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Raytracing: POV-Ray 3.7 Beta 20

03.04.2007 | 18:38 Uhr | Michael Schmelzle

Raytracing gehört zu den aufwendigsten 3D-Berechnungen am Computer. Im Raytracing-Benchmark POV-Ray muss die Hölllenmaschine II unter Windows eine Pixelgrafik mit Spiegelungen, Lichtquellen und deren Schatten berechnen. Das Programm ist ein frei erhältliches Open-Source-Tool zum Erstellen von 3D-Grafiken.

Den "Persistence of Vision Raytracer" gibt es seit kurzem in einer in einer Beta-Version, die auch Multi-Threading unterstützt. POV-Ray 3.7 Beta 20 bietet ebenso wie Cinebench 9.5 die Möglichkeit, nur einen oder alle nutzbaren Prozessorkerne anzusprechen.

Für die Tests unter Windows XP Professionell verwendeten wir die ausführende Datei „pvengine-sse2.exe“, die insbesondere für den zusätzlichen Befehlssatz SSE II optimiert ist. In der ersten Runde starteten wir den Benchmark mit der Option „One CPU“. POV-Ray führt dann das Raytracing nur mit einem CPU-Kern durch und braucht mehrere Minuten für einen Durchlauf. Entsprechend mager ist das Ergebnis, das mit rund 595 Pixel/Sekunde sehr niedrig ausfällt.

Richtig Dampf machte POV-Ray hingegen, wenn wir die Option „All CPU’s“ aktivieren. Der Benchmark führt jetzt seine Raytracing-Berechnungen an acht Stellen gleichzeitig aus, und der Test ist im Nu durchgelaufen. Mit exzellenten 4061 Pixel/Sekunde war die Höllenmaschine II im „All CPU’s“-Modus also fast sechsmal so schnell (+582 Prozent).

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