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Praxistest

15.11.2005 | 10:09 Uhr |

Praxistest

(VERSTÄRKER-)LEISTUNG: Der erste Windows-Start geht gehörig aufs Trommelfell. Die Lautstärkeregler (Wave/Summe) stehen noch in der Nähe des Maximums, weil vorher ein Kopfhörer an der Soundkarte hing. Der Klang ist erstmal vollkommen unauffällig, was einerseits kaum wundert – so ein Audio-Verstärker ist keine sehr komplizierte Angelegenheit – anderseits aber erfreut: Keinerlei Einstreuung ist zu vernehmen. In dem Zusammenhang ist auch angenehm, dass die PA2014 auf Handys gar nicht reagiert – im Gegensatz zu vielen billigen Aktivsystemen.

Überhaupt klingt der Verstärker selbst unter Volllast verzerrungsfrei. Das ist insofern bemerkenswert, als die Lautsprecher eine relativ niedrige Impedanz (bis 3 Ohm) haben und das fordert Verstärker. Der Wirkungsgrad der Mini-Transmissionline ist relativ schlecht, trotzdem ist die erreichbare Maximallautstärke vollkommen ausreichend. Mit den deutlich besseren Verwertern Vento 802 von Canton lassen sich mit den nominell 7 Watt schon fast unangenehme Lautstärken erzeugen.

Im Übrigen spricht überhaupt nichts dagegen, große Vollbereichslautsprecher an die kleine Karte zu hängen: An welchen Verbraucher die kleinen Verstärker ausliefern, ist ihnen egal. Wichtig ist, dass die Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher nicht unter vier Ohm liegt. Lediglich relativ große Bass-Chassis könnten hörbar Präzision verlieren, weil die kleinen Verstärker eben keine Reserven für große Dynamiksprünge haben.

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