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Pioneer DVR-5100H-S

01.03.2004 | 15:00 Uhr |

Pioneer DVR-5100H-S


Zur Aufnahme dient in diesem Recorder neben "Minus"-DVDs eine Festplatte mit 80 Gigabyte Fassungsvermögen. Der DVR-5100H-S sieht nicht nur aus wie das Modell DVR-3100-S aus gleichem Haus, er basiert auch technisch auf der gleichen Hardware-Plattform - allerdings enthält der DVR-3100-S keine Festplatte.

AUSSTATTUNG: Der Pioneer brennt DVD-R und DVD-RW, die sich wahlweise mit Signalen vom eingebauten TV-Empfänger oder der Festplatte einspielen lassen. Die Wiedergabe gelingt mit allen gängigen Datenformaten, etwa mit Bildern (JPEG) oder Musik (MP3). Die integrierte Festplatte fasst 17 Stunden Video im "Fine"-Modus und bis zu 102 Stunden in datenreduzierten EP-Modus. Mit ihr startet der Videofan eine Aufnahme und brennt sie zur Archivierung auf DVD.

Genial arbeitet die Platte als Werbe-Killer. Ein paar Tastendrucke - und der Werbeblock ist von der Aufnahme getilgt. So nutzt man die DVD-Kapazität optimal. Selbstverständlich kann der Besitzer des DVR-5100H-S aufnehmen und gleichzeitig diese Sendung zeitversetzt sehen (Timeshift) oder eine andere Aufnahme der Harddisk wiedergeben. Als Novum in der DVD-RW-Liga bietet Pioneer in seinen beiden getesteten Geräten diesen Service sogar bei DVD-Aufnahmen.

BEDIENUNG: Das Beste am Pioneer-Recorder ist das gut aufgebaute Bildschirmmenü. Den Pioneer-Technikern gelingt damit ein bemerkenswerter Spagat: Sie bringen die umfangreichen Funktionen darin unter und schaffen es dennoch, diese Vielfalt logisch zu ordnen und einfach bedienbar zu präsentieren. Die Fernbedienung dagegen überfordert den Einsteiger zunächst, da die Tasten sehr eng beieinander liegen. Hat er es aber verstanden, dass die gängigsten Funktionen nur mit den Navigationstasten in der Mitte des Gebers zu steuern sind, nimmt er auch diese Hürde. Sehr gut gefallen die Tasten an der Frontseite des DVR-5100H-S. So sind die Programme per Drehknopf schnell eingestellt.

TON- UND BILDQUALITÄT: Wie der Panasonic DMR-E100H offenbart der Pioneer DVR-5100H-S kaum Schwächen. Als DVD-Player macht er die beste Figur. Die Audio-Abteilung spielt feinste Klänge über den optischen Digitalton-Ausgang und die Stereo-Buchsen. Eigenaufnahmen belegt der Pioneer je nach Datenrate mit einem leichten Rauschen, was aber den Filmgenuss kaum schmälert.

Beim Bild ist das Ergebnis ebenfalls sehr gut. Dort zieht der Pioneer mit dem Panasonic-Kandidaten gleich - gelegentlich erscheinen kleine Stopper im Bild. In Aufnahmen von Kanälen mit geringer Empfangsstärke sieht man schon mal MPEG-Artefakte (Klötzchen oder kurze Aussetzer). Das ist aber dem Gerät nicht anzukreiden, da MPEG 2 besser arbeitet, wenn die Bildqualität stimmt.

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