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Norton Antivirus 2004 (Teil I)

23.01.2004 | 11:53 Uhr |

Norton Antivirus 2004 soll nun vor Dialern, Spyware und Hacker-Tools schützen. Außerdem soll Norton auch komprimierte Dateien besser nach Viren durchsuchen. Nach der Installation lassen sich unter Windows 98/ME Rettungsmedien erstellen. Hierzu sind sage und schreibe acht Disketten nötig. Unter Windows 2000 und XP ist die bootfähige Programm-CD verfügbar. Rettungsdisketten sind nicht vorgesehen.

Dialer-Schutz ein zahnloser Tiger

Beim Start erkennt man nicht sofort, dass es sich um eine neue Version handelt. Unter den "Optionen" versteckt ist die angepriesene Dialer- und Spyware-Erkennung. Das Programm fand die weit verbreiteten Viren problemlos. Befallene Dateien ließen sich desinfizieren, in Quarantäne verschieben oder vom System löschen. Doch gab das Programm vor, 722 Dateien durchsucht zu haben, obwohl sich nur 662 im Verzeichnis befanden. Ein Fiasko war der Dialer-Schutz. Kein einziger Dialer aus unserer über 100.000 Dateien umfassenden Datenbank wurde entdeckt.

Schwach bei Backdoors & Trojanern

Die Software entdeckte nur 82,5 Prozent der 15.000 Backdoors und etwa 82,8 Prozent der circa 17.000 Trojaner. Von den eingebetteten OLE-Objekten erkannte Norton nun tatsächlich 100 Prozent. Bei den Archiven (einfach und mehrfach gepackt) lassen sich die Formate ARJ, CAB, LHA, RAR, ZIP sowie die Unix-Varianten GZ, TAR und TAR/GZ durchsuchen. Handbuch und Online-Hilfe unterstützen den Anwender. Die Hersteller-Site bietet weitere Infos. Der Telefon- Support verlangt 29 Euro pro Anruf.

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