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Pioneer DVR-3100-S

31.03.2004 | 18:09 Uhr |

Pioneer DVR-3100-S

Mit rund 700 Euro ist der DVD-R-/-RW-Recorder von Pioneer der teuerste Testkandidat ohne Festplatte. Dafür geizt er auch nicht in der Ausstattung und bietet gut abgestimmte Funktionen.

AUSSTATTUNG: Timeshift-Modus ohne Harddisk gibt's nicht? Gibt's doch. Der DVD-R-/ -RW-Recorder spielt während der Aufnahme den Mitschnitt zeitversetzt ab. So kann der Zuschauer mal eine Pause einlegen oder Werbeblöcke überspringen, ohne den Anschluss zu verlieren. Wie die anderen Kandidaten im Test bringt der DVR-3100-S das übliche Potpourri wichtiger Anschlüsse mit: Scart, Hosiden und Video-Cinch sind jeweils zweifach als Ein- und Ausgang vorhanden.

An der Frontseite findet man außer Hosiden und Cinch-Buchsen eine DV-Buchse, die sogar in beide Richtungen funktioniert. Videofilmer docken hier den Camcorder an und steuern ihn komfortabel per Pioneer-Fernbedienung. So macht das Schneiden Spaß. Außerdem lassen sich einzelne Tonspuren auswählen und in der Lautstärke anpassen.

Schade nur, dass zwar der Scart-Ausgang RGB-Signale kennt, nicht jedoch der Scart-Eingang. So muss der Recorder im Zusammenspiel mit einem digitalen Sat-Receiver mit dem qualitativ schlechteren S-Video-Signal vorlieb nehmen.

BEDIENUNG: Das Bildschirmmenü des DVR-3100-S ist wie auch beim mit Festplatte ausgestatteten DVR-5100H-S schnell zu beherrschen. Wer nicht in die letzten Tiefen der Konfiguration einsteigen möchte, dem bietet das Gerät stets Voreinstellungen an, mit denen Aufnahmen in guter Qualität gelingen. DVDs gestaltet man mit dem Pioneer-Recorder auf einfache Weise sehr ansprechend, weil er neun Bildschirmhintergründe offeriert und als Indexbild einen Screenshot der verwendeten Videosequenz speichert. Neu im Lager der "Minus"-DVD-Recorder: Während der Aufnahme kann man die Sendung zeitversetzt sehen.

TON- UND BILDQUALITÄT: Der 3100-S ist - wie sein großer Bruder 5100H-S - als DVDPlayer eine Wucht. Audio- und Videoqualität liegen auf hohem Niveau. Eigene DVDs versieht er nur mit einem leichten, kaum hörbaren Rauschen. Das Bild im Fine-Modus ist über jeden Zweifel erhaben. Im SP-Modus, der zweistündige Filme auf eine DVD-R quetscht, kommt es gelegentlich zu Bildfehlern wie kurzen Aussetzern.

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