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Nachschlagen lohnt sich

21.07.2003 | 13:03 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Natürlich überprüften wir das fachliche Niveau des Lexikons wieder anhand ausgewählter Stichproben. Fazit: Die Texte zu den ausgesuchten Suchbegriffen machten insgesamt einen professionellen Eindruck, so lieferten die Anfragen zu "Kalkriese" (dem wahrscheinlichen Ort der Varusschlacht), zur Alexandrinischen Bibliothek und zu Aneurysma (einem Defekt bei Blutgefäßen) zufriedenstellende Ergebnisse. Zum Teil waren sie sogar sehr ausführlich und auf mehrere Artikel verteilt, beispielsweise beim Suchbegriff Pest.

Allerdings finden sich auch Schwächen in den Artikeln. So sind im Beitrag zur "Alexandrinische Bibliothek" immer noch die Namen von Pompeius (dem römische Feldherrn und Gegenspieler Caesars) und von Ptolemaios (dem König von Ägypten, Bruder von Kleopatra VII.) vertauscht. Pompeius war zum Zeitpunkt der Belagerung Caesars in Alexandria bereits tot.

Die Suche nach "Ara" (die südamerikanische Papageienart) offenbart ein weitere Schwachstelle des Lexikons. So findet Encarta zu "Ara" keinen Eintrag. Gibt man aber die Pluralform "Aras" ein, so wird man fündig.

Ergänzt wurde der Artikel zu "Microsoft", in dem jetzt auch der Kartellprozess erwähnt wird. Redaktionsschluss der Beiträge scheint Mai 2003 zu sein. Zu "Gerhard Schröder" findet sich als letzter Eintrag die "Agenda 2010". Silvio Berlusconi wird von Encarta noch nicht als EU-Ratspräsident erwähnt. Und im Artikel zum Irak-Krieg findet sich noch kein Hinweis zum eskalierenden Guerillakrieg.

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