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Medion Akoya P5350: Benchmarks und Leistungseinschätzung

29.03.2012 | 10:00 Uhr |

Cinebench 11.5 bringt umfangreiche Benchmarks mit.
Vergrößern Cinebench 11.5 bringt umfangreiche Benchmarks mit.

Prozessor-Leistung des Medion Akoya P5350 D: Starke Leistung

Der Quadcore-Prozessor Intel Core i5-2320 erreicht im CPU-Benchmark von Cinebench 11.5 fast fünf Punkte und liegt damit auf einem guten Niveau. Schließlich arbeitet er selbst unter voller Auslastung aller Kerne mit einem hohen Takt von je 3,1 GHz. Dank der vier Kerne erweist sich das gleichzeitige Arbeiten mit mehreren offenen Programmen als recht angenehm und flüssig. Vor allem Software, die die Multicore-Architektur unterstützt, profitiert beim Ausführen von parallelen Berechnungen.

Crystaldiskmark testet die Geschwindigkeit der 1-TB-Festplatte im Medion Akoya P5350 D.
Vergrößern Crystaldiskmark testet die Geschwindigkeit der 1-TB-Festplatte im Medion Akoya P5350 D.

Festplatten-Leistung des Medion Akoya P5350 D: Flotter Speicher

Die rund 1 TB große Seagate-Festplatte erreicht unter Crystaldiskmark beim sequenziellen Schreiben und Lesen Transferraten von über 200 MB/s - ein sehr guter Wert! Auch beim zufälligen Schreiben und Lesen von 512-KB-Daten liegen die Werte bei rund 55 MB/s respektive 104 MB/s und punktet auch damit. Beim Schreiben und Lesen von 4-KB-Blöcken bleibt der Wert stets über guten 1,4 MB/s.

3D Mark 11 beweist es: Eine eindeutig zu schwache Grafikkarte im Medion Akoya P5350 D.
Vergrößern 3D Mark 11 beweist es: Eine eindeutig zu schwache Grafikkarte im Medion Akoya P5350 D.

Spiele-Leistung des Medion Akoya P5350 D: Schwache Grafikkarte

Beim Spielen kommt es heutzutage vor allem auf die Grafikkarte an. Die hochkomplexen GPUs nehmen der Haupt-CPU viel Arbeit ab und berechnen spezielle 3D-Effekte sogar ganz alleine. Zwar haben neuere Prozessor-Generationen auch Grafikkerne innerhalb der CPU, doch diese sind natürlich nicht so leistungsfähig wie dedizierte Grafikkarten, die auf einen eigenen Speicher zurückgreifen und ihre eigenen Ressourcen beziehen können.

Die Nvidia Geforce GT 530 von MSI ist Version speziell für Hersteller von Serienprodukten und ist so im freien Handel nicht erhältlich. Bei der Grafikkarte handelt es sich um ein Einsteiger-Modell. Beim letzten Aldi-PC kam die leistungsfähigere Nvidia Geforce GTX 550ti zum Einsatz. Diese Sparmaßnahme rächt sich aber spätestens bei den Spiele-Benchmarks.

Den Anfang macht der aktuelle Grafik-Hit Battlefield 3 , das vor allem mit der Frostbite Engine 2 schöne und effektreiche Szenarien auf den Bildschirm bringt. Doch die tolle Grafik fordert auch ihren Tribut: mit den Ultra-Settings und in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) ruckelt das Spielgeschehen mit kläglichen 7 Bilder pro Sekunde über den Monitor. Selbst wenn Sie die Grafikeinstellungen herunterschrauben erreichen Sie kein flüssiges Spielvergnügen.

Den Abschluss bildet das Strategiespiel Anno 2070 , ebenfalls in den höchsten Einstellungen. Über der dicht bevölkerten Insel unseres Zukunft-Volkes stottert das Bild vor sich hin, das Verschieben des Bildausschnitts reagiert stark verzögert. Wir messen langsame 5 Bilder pro Sekunde, sind über das Ergebnis aber nicht verwundert. Der neue Teil der Anno-Reihe fordert schließlich viel Grafik-Leistung, die die schwache Grafikkarte nicht erbringen kann.Selbst als wir die Grafik-Details verringern, ruckelt das Spiel weiterhin. Ein flüssiges Spielergebnis erleben Sie ab 30 Bilder pro Sekunde.

Der synthetische DirectX-11-Benchmark 3D Mark 11 läuft im Extreme-Modus und bescheinigt dem Medion Akoya P5350 D eine magere Punktzahl von gerade einmal 339 Punkten. Spezielle 3D-Effekte unter DirectX 11 und aktuelle Spiele sind als nichts für den Aldi-PC, da die Grafikkarte vor den Anforderungen kapituliert.

Der Medion Akoya P5350 D eignet sich gut für Büro- und Multimedia-Anwendungen.
Vergrößern Der Medion Akoya P5350 D eignet sich gut für Büro- und Multimedia-Anwendungen.

Multimedia-Leistung des Medion Akoya P5350 D: Fit fürs Büro

Büro- und Multimedia-Anwendungen sind für den Medion Akoya P5350 D kein großes Problem. Das Office-Paket reagiert flott auf Eingaben, genau wie bei der Bildbearbeitung oder der Mediathek. PC Mark 7 testet die "Overall-Performance", bei dem alltägliche Arbeiten wie das Surfen mit mehreren offenen Tabs, DirectX-Leistung, Transcodierung, Text-Arbeiten und Bildbearbeitung gemessen werden. Die Punktzahl ist mit 2870 ordentlich.

Aber die OpenGL-Leistung des Aldi-PCs lässt zu wünschen übrig. Cinebench 11.5 misst nur etwa 25 Bilder pro Sekunde und ist damit fast um die Hälfte langsamer als sein Vorgänger-Modell, der Medion Akoya P5330 D. Aber in den restlichen Belangen des Multimedia-Bereichs leistet der Computer akzeptable Arbeit und wandelt auch Full-HD-Filme recht flott in andere Formate um. Zwar bemerken wir ab und zu ein kurzes Einfrieren des Bildes und manchmal benötigt der Aldi-PC für einige Befehle einige Sekunden, bevor es weiter geht.

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