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Subwoofer im Vergleich: Plätze 8 bis 5

22.12.2011 | 11:45 Uhr |

Platz 8: Elac Sub 111.2 ESP

Elac Sub 111.2 ESP
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© Elac

Der Elac Sub 111.2 ESP ist in verschiedenen Holz- und Farbtönen erhältlich. Die abnehmbare Stoffbespannung ist eher Staub- als Sichtschutz, die blanke Aluminiummembran des Tieftöners sieht recht ansehnlich aus. Eine elektronische Schutzschaltung namens „ESP“ soll dafür sorgen, dass der 20-cm-Tieftöner bei allzu brutalen Basssignalen nicht ins Schleudern kommt. Dank Lautsprecheranschlüssen macht er nicht nur an Heimkino-, sondern auch an Stereo-Anlagen ordentlich Druck. Der Sub 111.2 ESP bot kräftige und wuchtige Explosionen. Basskräftigen Musiktiteln lieferte er ein durchaus sattes Fundament. In größeren Räumen ging ihm bei hohen Pegeln im Oberbass aber etwas die Luft aus. Bei hoher Lautstärke und tiefen Bässen sind am Bassreflexrohr leise Luftgeräusche zu hören.

Positiv: Straffe Basswiedergabe, Auch für Stereo-Anlagen geeignet, Viele Gehäusevarianten erhältlich, Geringe Gehäuse-Abmessungen

Negativ: Nicht für große Räume geeignet, Leise Luftgeräusche hörbar

Testnote: gut 2,33

Preisurteil: preiswert

Preis: (unverb. Preisempfehlung des Herstellers) 499 Euro

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Platz 7: JBL Studio Sub 150

JBL Studio Sub 150
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© JBL

Das Gehäuse des nur in Schwarz erhältlichen Subwoofers JBL Studio Sub 150 ähnelt einer kleinen Pyramide. Der orginell geformten Gehäusekappe sieht man aber an, dass sie aus Plastik gefertigt wurde – das passt nicht in jedes Wohnzimmer. Ansonsten ist die Verarbeitung gut. Eingänge für ein Lautsprechersignal fehlen, der Studio Sub 150 lässt sich also nur in Heimkino-Anlagen oder am AV-Receiver betreiben. Der eingebaute 25-cm-Tieftöner strahlt nach unten auf den Fußboden ab. Bei Filmexplosionen langte er kräftig hin und und zeigte seine hohen Leistungsreserven auch bei ganz tiefen Tönen. Im Musikbetrieb gab sich der JBL-Subwoofer etwas zu weichgespült: Kickbässen fehlte es zwar nicht an Pegel, aber an Druck und Präzision. Bei höheren Frequenzen mangelte es an Kontur.

Positiv: Spielt druckvoll und tief, Große Leistungsreserven im Heimkinobetrieb

Negativ: Basswiedergabe etwas weich, Nicht für Stereo-Anlagen geeignet

Testnote: gut 2,32

Preisurteil: preiswert

Preis: (unverb. Preisempfehlung des Herstellers) 499 Euro

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Platz 6: Canton Sub 8

Canton Sub 8
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© Canton

Kein Stoff, sondern ein Abdeckgitter schützt das 22-cm-Bass-Chassis an der Frontseite des Canton Sub 8. Er lässt sich von einem Stereo-Verstärker ansteuern und leitet wahlweise das Basssignal des AV-Receivers an andere Subwoofer weiter. Ein „Roomkompensation“-Schalter passt bei Bedarf den Pegel an die Raumgröße an. In Stellung „Wide“ für große Räume hob er tiefe Frequenzen stark an, was den vergleichsweise kleinen Tieftöner überforderte. Der Canton Sub 8 meisterte die kräftigen Explosionen Action-reicher Filme problemlos. Mit tiefen, straffen Bässen bei Popmusik kam er gut zurecht, auch ruppige Hiphop-Bassdrums gab er präzise und knackig wieder. In großen Räumen fehlte etwas an Volumen. Und sehr tiefe, laute Töne wurden nicht immer akkurat voneinander getrennt.

Positiv: Straffe Basswiedergabe, Auch für Stereo-Anlagen geeignet, Geringe Gehäuse-Abmessungen

Negativ: Nicht für große Räume geeignet

Testnote: gut 2,29

Preisurteil: preiswert

Preis: (unverb. Preisempfehlung des Herstellers) 499 Euro

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Platz 5: Yamaha NS-SW310

Yamaha NS-SW310
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© Yamaha

Der Yamaha NS-SW310 ist sehr schmal. Der Basslautsprecher mit einem Durchmesser von 20 cm sitzt an der Seite und ist durch eine nicht abnehmbare Stoffabdeckung geschützt. Die Ausstattung liegt, inklusive des Lautsprecher-Eingangs für Stereo-Anlagen, im üblichen Rahmen. Praktisch: Lautstärke- und Frequenzregler sitzen auf der Subwoofer-Oberseite und sind ohne Gehäuserückerei gut erreichbar. Im Heimkino überzeugte der Yamaha NS-SW310 trotz kleiner Maße. Explosionen wurden kräftig wiedergegeben, auch dumpfe Schusswechsel klangen ordentlich und dynamisch. Einzig im Tiefbass hörte sich der NS-SW310 doch etwas flachbrüstig an. Bei Popmusik lieferte der Yamaha-Quader kräftige Kickbässe, bei tiefsten Frequenzen liefen aber die Töne etwas ineinander.

Positiv: Straffe Basswiedergabe, Auch für Stereo-Anlagen geeignet, Geringe Gehäuse-Abmessungen

Negativ: Nicht für große Räume geeignet

Testnote: gut 2,22

Preisurteil: günstig

Preis: (unverb. Preisempfehlung des Herstellers) 329 Euro

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