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Stromverbrauch, Lautstärke & Fazit des MiniEdition 2012-Tests

12.12.2011 | 09:51 Uhr |

Stromverbrauch: Im Leerlauf verbraucht der MiniEdition 2012 etwa 42 Watt. Für die gebotene Leistung ist das wirklich sparsam. Beim Cinebench 11.5-Benchmark steigt der Energiebedarf dann schon auf maximal 117 Watt, was auch noch in Ordnung ist. Unter Spielelast klettert der Stromverbrauch auf bis zu 147 Watt. Aufgrund der gebotenen Leistung ist auch dieser Wert okay.

Noch effizienter gibt sich der MiniEdition 2012 dann schon im heruntergefahrenem Zustand. Hier zieht das Netzteil keinen Strom, also 0 Watt. Besonders erfreulich ist auch der Energiekonsum bei der Windows-Energieoption „Energie sparen“, da auch hier 0 Watt an der Tagesordnung sind. So soll es sein! Darüber hinaus besitzt das Netzteil auch einen Trennschalter, um den PC komplett vom Stromnetz zu nehmen.

Betriebsgeräusch: Der MiniEdition 2012 ist ein stiller Würfel, der selbst unter Last nicht zur röhrenden Höllenmaschine transformiert. Denn im Leerlauf hört man ihn kaum mit 0,7 Sone und 25,5 dB(A). Selbst unter Auslastung, wie zum Beispiel beim Spielen von aktuellen 3D-Titeln, dreht das System gerade einmal auf einen Sone beziehungsweise 27,6 dB(A). Der ruhige Betrieb resultiert vor allem aus der integrierten Flüssigkühlung.

Außerdem ist der Innenraum des Gehäuses mit Schaumstoff verkleidet, um auch ja kein Geräusch nach Außen zu lassen. Zwar haben das Netzteil und die Grafikkarte auch einen Lüfter, doch diese erweisen sich als ebenfalls sehr leise wegen der Schalldämmung, wie die Ergebnisse der Lärmmessung zeigen. Zum Testverfahren: Bei der Messung steht das Richtmikrofon in 50 Zentimeter Entfernung zum Rechner.

Fazit und Urteil zum MiniEdition 2012

Der MiniEdition 2012 liefert im Test gute Ergebnisse ab.
Vergrößern Der MiniEdition 2012 liefert im Test gute Ergebnisse ab.

HE-Computer macht seinem Namen alle Ehre und hat mit dem MiniEdition 2012 einen brauchbaren Spiele-Computer im Angebot. In den Benchmarks und der Spiele-Leistung enttäuscht der PC im ITX-Format nicht und ist zudem noch angenehm leise im Betrieb. Viele aktuelle Spiele, die hohe Systemanforderungen haben, ruckeln nicht in den höchchsten Einstellungen und bieten so ein flüssiges Spielerlebnis. Ideal ist auch die Bauweise: Zur LAN-Party können Sie sich den MiniEdition 2012 sogar unter den Arm klemmen und mitnehmen.

Ein Wermutstropfen ist der hohe Preis von 1.349 Euro, der sich aber aufgrund der Leistung und Ausstattung noch rechtfertigen lässt. Auch liefert der Hersteller keinerlei Software mit aus, um zum Beispiel DVDs wiederzugeben. Und das Betriebssystem kostet extra, sofern Sie nicht auf Linux oder vergleichbare Open-Source-Programme zurückgreifen.

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