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Synthetische Spieleleistung: 3D Mark 06

17.02.2006 | 12:44 Uhr | Michael Schmelzle

Wie schnell ein Testkandidat moderne Spiele darstellt, überprüfen wir mit dem synthetischen Benchmark 3D Mark 06 1.0.2 von Futuremark. Die brandneue Version verlangt bereits das Shader-Modell 3.0 und unterstützt zudem Symmetrische Multiprozessorsysteme (SMP). Mehr Infos zu den Änderungen von 3D Mark 06 im Vergleich zum Vorgänger 3D Mark 05 finden Sie in diesem Beitrag .

3D Mark 06 ist ebenfalls sehr grafiklastig, allerdings findet über den CPU-Test „Red Valley“ die reine Prozessor-Leistung ebenfalls Eingang ins Gesamtergebnis. Für den Test aktivieren wir das Treiberprofil für den 3D Mark 06 und führen die Messungen mit den Standard-Einstellungen („Default“) aus.

Die Gesamtwertung konnte die Spiele-Kanone Athlon 64 FX-60 für sich entscheiden. Der Abstand zur „langsamsten“ Zwei-Kern-CPU, dem Pentium D 920 betrug allerdings nur rund fünf Prozent. Auf dem letzten Platz ordnete sich der einzige Ein-Kern-Prozessor im Testfeld ein, der Athlon 64 FX-57. Allerdings war der FX-57 auch nur rund 10 Prozent langsamer als der Spiele-Platzhirsch Athlon 64 FX-60.

Warum die Unterschied nur so gering ausfallen, offenbaren die Einzelergebnisse: Sowohl in den Shader-2.0- als auch -3.0-Tests lagen nämlich alle Testprobanten auf Augenhöhe - die Abweichung der Messwerte liegt unter einem Prozent. Signifikante Unterschiede ergaben sich erst beim CPU-Test. Hier erarbeitete sich der Athlon 64 FX-60 gegenüber dem langsamsten Doppelkerner Pentium D 920 immerhin einen Vorsprung von fast 30 Prozent. Der Pentium D 920 wiederum war fast 20 Prozent flotter als der Ein-Kern-Prozessor Athlon 64 FX-57.

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