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Mini-Test: Adobe Premiere Elements 2020

27.02.2020 | 13:08 Uhr |

Kreative Gestaltung von Videos muss keine Angelegenheit für Profis sein. Adobe hat in seiner Schnittsoftware Premiere Elements 2020 die Zahl der Assistenten und Schritt-für-Schritt-Hilfen erweitert. So kommen Anwender schnell zu ihren fertigen Projekten und damit zu einem Erfolgserlebnis.

In der Praxis funktioniert das sehr eindrucksvoll: Mit der automatischen Rauschentfernung lassen sich Fehler in Aufnahmen mit wenig Licht eliminieren. Der Anwender muss dazu nur den Effekt aufrufen, die Einstellungen wählen – die Software erledigt den Rest automatisch. Die Ergebnisse sind sehr gut, die Videos erscheinen danach deutlich klarer und farbenfreudiger.

Das Werkzeug für animierte Himmelmotive verwandelt Fotos in kleine Filme.

Die Clips eignen sich zum Teilen in den sozialen Medien, die Rückwärtsfunktion beim Erzeugen von GIF-Animationen funktioniert gut. Daneben gibt es eine Zusammenstellung von Fotostorys und Diashows.

Die Medienverwaltung unterstützt mit künstlicher Intelligenz: Sie erkennt Inhalte in Clips und Fotos und kennzeichnet diese automatisch nach Themen. Die Gesichtserkennung findet schnell Motive und Videos mit den gesuchten Personen.

Erfahrene Nutzer starten sofort im Expertenmodus und haben volle Kontrolle über ein Projekt. Über die Zeitleiste lassen sich Filme kombinieren, beschneiden und mit Übergängen versehen. Den passenden Vorspann liefert das integrierte Titelwerkzeug.

Alternativen: Cyberlink Powerdirector 18 und Corel Videostudio 2019 .

Siehe auch:   Die besten Android-Apps für die Videobearbeitung

Fazit

Premiere Elements 2020 ist ein leistungsfähiger Mix aus geführter Gestaltung und ambitionierter Videobearbeitung.

Hersteller:  Adobe

+ Pro

– Contra

Viele Soforteffekte sorgen für gelungene Clips

Expertenmodus mit sämtlichen Schnitt- und Gestaltungsfunktionen

Foto- und Videoverwaltung mit automatischem Tagging und Gesichtserkennung

Technische Daten

Systeme

Windows 8.1 und 10 (nur 64 Bit)

Preis

99 Euro

Urteil

Das Videoschnittprogramm Adobe Premiere Elements 2020 eignet sich gleichermaßen für Einsteiger und Fortgeschrittene

Die Themen in Tech-up Weekly #177:

► Samsung Galaxy S20-Serie im Hands-on:
youtu.be/Z56qgMV7Bck

► Samsung Galaxy Z Flip im Hands-on:
youtu.be/1-u8vxVqX9A

► Leak: Erste Details zur Xe-GPU von Intel:
www.pcwelt.de/news/Leak-Erste-Details-zur-Xe-GPU-von-Intel-10752595.html

► MWC: Größte Mobilfunkmesse abgesagt:
www.pcwelt.de/news/MWC-Groesste-Mobilfunkmesse-wegen-Coronavirus-abgesagt-10752079.html

► Schnäppchen? 4000-Euro-CPU AMD Ryzen Threadripper 3990X ab sofort im Handel:
www.pcwelt.de/news/Schnaeppchen-4000-Euro-CPU-AMD-Ryzen-Threadripper-3990X-ab-sofort-im-Handel-10752109.html

► Onlinehändler: Retouren dürfen nicht mehr im Müll landen:
www.pcwelt.de/news/Onlinehaendler-Retouren-duerfen-nicht-mehr-im-Muell-landen-10753750.html

► Youtube gerührt: Mutter trifft in VR verstorbene Tochter:
www.pcwelt.de/news/Youtube-geruehrt-Mutter-trifft-in-VR-verstorbene-Tochter-10753585.html

► Windows 12 Lite gesichtet in limitierter Auflage - nicht von Microsoft:^
www.pcwelt.de/news/Windows-12-Lite-gesichtet-in-limitierter-Auflage-nicht-von-Microsoft-10752453.html

► Mit Windows 10X zum Ausprobieren:
www.pcwelt.de/news/Windows-10X-ausprobiert-Hier-die-ersten-Screenshots-10753693.html

► Fritzbox: Für diese Router-Modelle endet der Support:
www.pcwelt.de/news/Fritzbox-Fuer-diese-Router-Modelle-endet-der-Support-10752808.html

Kommentar der Woche

Fail der Woche:

► Geforce Now: Nvidia entfernt Activision-Blizzard-Spiele
www.pcwelt.de/news/Geforce-Now-vs.-Google-Stadia-Nvidia-hat-klar-die-Nase-vorn-10746765.html

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