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Schnittstellen und Anschlüsse

19.11.2003 | 16:19 Uhr | Michael Schmelzle

Die Karte bietet zwei VGA-Ausgänge, einen S-Video- und einen Composite-Ausgang. Dass der Karte ein Videoeingang fehlt, kann man ihr schlecht zum Vorwurf machen - schließlich stellt die zusätzliche TV-Tuner-Karte des Aldi-PCs den Videoeingang zur Verfügung. Zu bemängeln ist allerdings, dass die Grafikkarte keine DVI-Buchse besitzt: Schließen Sie an den VGA-Ausgang ein TFT mit einer Auflösung von mindestens 1280 x 1024 an, führt dies ab 19 Zoll Bildschirmdiagonale zu einer schlechteren Bildqualität - eine leicht unscharfe Darstellung ist möglich.

Die Aldi-Karte besitzt statt des meist üblichen Stromanschlusses per Festplatten-Connector die bei Diskettenlaufwerken verwendete Buchse. Da die Karte allerdings in einem Powered-AGP-Steckplatz sitzt, benötigt sie im Aldi-PC keine zusätzliche Stromversorgung. Der Diskettenlaufwerks-Connector ist also ein zusätzlicher Service von Medion für all jene, die die Karte (später) in einem anderen PC verwenden wollen.

Womöglich ein Nachteil des Powered-AGP-Steckplatzes: Wir konnten den Aldi-PC mit keiner anderen Grafikkarte starten - der Rechner blieb bereits beim Booten hängen. Wollen Sie später Ihren Aldi-PC mit einer stärkeren Karte aufrüsten, könnten Sie vielleicht Schwierigkeiten haben, eine im Aldi-PC funktionierende Karte aufzustöbern. Wir haben zu diesem Thema noch eine Stellungnahme von Medion angefordert und informieren Sie, sobald der PC-Hersteller uns antwortet.

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