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Sinn oder Unsinn?

13.05.2005 | 11:34 Uhr |

Diese Frage stellt sich angesichts des Preises. Wer Filme meist auf einem klein geratenen Fernseher betrachtet, kann von der Cyberman vielleicht profitieren. Allerdings schränkt das Kabel die Bewegungsfreiheit ein. Wer es sich auf seiner Couch bequem machen will, muss unter Umständen erst den DVD-Player heranholen, damit die Kabellänge reicht. Falls Sie ohnehin einen Großbildschirm zu Hause haben, werden Sie der Cyberman vermutlich nicht allzu viel abgewinnen können.

Die Cyberman könnte aber eine sinnvolle Ergänzung zu mobilen DVD-Playern sein – Kinospaß auf Rädern sozusagen. Denn Herr der Ringe oder Star Wars dürften auf den für diese tragbaren Player typischen Mini-Displays kaum ihre volle Pracht entfalten. Also machen Sie es sich im Zugabteil bequem, setzen die Brille auf und schauen dann Darth Vader beim Laserschwertkampf zu – hier kann Cyberman seine Stärke ausspielen. Passen Sie aber auf, dass nicht ihr Gepäck aus dem Zugabteil verschwindet, während Sie im Filmrausch schwelgen.

Einen entscheidenden Nachteil hat die Cyberman aber gegenüber einem echten Kinobesuch. Während Kino ein kommunikatives Gemeinschaftserlebnis ist, das man gerne zusammen mit Freunden oder dem Lebenspartner genießt, führt Cyberman zum isolierten Kinospaß. Denn niemand außer einem selbst sieht die Slapstickszene im Film – gemeinsames Lachen ist also ausgeschlossen.

Wichtig: Cyberman ist nur für den Anschluss an typische Videoquellen wie DVD-Player mit NTSC- und PAL-Videosignal sowie für Spielekonsolen gebaut. Die Brille besitzt also keinen VGA- oder DVI-Ausgang für den PC.

Zum Lieferumfang gehören neben der Brille mit dem Halteband noch diverse Kabel, Adapter für Spielekonsolen und ein Netzteil. Optional ist eine Batteriebox erhältlich.

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