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Philips DVP630

20.04.2005 | 15:56 Uhr |

Philips DVP630

PLUS: gute Verarbeitung und ergonomische Fernbedienung
MINUS: wenig informatives Gerätedisplay

WERTUNG: 7,4
PREIS: 100 Euro

Der erste Kontakt mit dem Philips-Player vermittelt einen positiven Eindruck. An der Verarbeitung gibt es nichts zu mäkeln. Die Gestaltung und Ergonomie der Fernbedienung gehören gar zum Besten, was das Testfeld zu bieten hat. Lediglich die Auswurftaste zum Öffnen der Laufwerksschublade fehlt der Fernbedienung. Weniger gut gefallen die lauten Stellgeräusche der Lasereinheit beim Anfahren eines Titels, die eher an einen Billig- als an einen Marken-Player erinnern. Hat der Laser erst einmal sein Ziel erreicht, arbeitet der Philips-Player nahezu unhörbar.

DIVX-KOMPATIBILITÄT: Neben dem JVC-Player ist der DVP630 der zweite Player im Testfeld, in dem ein Decoder-Chip von ESS Technologies werkelt. Entsprechend fällt das Testergebnis aus: Bei Divx-Videos mit genauerer Bewegungsschätzung (Q-Pel) bricht die Wiedergabe ab, ebenso bei Xvid-Videos mit GMC oder Q-Pel. Divx-Filme mit GMC spielt der Philips hingegen problemlos ab. Auch mehrere Tonspuren bereiten bei der Wiedergabe keinerlei Probleme. Von den getesteten Untertitelformaten beherrscht der Philips-Player dagegen keines.

BEDIENUNG: Mit Hilfe des Bildschirmmenüs gelingt das Navigieren in den Verzeichnissen ohne größere Schwierigkeiten. Aussagekräftige Symbole geben Aufschluss darüber, ob es sich bei dem gewählten Eintrag um eine Datei oder ein Verzeichnis handelt. Schwieriger gestaltet sich hingegen die Identifikation von Dateien mit längeren Dateinamen. Diese kürzt der Philips-Player rigoros auf elf Buchstaben. Er schrammt damit knapp am Rekord des Thomson-Players mit seinen zehn Buchstaben vorbei. Allerdings wartet der Thomson mit einer Laufschriftfunktion auf, die beim Philips-Player fehlt. Gewöhnungsbedürftig ist die Sortierreihenfolge. Ordner und Einzeldateien wer den nicht getrennt, sondern durchmischt in alphabetischer Reihenfolge angezeigt. Zudem fehlen Hinweise, falls am Ende einer Anzeigeliste noch weitere Dateien folgen.

AUSSTATTUNG: Hier fällt zuerst das minimalistische Gerätedisplay des DVP630 ins Auge. Die restliche Ausstattung verwöhnt neben den Standardschnittstellen sowohl mit einem YUV-Komponentenausgang als auch mit einem optischen und koaxialen Digitalausgang.

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