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Panasonic DMC-GH1 (Platz 5)

27.01.2010 | 09:06 Uhr | Verena Ottmann

Fazit: Die ungleichmäßige Auflösung und der daraus resultierende Wirkunsgrad kosten der Panasonic DMC-GH1 wertvolle Punkte. Auch wiegt die Digitalkamera mit dem Kit-Objektiv sehr viel. Dafür bietet sie mit der Full-HD-Videofunktion ein besonderes Feature.

Bildqualität: In Sachen Bildrauschen schlug sich die Panasonic-Digitalkamera mit Wechselobjektiv wacker. Lediglich bei ISO 100 und dann wieder bei ISO 1600 und 3200 waren die Messwerte der Panasonic DMC-GH1 etwas erhöht, aber immer noch befriedigend. Nur ein ausreichend konnten wir dagegen dem Wirkungsgrad geben. Das lag vor allem daran, dass die Auflösung zum Bildrand hin - besonders bei langer Brennweite - stark nachließ. Die daraus resultierende Unschärfe an den Rändern können Sie jedoch durch den aktivierten Bildstabilisator am Objektiv auffangen. Allerdings zeigte die Kit-Linse eine deutliche Vignettierung bei kurzer und langer Brennweite.

Ausstattung: Mit der DMC-GH1 bringt Panasonic die zweite Kamera im Micro-Four-Thirds-Format (2099803) auf den Markt. Der Hauptunterschied zur Vorgängerin DMC-G1 sind die Full-HD-Videos mit 1920 x 1080 Pixeln und 25 Bildern pro Sekunde, die die DMC-GH1 anfertigt. Als Format stehen wahlweise AVCHD oder Quicktime Motion-JPEG zur Auswahl. Der gigantische Preisunterschied - 600 Euro für die DMC-G1 beziehungsweise 1500 Euro für die DMC-GH1 - geht vor allem auf das Kit-Objektiv zurück. Bei der DMC-GH1 bekommen Sie ein Superzoom-Objektiv mit einer Brennweite von 14-140 Millimeter und integriertem Bildstabilisator. Die DMC-G1 kommt dagegen nur mit einer 14-45mm-Linse.
Über das Moduswählrad der DMC-GH1 gelangen Sie zu dem Motivprogrammen und der Motivprogrammautomatik der Panasonic-Digitalkamera. Außerdem gibt es eine Einstellung (Symbol Malerpalette), über die Sie Ihren Bildern einen Blau- oder Rotstich verpassen können. Den Videomodus aktivieren Sie über einen Knopf neben dem Moduswählrad. Die Aufnahme startet, wenn Sie den roten Knopf rechts oben an der Gehäuserückseite der DMC-GH1 drücken. Während des Filmens sind auch Tonaufnahmen über das Stereomikrofon möglich.

Handhabung: In der DMC-GH1 verbaut Panasonic einen elektronischen Sucher, der uns nicht überzeugen konnte. Das Sucherbild der Digitalkamera ist grobkörnig und zeigt bei schnellen Schwenks die für den Bildaufbau typischen grünen und roten Längslinien. Das Panasonic-Modell richtet sich an anspruchsvolle und erfahrene Fotografen - das zeigt auch das Bedienfeld auf der Rückseite der DMC-GH1. Die insgesamt 19 Tasten und Regler sitzen hauptsächlich auf der rechten Gehäuseseite, was etwas überladen wirkt. Dennoch sind die Funktionen der einzelnen Elemente klar und intuitiv bedienbar. Über das Q.Menü etwa ändern Sie bei der DMC-GH1 alle wichtigen Bildparameter. Lichtempfindlichkeit und Weißabgleich sind direkt über das Bedienkreuz zugänglich.

Ausführlicher Testbericht: Panasonic DMC-GH1 im Test

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