1055697

Das Fazit: Platz 6 bis 10

22.07.2011 | 11:25 Uhr |

Toshiba Camileo X100
Vergrößern Toshiba Camileo X100
© Toshiba

Platz 10: Toshiba Camileo X100
Der Toshiba Camileo X100 hat keinen eingebauten Objektivschutz, sondern nur eine Aufsteckkappe, die mit einer kleinen Kordel an der Halteschlaufe befestigt wird. Zum Lieferumfang gehört eine kleine Fernbedienung, so dass sich eine Aufnahme auch aus der Entfernung starten lässt. Schlecht: Der Akku lässt sich verkehrt herum einlegen. Die Bedienung des X100 war nicht ganz einfach, da der berührungsempfindliche Bildschirm etwas zäh reagierte. Bei hellen Motiven übersteuerte der Camileo schnell, Feinheiten gingen dann unter. Das Bild zeigte bei Schwenks starke Artefakte. Grundsätzlich waren Aufnahmen etwas grobkörnig und zeigten wenig Details. Der Filmton war etwas leise und bassarm. Zudem waren auf den Aufnahmen die Speichergeräusche deutlich zu hören.
Positiv: Fernbedienung mitgeliefert
Negativ: Wenig Bilddetails, Keine Bildstabilisierung beim Full-HD-Modus 1080/60i, Betriebsgeräusche auf Aufnahme, Akku lässt sich verkehrt einlegen
Testnote:  befriedigend   3,22 Preisurteil:  sehr günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  249 Euro

Praktica DVC 14.1 HDMI
Vergrößern Praktica DVC 14.1 HDMI
© Praktica

Platz 9: Praktica DVC 14.1 HDMI
Für das Objektiv des Praktica DVC 14.1 HDMI gibt es keinen eingebauten Schutz, sondern nur eine mitgelieferte Aufsteckkappe. Der Camcorder ist zwar bequem zu tragen. Doch die Bedienung gestaltet sich etwas fummelig: Der Ein-Ausschalter sitzt zu tief im Gehäuse, und die Zoom-Wippe ist sehr klein ausgefallen. Negativ vermerkten Die Tester auch den stark spiegelnden Bildschirm. Das Zoomen geht beim DVC 14.1 sehr langsam vonstatten. Die Aufnahmen zeigten kräftige Farben und betonten im Vergleich zum Original helle und dunkle Bilddetails. Die Bildauflösung war in Ordnung, das Bildrauschen gering. Bei schnellen Schwenks blieb das Bild aber nicht ganz stabil. Im Tele-Bereich gab es nur minimale Farbsäume. Der Filmton bot viel Bässe, aggressive Höhen und gelegentliche Störgeräusche.
Positiv: Gute Bildqualität fürs Geld
Negativ: Geringer Zoombereich, Stark reflektierender Bildschirm, Betriebsgeräusche auf Aufnahme
Testnote:  befriedigend   2,83 Preisurteil:  sehr günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  189 Euro

Mehr Speicher: So schaffen Sie Platz für Ihre Filme

JVC Everio GZ-HD520
Vergrößern JVC Everio GZ-HD520
© JVC

Platz 8: JVC Everio GZ-HD520
Die Handschlaufe des JVC Everio GZ-HD520 ist sehr schmal und ungepolstert – und kneift daher schnell. Die Steuerung des Camcorders erfolgt nicht über einen berührungsempfindlichen Bildschirm, sondern über ein Tastenfeld. Der fehlende Druckpunkt der Tasten erschwert die Bedienung. Der GZ-HD520 nimmt Filme auf eine eingebaute 120-GB-Festplatte auf. Sollte das nicht reichen, lässt sich der Speicher mit MicroSD-Karten erweitern. Der GZ-HD520 stellte sehr zügig scharf. Die Aufnahmen waren minimal blaustichig. Die Farben selbst waren ausgewogen. Es gab wenig Bildrauschen, auch die Bildschärfe stimmte. Helle und dunkle Stellen im Motiv wurden etwas betont. Das eingebaute Mikrofon nahm Höhen etwas scharf und Bässe zu schwach auf, die Ortbarkeit von Geräuschen war gering.
Positiv: 120-GB-Festplatte eingebaut, Gute Farbwiedergabe, Schneller Autofokus
Negativ: Handschlaufe nicht gepolstert, Bedientasten ohne Druckpunkt, Aufnahmen nur in 1920 x 1080i
Testnote:  befriedigend   2,77 Preisurteil:  preiswert Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  499 Euro

Samsung HMX-H300
Vergrößern Samsung HMX-H300
© Samsung

Platz 7: Samsung HMX-H300
Der Samsung HMX-H300 ist mit einem bequemen, breiten Tragegurt ausgestattet. Die Bedienung erfolgt über einen berührungsempfindlichen Bildschirm und ein sehr gut strukturiertes Menü. Viele Aufnahme-Einstellungen, etwa Empfindlichkeit, Blende, Verschlusszeit oder Weißabgleich, sind manuell wählbar. Der Autofokus stellte gelegentlich etwas langsam scharf. Der Samsung-Camcorder zeichnete Farben ausgewogen und kräftig auf, auch bei Kunstlicht-Aufnahmen. Die Bildschärfe war aber nur guter Durchschnitt, das Bildrauschen dagegen erfreulich gering. Im Tele-Betrieb gab es keine Farbsäume. Die Ortbarkeit von Geräuschen war wie bei den anderen Geräten recht gering. Aber der Klang mit satten Bässen und klaren Höhen war insgesamt in diesem Testfeld der beste.
Positiv: Bass- und höhenreicher Filmton, Viele Einstellungen von Hand wählbar, Sehr lange Akku-Laufzeit
Negativ: Langsamer Autofokus
Testnote:  befriedigend   2,66 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  399 Euro

Analoge Filme perfekt digitalisieren

Canon Legria HF R206
Vergrößern Canon Legria HF R206
© Canon

Platz 6: Canon Legria HF R206
Das Innenleben des Canon Legria HF R206 ist, von den oben genannten Unterschieden abgesehen, weitgehend identisch mit dem großen Bruder HF R26 auf Platz 4. Der HF FR26 ließ im Vergleich aber mehr Zeit beim Scharfstellen. Beide Canon-Camcorder haben das gleiche 20-fach-Zoomobjektiv. Dessen minimale Brennweite ist recht hoch und zeigt somit nur einen recht schmalen Bildwinkel – schlecht für weitläufige Landschaftsaufnahmen. Im Tele-Bereich produzierten beide Legrias minimale Farbsäume. Die Farbwiedergabe war sehr ausgewogen. In Schattenbereichen gab es etwas wenige Details, ansonsten wirkten die Aufnahmen harmonisch, scharf, störungsarm und farbecht. Genau so gute Ergebnisse gab es, wenn statt Sonnenstrahlen Kunstlicht die Motive beleuchtete.
Positiv: Sehr ausgewogene Bildqualität bei Tages- und Kunstlicht, Bequeme Bedienung und Handhabung
Negativ: Geringer Weitwinkel-Bereich
Testnote:  befriedigend   2,63 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  379 Euro

PC-WELT Marktplatz

1055697