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Philips DVDR 80

05.03.2004 | 10:12 Uhr |

Philips DVDR 80

Der erste DVD-Recorder mit "Guide+", einem aufwendigen Programmführer, kommt von Philips. Der holländische Konzern räumt damit das Problem aus, dass die meisten Besitzer eines Videorecorders für das Programmieren von TV-Sendungen mittels VPS oder Showview-Leitzahlen aus der Fernsehzeitschrift schlicht zu faul sind. Die Lösung ist so einfach wie genial: Software im DVD-Recorder nutzt die von den Fernsehsendern ausgestrahlten Programmdaten, um eine Fernsehzeitschrift auf dem Bildschirm zu bauen, die sich nach Herzenslust durchstöbern oder nach Kategorien sortieren lässt. Um eine Aufnahme zu programmieren, markiert man dann einfach die Sendung und drückt die Aufnahmetaste.

BEDIENUNG: Während der Aufnahme umgibt Rotlicht den Aufnahmeknopf und die Disk- Lade des DVDR 80. Das bedeutet: Jetzt bloß nicht den Stecker aus der Dose ziehen oder eine DVD abspielen. Auch sonst lässt der Recorder seinen Nutzer nicht im Stich, denn die Bedienungsanleitung ist zwar ein dicker Wälzer, aber sehr verständlich, und die Fernbedienung mutet durch die sinnvolle Anordnung lackierter Tasten nicht nur edel an, sondern ist praktisch aufgeteilt.

ANSCHLÜSSE: Der Anschluss für den DV-Camcorder, der RGB-Eingang und die Steuerbuchse für den mitgelieferten Infrarot-Sender zur Steuerung des Sat-Receivers gehören ebenso zu den Selbstverständlichkeiten des Philips wie der YUV-Ausgang zur (nicht progressiven) Befeuerung von Projektoren mit Bildsignalen. Damit ist man wirklich gut ausgestattet.

QUALITÄT: Wenn es auf gute Aufnahmen ankommt, sollte man nicht gerade die schlechteste Qualitätsstufe wählen, in der Philips mit acht Stunden und großem Abstand zur Konkurrenz mehr je DVD unterbringt als alle anderen. Uns erscheint der "SP+"-Modus mit zweieinhalb Stunden Aufnahmedauer als ein selten guter Kompromiss zwischen hoher Bildschärfe und geringen Bewegungsfehlern, was gerade bei Spielfilmen mit Überlänge praktisch ist.

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