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Neue Chipsätze für FB-DIMMs und DDR2

14.12.2007 | 15:15 Uhr |

Für den schnelleren FSB1600 benötigen die 45-nm-Xeon-Modelle den neuen Seaburg-Chipsatz der ebenfalls neuen Stoakley-Plattform. Optimiert für die Quad-Core-Prozessoren wie dem Harpertown mit 12 MByte L2-Cache ist ein vergrößerter Snoop-Filter des Seaburg-Chipsatzes.

Dieser Puffer im Chipsatz soll Traffic aus dem Bus filtern und somit die FSB-Auslastung reduzieren. Der Snoop-Filter speichert Tags und den Coherency-Status aller Cache-Lines, die mit dem Hauptspeicher kohärent sind. Damit optimiert der Snoop-Filter die Effizienz und Auslastung der FSBs. Daten werden im Snoop-Filter des Chipsatzes nicht gespeichert. Die Snoop-Filter-Größe wird auf die Cache-Größe der Quad-Core-CPUs optimiert.

Intels Stoakley-Plattform verwaltet bis zu 128 GByte FB-DIMM-Speicher an. Damit verdoppelt der Hersteller den adressierbaren Speicher gegenüber der Vorgänger-Plattform Bensley. Außerdem steuert Stoakley den DDR2-Speicher der vier FB-DIMM-Channels mit einer von 667 auf 800 MHz gesteigerten Taktfrequenz an. Damit erreicht Stoakley eine theoretische Speicher-Bandbreite von 25,6 statt 21 GByte/s (1000er Basis).

Neuigkeiten vermeldet die Stoakley-Plattform bei der Virtualisierung. Mit Unterstützung von Virtualization Technology for Directed I/O (VT-d ) bietet Stoakley Hardware-Unterstützung für die Zuweisung von I/O-Geräten an virtuelle Maschinen oder Partitionen. Die VT-d-Technologie soll die Performance und Zuverlässigkeit von Datenbewegungen in einer virtualisierten Umgebung verbessern. Ebenso unterstützt die Plattform PCI Express der zweiten Generation.

Für günstige 2-Sockel-Plattformen offeriert Intel zusätzlich den neuen 5100 Chipsatz mit Code-Namen „San Clemente“. Damit ermöglicht der Hersteller Systeme mit „normalen“ DDR2-Speichermodulen. Der Chipsatz unterstützt einen FSB1066/1333 und arbeitet im Gespann mit dem ICH9R.

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