221990

Sapphire Radeon HD 5870 (Platz 6)

04.11.2009 | 16:59 Uhr | Michael Schmelzle,

Grafikkarte: Sapphire Radeon HD 5870 im Test
Vergrößern Grafikkarte: Sapphire Radeon HD 5870 im Test
© 2014

Fazit: Die Leistung der Sapphire Radeon HD 5870 reicht meist aus, um die volle Grafikpracht moderner 3D-Spiele ruckelfrei mit bis zu 1920 x 1200 Bildpunkten zu genießen - ideal für 24-Zoll-Displays. Weitere Pluspunkte gibt’s für das kaum störende Betriebsgeräusch, den vergleichsweise niedrigen Stromverbrauch und die gute Ausstattung.

Die Sapphire-Radeon-HD 5870 Grafikkarte basiert auf dem ersten DirectX-11-Grafikchip AMD ATI Radeon HD 5870 und verwendet auch das Design der Referenzkarte. Das 27 Zentimeter lange und 4 Zentimeter breite Sapphire-Modell belegt zwei Slotbleche. Der Lüfter der Sapphire Radeon HD 5870 arbeitet recht leise für eine High-End-Grafikkarte. Im Desktop-Modus waren es 1,1 Sone und im 3D-Betrieb 2,3 Sone. Der Grafikchip der Sapphire Radeon HD 5870 sowie dessen 1600 Streaming-Prozessoren (SP) laufen mit einer Taktfrequenz von 850 MHz. Da die SPs komplexe Shader-Berechnungen nur in Fünferblöcken durchführen können, besitzt die Sapphire Radeon HD 5870 streng genommen nur 320 Shader-Einheiten. Die 1024 MB GDDR5-Speicher arbeiten mit 1200 (effektiv 4800) MHz und sind an eine 256 Bit breites Interface angeschlossen.

3D-Leistung: In den meisten DirectX-10-Spielen liefert das Sapphire-Modell bis hin zu einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten bei bester Bildqualität flüssige Bildwiederholraten. Nur bei besonders leistungshungrigen Titeln wie Crysis müssen Sie bei der Sapphire Radeon HD 5870 für die volle Grafikpracht auf eine 1600er-Auflösung herunter schalten.

Ausstattung: Die Sapphire Radeon HD 5870 bringt gleich vier Video-Ausgänge mit: 2 x Dual-Link-DVI sowie einen HDMI und einen Display-Port. Mittels der Multi-Display-Technik ATI Eyefinity können Sie bis zu drei Monitore parallel anschließen. Für ein Bildschirm-Trio müssen Sie allerdings zwingend den Display-Port nutzen, der bei Flachbildschirmen noch nicht besonders verbreitet ist. Umso ärgerlicher ist es, dass der Sapphire Radeon HD 5870 nur ein DVI-zu-VGA-Adapter beiliegt und ein Display-Port-zu-DVI-Adapter fehlt.

Die Sapphire Radeon HD 5870 verfügt über einen zweifachen Crossfire-Anschluss, um bis zu vier Grafikkarten zu einem Verbund zu koppeln, eine Crossfire-Bridge liegt bei. Die zusätzliche Stromversorgung der Sapphire Radeon HD 5870 erfolgt über zwei 6polige-PCI-Stromstecker, zwei PCI-Express-Y-Stromadapter sind im Lieferumfang enthalten.Einen echten Mehrwert bietet der beiliegende Gutschein für das Spiel Colin McRae: Dirt 2.

Ausführlicher Testbericht: Sapphire Radeon HD 5870 im Test
Sapphire Radeon HD 5870 im Preisvergleich

PC-WELT Marktplatz

221990