Channel Header
734964

Medion Akoya P6624: Geschwindigkeit

28.10.2010 | 11:00 Uhr |

Der USB-3.0-Anschluss im Medion Akoya P6624 hält, was er verspricht: Beim Schreiben und Lesen war eine angeschlossene USB-3.0-Festplatte rund drei- bis viermal schneller als ein USB-2.0-Modell. Die Leserate lag bei 76 MB/s, beim Schreiben ergab der Test knapp 67 MB/s. Die entsprechenden Ergebnisse für USB 2.0: Lesen 29 MB/s, Schreiben 21 MB/s. Die USB-3.0-Buchse hat Medion beim Akoya P6624 vorne links am Gehäuse platziert. Sie unterscheidet sich von den drei USB-2.0-Buchsen durch die blaue Farbgebung. Technisch ist sie wie bei allen anderen Notebooks mit USB 3.0 über einen Zusatzchip von NEC realisiert. Denn derzeit gibt es noch keinen AMD- oder Intel-Chipsatz, der einen USB-3.0-Controller eingebaut hat.

Systemgeschwindigkeit

Medion verbaut im Akoya P6624 den Doppelkern-Prozessor Core i3-370M, der mit 2,4 GHz arbeitet. Über Hyperthreading bietet der dem Betriebssystem vier Recheneinheiten an. Zwar fehlt ihm Turbo Boost, das dynamische Übertakten, dass die Core-i5-Familie besitzt. Trotzdem war das Akoya P6624 in den Tempo-Tests flott unterwegs: Im Sysmark 2007 erreichte es 147 Punkte – viel besser schneiden auch Notebooks mit einem Core i5-430M nicht ab.

3D-Geschwindigkeit

Im Medion Akoya P6624 arbeiten zwei Grafikeinheiten: Die CPU-Grafik Intel HD Graphics sitzt im Prozessor, ist sparsam, aber für Spiele ungeeignet. Besser mit 3D-Effekten kann die Grafikkarte Nvidia Geforce GT 425M umgehen: Sie stammt aus Nvidias neuer Modellreihe, die nun auch DX11 unterstützt. Zwischen den beiden Grafikeinheiten schaltet das Notebook übrigens automatisch um, je nachdem welches Programm gestartet wird – diese Technik nennt Nvidia Optimus. Ob eine Anwendung die Intel- oder die Nvidia-Grafik nutzt, steht in einem entsprechenden Profil. In der Nvidia-Systemsteuerung kann man die Einstellungen für die installierten Programme überprüfen. Dort soll man sich auch neue Profile über die Update-Funktion herunterladen können. Die reagierte beim Testgerät allerdings nicht: Zumindest behauptete die Anzeige eisern, dass die letzte Update-Überprüfung Anfang August stattgefunden hätte.

Für DX9-Spiele ist die Geforce GT 425M locker schnell genug: Sie bietet sogar Reserven, um Bildverbesserungen wie Kantenglättung zu aktivieren. Bei DX10 und DX11 langt es abhängig vom Spiel gerade noch für flüssige Wiedergabe: Bei World in Conflict kam das Akoya P6624 im DX10-Modus auf 26 Bilder pro Sekunde, bei Far Cry 2 waren es 34 Bilder pro Sekunde in der Detaileinstellung "Hoch". Im DX11-Modus schaffte das Aldi-Notebook bei Colin McRae Dirt 2 im DX11-Modus 31 Bilder pro Sekunde. Angesichts des Preises geht die 3D-Leistung auf jeden Fall in Ordnung.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
734964