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Sony RDR-HX900

01.12.2004 | 13:40 Uhr |

Sony RDR-HX900

AUSSTATTUNG : Der neue Sony-Recorder speichert auf seiner Festplatte von 160 GB über 100 Stunden Fernsehen im passablen Long-Play-Modus (LP). Mit dem Super-Long-Play-Verfahren erreicht man sogar über 200 Stunden. Allerdings muss der Benutzer dann Abstriche bei der Bildqualität machen: Die Aufnahmen wirken leicht verwaschen. Sonys Topmodell, RDR-HX1000 für 1300 Euro, hat auf seiner 250-GB-Festplatte sogar Platz für bis zu 326 Stunden Video. Ein weiteres Plus des Sony ist der flexible DVD-Brenner. Das Gerät kommt mit allen Arten von Rohlingen zurecht, außer mit DVD-RAMs.

BEDIENUNG : Das Bildschirmmenü des RDRHX900 wirkt auf den ersten Blick sehr verspielt. Es entfaltet sich wie bei einem Computerspiel effektvoll über den halben Bildschirm. Dennoch lässt es sich einfach bedienen und ist trotz der Fülle an Funktionen übersichtlich und gut lesbar. Die Fernbedienung ist allerdings weniger gut gelungen. Zwar sind die Funktionen für das Abspielen von DVDs leicht zu erreichen, die Tasten für das Aufnehmen sind jedoch unpraktisch unter einer Klappe versteckt.

QUALITÄT : Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben, allerdings nur in einigen Aufnahmemodi. So stellt der Recorder die Qualitätsstufe HQ+ mit exzellenten 15 MBit Datenrate zur Verfügung. Das ist mehr, als viele Kauf-DVDs verwenden. Diesen Modus sollte der Anwender jedoch nur für wichtige Szenen reservieren, sonst ist die Festplatte bereits nach 37 Stunden voll. Am anderen Ende der Qualitätsskala ist der SLP-Modus angesiedelt. Bei ihm trüben jedoch lästige Unschärfen und zu lebendige Farbflächen den Videogenuss.

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