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Platz 3: Samsung Nexus S

03.06.2011 | 15:00 Uhr |

Samsung Nexus S
Vergrößern Samsung Nexus S
© Samsung

Im Internet kommt das Galaxy S dank Datenturbo HSDPA mit 10,2 MBit/s und WLAN-n schnell zur Sache. So dauerte es per HSDPA sechs Sekunden bis sich die Webseite von www.pcwelt.de aufgebaut hatte. Findet sich Flash auf der Webseite, kommt der Nutzer mit dem Nexus S jedoch nicht weiter. Stattdessen unterstützt das Samsung Nexus S, das unter Android 2.3 läuft, die neuen Videoformate Video8 und WebM. Das Zwei-Finger-Zoomen hilft beim Vergrößern der Webseiten ohne Ruckeln. Dafür sorgen der Gigahertz-Prozessor und knapp ein GB Arbeitsspeicher.

Das konkav gewölbte und trotzdem sensibel reagierende Display ist mit 4 Zoll (10,2 cm) Bilddiagonale richtig schön groß, so dass Filme anschauen, Webseiten laden oder Texte tippen eine Wohltat sind. Allerdings hat Samsung nicht - wie sonst bei seinen Top-Modellen üblich - ein farbintensives Super-AMOLED-Display verbaut. Der Käufer muss sich mit einem LCD begnügen.

Abstriche müssen Sie bei den installierten Apps machen: Beim Samsung Nexus S fehlen viele grundlegende Mini-Programme wie ein Diktiergerät, eine Office-Suite oder Profile für verschieden Klingelton-Lautstärken. Immerhin ist es möglich, via Think Office PDF- oder DOC-Anhänge aus einer E-Mail auf dem Handy zu öffnen und anzusehen. Eine Bearbeitung der Office-Dateien ist jedoch nicht möglich.

Insgesamt eignet sich das Samsung Nexus S für Nutzer, die Wert auf das neueste Betriebssystem legen. Außerdem kommen Android-Entwickler auf ihre Kosten, die schon mal mit Android 2.3 experimentieren wollen. Das riesige, kapazitive 4-Zoll-Display, der Gigahertz-Prozessor und 16 GB Speicher sind weitere gute Argumente für das Samsung Nexus S. Die Kamera mit ihren fünf Megapixeln Auflösung machte sehr gute Bilder, die Videocam kann da jedoch nicht mithalten.

Ausführlicher Testbericht: Samsung Nexus S

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