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Spielen im Akkubetrieb

26.01.2006 | 12:35 Uhr |

Die Grafikchip-Hersteller rühmen sich bei jeder neuen Generation, dass sie die Stromsparfunktionen ihrer Chips wesentlich verbessert haben. Das mag für den 2D-Betrieb durchaus richtig sein – obwohl auch bei Standard-Anwendungen im Akkubetrieb ein Notebook mit Grafikkarte deutlich mehr Strom verbraucht als eines mit integrierter Grafik.

Beim Spielen ist der Grafikchip aber auch im Akkubetrieb voll gefordert: Strom spart er höchstens, indem er die Taktrate von Chip und Speicher absenkt. Sowohl ATI als auch Nvidia erlauben dies in ihren Treibereinstellungen im Menü "Powerplay“ (ATI) beziehungsweise "Powermizer“ (Nvidia).

Im Akkubetrieb erreicht allerdings nur das Dell XPS M170 spielbare Bildraten bei Far Cry – und auch nur in der XGA-Auflösung. Für das Dell-Notebook wären sogar noch mehr als die gemessenen 60 Bilder pro Sekunde drin: Aktiviert man jedoch die Stromsparfunktion des Geforce Go 7800 GTX, limitiert der Treiber die 3D-Leistung auf 60 Bilder pro Sekunde.

Bei allen anderen Notebooks läuft im Akkubetrieb auch der Prozessor im gedrosseltem Tempo: Nexoc bremst den Pentium M 780 auf maximal 1,16 GHz herunter, Faet lässt für den Pentium 4 560J im Akkubetrieb nur 3,1 GHz zu und bei Wortmann darf der Pentium M 740 nur 1,04 GHz schnell sein. Mit dieser madigen CPU-Unterstützung lassen sich keine spielbaren Bildraten erzielen – außer man dreht Effekte und Auflösung deutlich herunter.

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