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Sharp LC 32 GD 1EA

23.05.2005 | 19:34 Uhr |

Sharp LC 32 GD 1EA

Note 3,1 (befriedigend)
Preis ca. 3400 Euro

Plus Zukunftssichere Ausstattung
Minus Aggressives Bild, DVI-Schnittstelle nur eingeschränkt brauchbar, umständliche und überladene Bedienung

AUSSTATTUNG/BEDIENUNG : Neben dem Fujitsu-Plasmagerät ist der Sharp LC 32 GD 1EA das zweite Gerät im Testfeld mit separater Anschlussbox. Ab Werk ist das Empfangsteil für analoge und digitale Antennensignale gerüstet. Einen DVI-Eingang gibt es ebenso wie einen Kartenleser. Die eingebauten Lautsprecher lassen sich pfiffigerweise als Center-Box eines 5.1-Systems nutzen. In der Praxis hat uns aber die DVI-Schnittstelle der Anschlussbox enttäuscht, da sie sich von einem PC aus nicht mit Signalen im HD-Format versorgen lässt. Lästig sind auch die drei sperrigen Kabel, die Anschlussbox und Bildschirm miteinander verbinden. Die Fernbedienung ist unhandlich, die Schrift des Bildschirmmenüs zu klein. Zudem sind viele Einstellmöglichkeiten überflüssig. Ein Beispiel: Bei anderen LCDs kompensiert eine Automatik die Ruckler, die sich bei sich bewegenden Fahrzeugen oder Personen oft bilden. Beim Sharp-Gerät muss der Benutzer dagegen jedes Mal von Hand zwischen "Video-" und "Filmbild" umschalten.

BILD/TON : Testbilder machen beim Sharp Schwächen in der Verarbeitung von Videosignalen sichtbar. Feine Strichmuster verschwimmen in Farbsäumen. Wird der Sharp mit Fernsehbildern und Videos gefüttert, erscheint das Bild einerseits knackig, andererseits zu "aggressiv". Ein wirklich sattes Schwarz bekommt auch das Panel des LC 32 GD 1EA nicht hin. HD-Signale dagegen gibt das Display detailgetreu wieder. Der Sharp spielt druckvoll und klangstark auf. Musik gibt er lebendig wieder, Sprecherstimmen klingen voll.

FAZIT : Das Anschlusskonzept des Sharp LC 32 GD 1EA überzeugt uns, abgesehen vom fehlerhaften DVI-Eingang. Deutliche Schwächen weist der LCD-TV dagegen bei Bedienung und Bildqualität auf.

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