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Motorola Milestone XT720 im Test

29.09.2010 | 10:48 Uhr |

Betriebssystem und Navigation

Als Betriebssystem ist beim Motorola Milestone XT720 Android 2.1 installiert, ein Update auf Android 2.2 wurde bereits angekündigt. Große Modifikationen à la HTC Sense oder Samsung Touchwiz hat Motorola dabei nicht vorgenommen, so dass das fast nackte Android als Bedienoberfläche dient.

Das Motorola Milestone XT720 bietet fünf Startbildschirme, auf denen sich Mini-Programme (Widgets), Ordner und Verknüpfungen ablegen lassen. Motorola hat zudem wieder eine Fahrzeug-Ansicht aufgespielt, die automatisch aktiviert wird, wenn das Handy in eine Autohalterung für die Windschutzscheibe eingehängt wird. Sie liefert nur sechs Menüpunkte, darunter Kontakte, Musik und Karte zeigen. Die Punkte können mühelos mit dem Finger getroffen werden, auch wenn es im Auto etwas ruckelt.

Das Handy eignet sich auch zum Navigieren.
Vergrößern Das Handy eignet sich auch zum Navigieren.
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Navigation: Motonav
Für die Navigation mit dem Milestone XT720 hat Motorola Motonav aufgespielt. Der Anwender kann die Lösung 60 Tage lang kostenlos testen, anschließend wird er zur Kasse gebeten. Wer sparen will, nutzt Google Navigation. Die Navigationslösung des Suchmaschinenanbieters liefert inzwischen auch Sprachansagen auf Deutsch. Ohne Datenvertrag oder im Ausland sollte man jedoch besser nicht auf den Online-Dienst zurückgreifen, da hier hohe Roaming-Gebühren fällig werden können.

Ruckelnde Karten, lahme Eingabe
Die Kartendaten für Motonav zu Westeuropa finden sich auf der mitgelieferten Speicherkarte. Die Lösung erlaubt Routeneinstellungen für PKW, Fahrrad und Fußgänger, zeigt Gebäude auf der Karte in 3D an und liefert Verkehrsmeldungen. Das Eintippen von Adressen erfordert Geduld, das Motorola Milestone XT720 nimmt sich Zeit, um die Buchstabeneingaben zu erkennen. Etwas mehr Tempo legt das Handy bei der Streckenplanung an den Tag: Sie erfolgt binnen weniger Sekunden. Wer die Karte auf dem Bildschirm verschiebt, um beispielsweise ein Ziel direkt auf der Karte zu suchen, muss sich mit einer ruckenden Karte begnügen.

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