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Das Fazit: Platz 1 bis 5

22.07.2011 | 11:25 Uhr |

Panasonic HDC-SD80
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© Panasonic

Platz 5: Panasonic HDC-SD80
Der Objektivschutz des Panasonic HDC-SD80 öffnet automatisch, wird aber manuell über einen seitlichen Schieber geschlossen. Der berührungsempfindliche Bildschirm ist gut zu bedienen und reagiert flott. Letzteres gilt auch für den Autofokus, sogar in Tele-Stellung. Die Anordnung der Tasten und des Zoomreglers ist praxisgerecht. Der HDC-SD80 verfälschte den Farbeindruck nur sehr wenig, Grund- und Mischfarben sahen weitgehend originalgetreu aus. Es gab keine Farbsäume. Die Bildschärfe war in Ordnung, aber nicht ganz so gut wie beim Testsieger HDC-SD99. Bei Kunstlichtaufnahmen wirken Farben leicht grünlich, aber noch natürlich. Für einen Camcorder ist der Klang der HDC-SD80 noch gut. Aufgenommene Geräusche ließen sich überdurchschnittlich gut orten.

Positiv: Weiter, praxisgerechter Einstellbereich des Objektivs, Schneller Autofokus, Bequeme Bedienung und Handhabung
Negativ: -
Testnote:  befriedigend   2,60 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  449 Euro

Canon Legria HF R26
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© Canon

Platz 4: Canon Legria HF R26
Der Canon Legria HF R26 unterscheidet sich vom HF R206 (Platz 6) in erster Linie durch eine bessere Ausstattung, Objektiv und Bedienung sind gleich. Im HF R26 sind 8 GB Speicher eingebaut. Gleich zwei Kartenschächte bieten Platz für zusätzliche Speicherkarten. Eine weitere Besonderheit: Der HF R26 kann Full-HD-Filmaufnahmen im Gerät auf eine niedrige Auflösung umrechnen, um etwa das Überspielen der Aufnahmen auf DVD oder ins Internet zu erleichtern. Beide Canon-Camcorder lassen sich bequem halten und über das klar strukturierte Menü gut steuern. Ihre Bildqualität war sehr ähnlich und recht gut (siehe HF R206). Beide Legrias lieferten einen sauberen, aber in den Höhen leicht und in den Bässen deutlich beschnittenen Filmton. Die Ortbarkeit von Geräuschen war gering.

Positiv: 8 GB Speicher eingebaut, Interne Umrechnung von HD- auf SD-Auflösung, Sehr ausgewogene Bildqualität bei Tages- und Kunstlicht
Negativ: Geringer Weitwinkel-Bereich
Testnote:  befriedigend   2,55 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  399 Euro

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Sony HDR-CX130
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© Sony

Platz 3: Sony HDR-CX130
Beim Sony HDR-CX130 steckt das USB-Anschlusskabel in der Handschlaufe. Das ist fürs Überspielen zwar praktisch, aber beim Filmen steht das Kabel immer etwa 1,5 cm vom Gehäuse ab. Die Bedienknöpfe sind praktisch angeordnet und leicht mit einer Hand zu bedienen. In Tele-Stellung reagierte der automatische Fokus etwas langsam. Der HDR-CX130 zeichnete Bilder im Vergleich zum Original eine Spur kühler (blaustichig) auf, Blau- und Cyan-Töne waren leicht grünstichig. Bei großen Brennweiten bildeten sich minimale Farbsäume. In Schattenmotiven gab es etwas wenig Details. Das Bild wirkte bei detailreichen Motiven etwas verrauscht, ansonsten war der Schärfeeindruck gut. Der Bassbereich war hörbar begrenzt. Die Höhen klangen aggressiv, waren aber nicht im Pegel beschnitten.

Positiv: Weiter, praxisgerechter Einstellbereich des Objektivs, Hoher Tragekomfort und gute Bedienbarkeit
Negativ: USB-Kabel steht etwas vom Gehäuse ab
Testnote:  befriedigend   2,52 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  449 Euro

JVC Everio GZ-HM655
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© JVC

Platz 2: JVC Everio GZ-HM655
Der JVC Everio GZ-HM655 ist das kleinste und leichteste Gerät im Testfeld. Die Handschlaufe ist allerdings etwas schmal, so dass der Everio nicht in jeder Hand optimalen Halt findet. Praktisch: 8 GB Speicher sind schon fest eingebaut, man kann also auch ohne eingelegte Speicherkarte filmen. Die Benutzerführung ist einfach und übersichtlich, das Bildschirmmenü arbeitete schnell. Das Objektiv stellte besonders rasch auf das gewählte Motiv scharf. Der Weitwinkel-Bereich wird aber kaum abgedeckt. Bei Aufnahmen wirkte Grün eine Spur zu intensiv, ansonsten war die Farbdarstellung sehr ausgeglichen. Die Feinzeichnung stimmte auch in dunklen Bildbereichen. Der Everio brauchte recht wenig Licht, um gute Aufnahmen zu erzielen. Der Filmton war – wie bei den meisten Camcordern – deutlich mittenbetont.

Positiv: 8 GB Speicher eingebaut, Hohe Lichtempfindlichkeit, Sehr ausgewogene Bildqualität bei Tages- und Kunstlicht
Negativ: Geringer Weitwinkel-Bereich
Testnote:  gut   2,47 Preisurteil:  günstig Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  399 Euro

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Panasonic HDC-SD99
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Platz 1: Panasonic HDC-SD99
Für den Panasonic HDC-SD99 gibt es einen Objektiv-Vorsatz (299 Euro), mit dem der Camcorder in 3D aufnehmen kann. Das eingebaute Objektiv hat einen sehr großen Weitwinkelbereich und ist prima für Landschaftsaufnahmen geeignet, außerdem stellte es im Test recht schnell scharf. Ebenfalls flott: das Bedienmenü des Panasonic. Von einem leichten Grünstich abgesehen war das Bild farbneutral und ausgewogen. Auch in komplexen Bildmotiven zeigten sich in Tele-Stellung weder Rauschen noch Farbsäume. Die Bildschärfe war recht hoch. Die aufgenommenen Geräusche ließen sich im Vergleich zur Konkurrenz gut orten. Der Filmton war etwas bassarm, sonst aber in Ordnung. Dank Mikrofon-Eingang lässt sich der HDC-SD99 auch mit hochwertigen Mikrofonen betreiben.

Positiv: Weiter, praxisgerechter Einstellbereich des Objektivs, 3D-Vorsatzlinse erhältlich, Mikrofon-Eingang eingebaut
Negativ: -
Testnote:  gut   2,25 Preisurteil:  preiswert Preis: (unverb.Preisempfehlung des Herstellers)  549 Euro

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