1086628

TV-Vergleichstest: Platz 1 bis 3

13.09.2011 | 14:15 Uhr |

Philips 40PFL8505K
Vergrößern Philips 40PFL8505K
© Philips

Platz 3: Philips 40PFL8505K

Die Einrichtung und Einstellung der optimalen Bildqualität geht beim Philips 40PFL8505K sehr einfach. Zusätzliche Abspielgeräte wie ein Blu-ray-Spieler sind im Menü erst anzumelden – anschließen und Eingang wählen reicht nicht. Immer wieder beeindruckend: das Umgebungslicht Ambilight, das die auf dem Bildschirm vorherrschenden Farben nach hinten abstrahlt. Das Philips-Gerät kann zwar 3D-Filme wiedergeben, die nötige 3D-Brille samt Übertrager gibt’s aber nur extra. Bei seitlicher Betrachtung des gut entspiegelten Bildschirms wurde das Bild hell und verlor an Kontrast. Fernsehbilder, ob analog oder digital, zeigte der 40PFL8505K vergleichsweise unscharf. DVD- und Blu-ray-Videos wirkten deutlich detailreicher. 3D-Bilder waren recht dunkel mit bisweilen deutlichen Doppelkonturen.
Positiv: Internetzugriff, 3D-Wiedergabe, Spielt viele Multimedia-Dateien ab
Negativ:  Unscharfe TV-Wiedergabe, Wolkenbildung, Keine 3D-Brille mitgeliefert
Testnote:  gut  2,22 Preisurteil:  preiswert Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  1500 Euro

Panasonic TX-42GW30
Vergrößern Panasonic TX-42GW30
© Panasonic

Platz 3: Panasonic TX-42GW30

Die Unterschiede des Panasonic TX-P42GW30 zum großen Bruder auf Platz 2 sind rasch aufgezählt: Der „Kleine“ kann keine 3D-Bilder darstellen und kommt ohne WLAN-Stick. Sonst ist alles da: bequeme Einrichtung und einfache Bedienung, Empfangsteile für Antenne, Kabel und Satellit, Aufnahmemöglichkeit für digitale TV-Programme auf einer USB-Festplatte, Multimedia- und Netzwerkfähigkeiten, umfassender Internetzugriff. Dank Plasma-Technik blieben auch beim Blick von der Seite die Bilder farbecht und kontraststark. Beide Panasonic-Geräte boten die beste TV-, DVD- und Blu-ray-Bildqualität im Test, waren aber für helle Räume etwas zu dunkel. Und sie lieferten für ihre flache Bauform ausgesprochen guten Klang. Bei stillen Passagen war jedoch ein leichtes Lüftersurren zu hören.
Positiv: Internetzugriff, Aufnahme auf USB-Festplatte, Spielt viele Multimedia-Dateien ab
Negativ: Bild etwas dunkel
Testnote:  gut  2,22 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  999 Euro

Panasonic TX-P42VT30E
Vergrößern Panasonic TX-P42VT30E
© Panasonic

Platz 2: Panasonic TX-P42VT30E

Der Panasonic TX-P42VT30E ist ein Plasma-Fernseher. Prinzipbedingt ist der Stromverbrauch etwas höher, das Bild etwas dunkler als bei LCD-Geräten. Der TX-P42VT30E ist 3D-tauglich, gleich zwei Brillen werden mitgeliefert. Er spielt viele Multimedia-Dateiformate ab, kann Digital-TV auf eine USB-Festplatte aufnehmen und wird von einem umfassenden Internetangebot begleitet. Der Bildschirm ist gut entspiegelt, Kontrast und Farben blieben auch bei seitlicher Betrachtung erhalten. Fernsehen, DVD- und Blu-ray-Videos zeigte das TV-Gerät mit bestechender Bildqualität, auch bei schnellen Schwenks. Das Bild war aber, besonders bei 3D-Wiedergabe, recht dunkel. Im 3D-Betrieb traten kaum Doppelkonturen auf. Der Fernsehton klang bei Zimmerlautstärke sehr ausgewogen.
Positiv: Internetzugriff, 3D-Wiedergabe, Aufnahme auf USB-Festplatte, Spielt viele Multimedia-Dateien ab, USB-WLAN-Stift mitgeliefert
Negativ: Bild etwas dunkel
Testnote:  gut  2,01 Preisurteil:  preiswert Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  1799 Euro

Samsung UE40D7090
Vergrößern Samsung UE40D7090
© Samsung

Platz 1: Samsung UE40D7090

Der Samsung UE40D7090 ist mit 3 Zentimetern nicht nur sehr flach, sondern hat auch einen sehr schmalen Rahmen. Das sieht zwar gut aus, aber viele Anschlüsse lassen sich nur über flache Adapter nutzen. Bei der automatischen Installation suchte das Gerät nicht nur alle empfangbaren TV-Programme, sondern auch eine Netzwerkverbindung – wahlweise über Kabel oder das eingebaute WLAN-Modul. Schließt man per USB eine tragbare Festplatte an, kann es alle Digitalprogramme einschließlich HDTV aufnehmen. Das Samsung-Gerät zeigt auch 3D-Bilder – entweder von entsprechenden Blu-ray-Discs oder umgerechnet aus normalen Filmen oder TV-Sendungen. Es gehört aber nur eine der nötigen Spezialbrillen zum Lieferumfang. Der Samsung UE40D7090 spielt nicht nur Multimedia-Dateien aus dem Netzwerk ab, sondern bietet darüber auch Internetzugriff, etwa auf Youtube, Facebook und Twitter. Mit einer angeschlossenen USB-Kamera sind Videotelefonate über den Internetdienst Skype möglich. Aus dem Datennetz können auch kostenlose Programme geladen werden, etwa Spiele.

Der Bildschirm des Samsung UE40D7090 zeigte auch bei leicht seitlicher Betrachtung volle Farben und guten Kontrast. Weniger gut: Bei dunklen Filmszenen waren helle Lichtquellen im Zimmer als Spiegelungen sichtbar. Das Analog-TV-Bild war recht unscharf. Bei digitalen Kabel- oder Satellitenprogrammen dagegen, erst recht bei HDTV gab es an der Bildschärfe nichts auszusetzen. DVD-Videos zeigte das Samsung-Gerät über den HDMI-Eingang mit leichtem Zeilenflimmern. Bei Spielfilmen von Blu-ray-Discs (1080/24p) verwischten schnelle Bewegungen. Dieser Effekt war bei TV-Programmen und -Dokus (1080/60i) deutlich schwächer ausgeprägt war. Im 3D-Betrieb war das Bild sichtbar dunkler, zeigte aber deutlich heller als beim zweitplazierten Panasonic TX-P42VT30E. Gelegentlich waren selbst bei helleren Szenen leichte Doppelkonturen bemerkbar, die durch so genanntes Übersprechen entstehen. Ungewöhnlich für ein solch flaches Gehäuse: Die eingebauten Lautsprecher klangen bei normalen Lautstärken recht ausgewogen. Erst bei höheren Pegeln begannen die Bässe zu verzerren.
Positiv: Internetzugriff, 3D-Wiedergabe, Aufnahme auf USB-Festplatte, Spielt viele Multimedia-Dateien ab, WLAN-Modul eingebaut, Hohe unverzerrte Lautstärke
Negativ: -
Testnote:  gut  1,98 Preisurteil:  preiswert Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  1599 Euro

PC-WELT Marktplatz

1086628