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Medion Akoya P5330: Schnittstellen und Erweiterbarkeit

01.12.2011 | 10:00 Uhr |

Aufgeräumt: Das Innenleben des Medion Akoya P5330 D.
Vergrößern Aufgeräumt: Das Innenleben des Medion Akoya P5330 D.

Schnittstellen des Medion Akoya P5330 D

Aldi-PCs eilt der Ruf voraus, mit zahlreichen Anschlüssen für eine große Vielfalt und Flexibilität bei Peripheriegeräten zu sorgen. Der Medion Akoya P5330 D zeigt sich hier ungewöhnlich zugeknöpft: Insgesamt besitzt der Rechner nur 18 Schnittstellen. Auf der Vorderseite gibt es ganz oben - von links nach rechts - je eine USB-3.0- und USB-2.0-Buchse sowie Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon.

Vorderseite des Aldi-PCs mit Laufwerksschächten und Kartenleser
Vergrößern Vorderseite des Aldi-PCs mit Laufwerksschächten und Kartenleser

Unterhalb der beiden Schächte für optische Laufwerke verbirgt sich hinter einer weiteren Klappe ein Kartenleser (CF, MMC, MS, SD, SM und XD) sowie eine eSATA-Buchse. Auf der Oberseite des Aldi-PCs befindet sich der "Datenhafen 3" - eine Docking-Bay für alle externen Medion-Festplatten der Baureihe HDDrive2go mit USB-3.0-Anschluss. Aufgrund der proprietären Schnittstelle sind Sie allerdings auf Medion-Produkte angewiesen.

Auch beim aktuellen Medion Akoya P5330 D gibt es den Datenhafen 3 mit USB 3.0 für externe Medion-Festplatten.
Vergrößern Auch beim aktuellen Medion Akoya P5330 D gibt es den Datenhafen 3 mit USB 3.0 für externe Medion-Festplatten.

Erschreckend wenig Schnittstellen besitzt das rückseitige Anschlussfeld des Medion Akoya P5330 D: Für Audio-Signale steht drei analoge Buchsen zur Verfügung, eine für Front Line Out, die zweite kombiniert entweder als Mikrofon oder Subwoofer/Center Out und die dritte entweder als Line-In oder Back Surround Out. Ein digitaler Audio-Ein- oder -Ausgang fehlt leider.

Die Rückseite mit den kargen Anschlussmöglichkeiten des Medion Akoya P5330 D.
Vergrößern Die Rückseite mit den kargen Anschlussmöglichkeiten des Medion Akoya P5330 D.

Auch die vier USB-2.0-Ports sind knapp bemessen, zumal sich die beiden PS/2-Buchsen mit den beiliegenden USB-Eingabegeräten nicht nutzen lassen und gleich die Hälfte aller rückseitigen USB-Anschlüsse belegen. Gleich daneben gibt es noch einen 1-GBit-Netzwerkanschluss. Gut: Die Grafikkarte bietet mit DVI, HDMI und VGA genau die drei gebräuchlichsten Videoausgänge.

Erweiterbarkeit des Medion Akoya P5330 D

Die Aufrüst-Möglichkeiten des Medion Akoya P5330 D sind - wie bei Aldi-PCs üblich - begrenzt. Die Hauptplatine hat keine freien Speicherbänke mehr. Wenn Sie auf 8 Gb aufrüsten wollen, können Sie die bestehenden Speichermodule nicht weiterverwenden. Auch nicht so toll: Die Grafikkarten-Kühlkörper verdeckt einen der beiden 1x-PCI-Express-Steckplätze, so dass Sie nur den oberen nutzen können.

Bescheidene Upgrade-Optionen: Der Medion Akoya P5330 D hat nur noch einen 1x-PCI-Express- sowie einen SATA-Anschluss frei.
Vergrößern Bescheidene Upgrade-Optionen: Der Medion Akoya P5330 D hat nur noch einen 1x-PCI-Express- sowie einen SATA-Anschluss frei.

Im Midi-Gehäuse ist ein 5,25-Zoll-Schacht für ein optisches Laufwerk sowie eine unbesetzte Stelle im 3,5-Zoll-Laufwerkskäfig frei. Allerdings sind von den vier SATA-Buchsen der Hauptplatine durch den DVD-Brenner, die Festplatte und die eSATA-Schnittstelle neben dem Kartenleser bereits drei SATA-Anschlüsse belegt. Daher können Sie nur noch ein SATA-Laufwerk nachrüsten. Abhilfe schafft hier nur eine SATA-Controller-Karte für den einzigen freien 1x-PCI-Express-Steckplatz

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