür sorgt auch die Tatsache, dass der Hersteller beim Backforce One auf eine Sitzschale aus Holz setzt. Bei den Gaming-Stühlen aus China kommt dagegen ein Stahlrohrrahmen mit gespannten Gummigurten zum Einsatz, die kein gleichmäßiges Feedback geben und sich mit der Zeit schneller durchsitzen.

Die Dual-Core-Polsterung des Backforce One sorgt für ein angenehmes Sitzgefühl.
Vergrößern Die Dual-Core-Polsterung des Backforce One sorgt für ein angenehmes Sitzgefühl.
© Backforce

Auch bei der Rückenlehne kommt eine geformte Holzschale zum Einsatz, die dabei der S-Form der Wirbelsäule nachempfunden ist. Optimal sitzen wir nämlich dann, wenn die Wirbelsäule ihre natürliche Form, die sie beim Stehen einnimmt, beibehalten kann. Aus diesem Grund ist eine gerade Rückenlehne auch nicht empfehlenswert. Viele Hersteller legen deshalb ein Lordosekissen bei, um die Wirbelsäule im Lendenbereich zu stützen. Diese sind allerdings oftmals zu dick gepolstert beziehungsweise zu hart, was dazu führt, dass Sie ein Hohlkreuz machen. Beim Backforce One ist das durch die natürlich gewölbte Form der Rückenlehne deutlich besser gelöst. Noch besser wäre natürlich eine verstellbare Lordosestütze gewesen, aber das kann man bei dem ausgerufenen Preis nicht erwarten.

Der Backforce One setzt im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Stühlen auf eine Holzschale und keinen Stahlrohrrahmen.
Vergrößern Der Backforce One setzt im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Stühlen auf eine Holzschale und keinen Stahlrohrrahmen.
© Backforce

Ein zusätzliches Kopfkissen ist ebenso wenig nötig, da der Kopfbereich beim Backforce One bereits leicht nach vorne gewölbt und angenehm gepolstert ist. An den Schulterpartien hat Backforce die Rückenlehne etwas breiter gestaltet, um die Muskulatur zu stützen, ohne jedoch die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Auch beim Fußkreuz hat der Hersteller mitgedacht und die Enden abgeflacht, sodass Sie Ihre Füße bequem darauf abstellen können.

Einstellmöglichkeiten: Synchro-Mechanik und wegklappbare Armlehnen

Zu einem ergonomischen Sitzerlebnis zählt auch die Möglichkeit, den Stuhl optimal auf die individuellen Bedürfnisse einzustellen. Das beginnt bei der Höhenverstellbarkeit der Sitzfläche und damit dem Spielraum der Gasfeder. Hier kann der Backforce One mit einer Differenz von elf Zentimetern und einer daraus resultierenden Sitzhöhe zwischen 420 und 530 Millimetern überzeugen. Damit eignet sich der Stuhl für Personen mit einer Körpergröße von etwa 1,55 bis 1,95 Meter. Der Hersteller selbst gibt als ideale Größe einen Bereich zwischen 1,51 und 1,92 Meter an, was auf abweichende Körperproportionen zurückzuführen ist. Das maximale Körpergewicht liegt laut Backforce bei 130 Kilogramm.

Bemaßungen des Backforce One im Detail.
Vergrößern Bemaßungen des Backforce One im Detail.
© Backforce

Eine Sitztiefenverstellbarkeit sowie eine Höhenverstellung der Rücklehne hat der Backforce One leider nicht zu bieten. Es gibt aktuell mit dem Gamechanger (Basiskonfiguration ab 499 Euro) aber auch nur einen einzigen Konkurrenten, der diese Funktionen im gleichen Preissegment anbietet. Solche Verstellmöglichkeiten sind besonders für kleine beziehungsweise große Menschen hilfreich, um zu gewährleisten, dass der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel knapp über 90 Grad beträgt und die Lordosestütze an der richtigen Stelle sitzt. Für unsere Testperson mit einer Körpergröße von 1,78 Meter bei einem Gewicht von 70 Kilogramm waren diese Einstellmöglichkeiten nicht nötig.

Durch die Synchromechanik des Backforce One neigen sich das Sitzpolster und die Rückenlehne nicht im gleichen Winkel.
Vergrößern Durch die Synchromechanik des Backforce One neigen sich das Sitzpolster und die Rückenlehne nicht im gleichen Winkel.
© Backforce

Punkten kann der Backforce One mit einer Synchromechanik, die einer normalen Wippmechanik vorzuziehen ist. Hierbei neigen sich die Sitzfläche und die Rückenlehne nicht im gleichen Winkel sondern etwa im Verhältnis 1:2. Das hat zwei positive Aspekte. Erstens bewegen wir unseren Körper beim Zurücklehnen, was zu einer Lockerung der Muskulatur und einer besseren Durchblutung führt. Zweitens bleiben die Kontaktpunkte zwischen Rückenlehne und Rücken immer gleich, womit die Lordosestütze stets an der richtigen Stelle bleibt. Die Kraft des Rückstoßes beim Wippen können Sie über ein Drehrad an der rechten Unterseite des Stuhles einstellen. Hier wäre es wünschenswert, nicht nur eine Richtungsanzeige mit Plus und Minus anzugeben, sondern direkt eine Gewichtsanzeige anzubringen, um das Einstellen des Stuhls zu erleichtern. Die Rückenlehne lässt sich außerdem nur um 25 Grad neigen und  in vier Stufen arretieren, hier wären ein größerer Neigungswinkel und mehr Einstellmöglichkeiten wünschenswert. Eine Liegeposition für ein kleines Mittagsschläfchen ist also nicht möglich.

Bei den Anpassungsmöglichkeiten der Armlehnen hat die Konkurrenz teils deutlich mehr zu bieten, der Backforce One setzt nämlich nur auf 1D-Armlehnen. Das bedeutet, Sie können die Armlehnen nur in der Höhe in einem Abstand zwischen 195 und 260 Millimetern oberhalb der Sitzfläche verstellen. Gerade für große Personen kann die Höhenverstellung bei einer Schreibtischhöhe ab 78 Zentimeter auch bereits an ihre Grenzen stoßen, ein bisschen mehr Spielraum wäre gut. Tatsächlich können Sie die Schrauben der Armlehnenhalterung unter dem Stuhl lockern und gewinnen dadurch einen Spielraum von etwa drei Zentimeter, um welchen Sie die Armlehnen nach links oder rechts verschieben lassen. Das erwähnt der Hersteller aber nicht einmal selbst im Datenblatt. Ein Verschieben der Armlehnen nach vorne oder hinten beziehungsweise ein Drehen ist leider nicht möglich. Dafür ist die Oberfläche gummiert und sorgt für ein angenehmes Gefühl beim Auflegen der Unterarme.

Die Möglichkeit die Armlehnen des Backforce One umzulegen ist bisher noch einzigartig.
Vergrößern Die Möglichkeit die Armlehnen des Backforce One umzulegen ist bisher noch einzigartig.
© Backforce

Eine Funktion, welche bisher einzigartig auf dem Gaming-Stuhl-Markt ist, ist die Möglichkeit, die Armlehnen vollständig nach hinten wegzuklappen. Das geschieht über die seitlich angebrachten Knöpfe und lässt sich in kürzester Zeit erledigen. Besonders für High-FPS-Gamer, die gerne so nah wie möglich am Spielgeschehen dransitzen, ist das ein nützliches Zusatzfeature. Und wer gerne Yoga-Übungen auf seinem Gaming-Stuhl machen möchte, erhält durch die heruntergeklappten Armlehnen auch genügend Freiraum für einen Schneidersitz. 

Schlusswort

Abschließend lässt sich sagen, dass man beim Backforce One an jeder Stelle merkt, dass der Hersteller auf über 50 Jahre Erfahrung in diesem Bereich zurückgreifen können. Der optische Eindruck ist als Meisterwerk zu bezeichnen, dessen Eindruck einzig die nicht ganz passenden Rollen trüben. Aber nicht nur der äußere Eindruck, sondern auch die inneren Werte wissen zu überzeugen. Das Sitzgefühl und das Ergonomielevel liegen auf einem sehr hohen Niveau, auch wenn noch etwas Verbesserungspotential nach oben ist. Gerade bei den Armlehnen hätten wir uns etwas mehr Einstellmöglichkeiten gewünscht, ebenso wie einen größeren Winkel bei der Synchromechanik. Den Konkurrenten Made in China ist der Backforce One im selben Preisbereich aber deutlich überlegen, sein größter Konkurrent ist der Gamechanger, welcher zusätzlich eine Sitztiefenverstellung und eine Höhenverstellbarkeit der Rückenlehne bietet. Den Einstieg in den Gaming-Stuhl-Markt von Interstuhl mit dem Backforce One kann man auf jeden Fall als sehr gelungen beschreiben und wir sind schon ganz gespannt auf die zweite Version des Gaming-Chairs.

Der ausgerufene Preis von 499 Euro mag zwar hoch wirken, in Anbetracht des Funktionsumfangs und des Ergonomielevels, welches der Backforce One bietet, ist das aber durchaus angemessen. Natürlich bekommen Sie einen Bürostuhl mit der gleichen Ausstattung zu einem günstigeren Preis, unter den Gaming-Stühlen ist die Auswahl dann aber schon sehr gering. Letztendlich müssen Sie aber natürlich für sich selber entscheiden, wie viel Ihnen ein ergonomisches Sitzerlebnis wert ist. Unserer Meinung nach sollte man für einen Stuhl, auf dem man etliche Arbeits- oder Spielstunden pro Tag verbringt, aber durchaus bereit sein, mehr Geld in die Hand zu nehmen.

PC-WELT Marktplatz

2511711