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Nvidia Geforce 6800 Ultra: Die erste Ausführung

14.04.2004 | 15:00 Uhr |

Normale Schnittstellenausstattung: Unser Prototyp kam mit zwei DVI-Anschlüssen und einer Vivo-Buchse. Die OEM-Hersteller werden unserer Einschätzung nach aber auch Modelle mit dem alten VGA-Anschluss auf den Markt bringen, um keinen Adapter beilegen zu müssen.

Der große Lüfter, der auf einem für dieses Leistungsniveau moderat großen Kühlkörper sitzt, arbeitete deutlich hörbar mit 3,9 Sone. Das ist für eine Highend-Grafikkarte in Ordnung, schließlich müssen von Grafikchip und Speicher rund 85 Watt Wärmeleistung abtransportiert werden. Eingebaut im PC ist die Grafikkarte übrigens fast nicht mehr zu hören. Laut Nvidia wird es zudem auch noch deutlich leisere Varianten geben und auch solche, die nicht wie unser Modell zwei, sondern nur einen Einbau-Slot in Beschlag nehmen.

Diese Grafikkarte zieht ihren Strom über zwei Anschlüsse. Beim Verbinden mussten wir darauf achten, zwei unabhängige Stränge vom Netzteil zu verwenden. Am besten nehmen Sie solche Stränge, die nicht nebenbei auch Festplatte und DVD-Brenner zu versorgen haben. Die PCI-Express-Version wird laut Nvidia mit "nur" einem Netzteilsanschluss auskommen und sich den restlichen Strom vom neuen Grafikkartensteckplatz holen.

Unser Testmodell kam mit 256 MB GDDR3-RAM aus dem Hause Samsung. Getaktet wurde der Speicher mit 550 MHz, also 10 Prozent höher als die Aufschrift verrät - dies führt laut Nvidia aber zu keinerlei Problemen. Ihre OEM-Kunden werden in Verbindung mit schnelleren Speicherchips den Puls des Grafikchips eher noch weiter erhöhen.

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