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Preisgünstige Prozessoren: das Testfeld

20.09.2005 | 18:18 Uhr | Michael Schmelzle

Im Wettstreit der Schnäppchen-CPUs tritt der Sempron 2800+ und 3400+ gegen Intels Celeron 351 an. Da der Athlon 64 3200+ mit dem modernen Venice-Prozessorkern in der selben Preisklasse des Celeron D 351 und des Sempron 3400+ spielt, haben wir in ebenfalls durch unseren Benchmark-Parcours gejagt.

Als preisgünstiger Vertreter der Pentium-4-Baureihe mit 32-/64-Bit-Technik geht der Pentium 4 640 ins Rennen. Allerdings ausser Konkurrenz, denn die 3,2-GHz-CPU ist mit rund 220 Euro nicht wirklich ein Schnäppchen.

Die Sempron-CPUs nahmen in der MSI-Hauptplatine K8N Neo3-F mit Nforce-4-Chipsatz platz. Der Athlon 64 3200+ Venice arbeitete mit der MSI-Hauptplatine K8 SLI Deluxe zusammen. Den Celeron D 351 steckten wir in die hauseigene D945GNT-Platine mit 945G-Chipsatz. Der Pentium 4 hingegen nutzte die Intel-Desktop-Hauptplatine D925XECV2 mit 925XE-Chipsatz. Beiden Lagern stand jeweils 2 x 512 MB Arbeitsspeicher zur Seite, die im Zweikanal-Modus arbeiteten. Nur der Sempron unterstützt wegen seiner integrierten Speicher-Schnittstelle, die nur 64 Bit breit ist, nicht den Zweikanal-Modus.

Technisch bedingt griffen die AMD-CPUs auf PC400-DDR-SDRAM (CL2) zurück, während dem Celeron D und Pentium 4 PC533-DDR2-SDRAM (CL 4) zur Verfügung stand. Ausser der Hauptplatine und dem Speicher verwendeten wir die gleichen Komponenten, die beim PC-WELT-Prozessortest zum Einsatz kommen. Alle wichtigen technischen Details zu den Testplattformen sowie Benchmark-Einstellungen können Sie hier einsehen.

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