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Platz 5: Sony Ericsson Xperia Arc

14.06.2011 | 18:30 Uhr |

Sony Ericsson Xperia Arc
Vergrößern Sony Ericsson Xperia Arc
© Sony Ericsson

Sony Ericsson hat auf dem Xperia Arc einen Exmor-R-Bildsensor verbaut, den Sony auch bei seinen Digicams einsetzt. Dabei handelt es sich um einen BSI-Chip, also um einen rückseitig belichteten Sensor. Im Test hat sich gezeigt: Dieser Sensor sorgt für rauscharme Bilder. Die Schärfe ist im Vergleich zur Konkurrenz jedoch nur gut und nimmt zum Rand hin sichtbar ab.

Testfoto Sony Ericsson Xperia Arc
Vergrößern Testfoto Sony Ericsson Xperia Arc
© Yvonne Göpfert

Ein Plus, in dem Sony Ericsson alle anderen Handycams sticht, ist die automatische Motiverkennung. Entschlüsselt die Kamera Bäume oder Häuser auf dem Bildausschnitt, setzt sie automatisch das Motivprogramm "Landschaft" ein. Taucht ein Gesicht auf, schaltet sie auf "Portrait". Damit müssen Sie sich keinen Kopf mehr machen, mit welcher Option Sie die besten Ergebnisse bei Ihren Foto-Safaris erzielen. Die automatische Erkennung funktionierte im Test sehr gut.

Weiter hat das Sony Ericsson Xperia Arc einen Touchfokus zu bieten – eine gute Alternative zu der extrem kleinen Auslösetaste oben rechts am Gehäuse. Schade nur, dass sich der Autofokus nicht auf einen beliebigen Bildpunkt richten lässt, sondern standardmäßig mittig fokussiert. Außerdem haben wir den Panorama-Modus vermisst. Rundum-Aufnahmen sind also nicht möglich.

Beim Videodreh sind 1280 x 720 Pixel möglich. Die Bildrate liegt bei knapp 30 Bildern pro Sekunde. Der Ton klang bei der Wiedergabe etwas dumpf. Die Kamera erlaubt es, das LED-Licht auf Dauerbeleuchtung zu stellen, so dass Sie auch bei Dunkelheit noch Videos machen können.

Das Sony Ericsson Xperia Arc ist übrigen das Modell mit dem größten Weitwinkel. Somit eignet es sich prima für Landschaftsaufnahmen oder Gruppenfotos. Eine Frontkamera hat Sony Ericsson nicht im Angebot.

Ausführlicher Testbericht: Sony Ericsson Xperia Arc

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