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McAfee Virusscan 8.0 (Teil I)

23.01.2004 | 11:53 Uhr |

McAfee Virusscan 8.0 enthält das "Security Center", von dem aus sich neben Virusscan auch McAfee Personal Firewall sowie der Privacy Service verwalten lassen. Doch fühlt man sich zuweilen wie auf einer Verkaufsfahrt: Klickt man ein noch nicht installiertes Tool an, wird man zum Testen oder Kauf animiert.

Nützliches ist weggefallen

McAfee Virusscan 8.0 benötigt etwa zwei Drittel weniger Speicherplatz als die Vorversion. Eine Rettungsdiskette für alle Win-Versionen ließ sich schnell erstellen. Die Programm-CD ist nicht bootfähig. Beim Start erhält der Anwender Angaben zum Sicherheitsstatus. Entscheidende Faktoren sind dabei aktuell vorhandene Virensignaturen und der Wächter. Nicht mehr vorhanden ist eine sinnvolle Funktion der Vorversion: Dort wurde der Wächter nach einer bestimmten Zeit automatisch eingeschaltet, wenn der Anwender ihn deaktiviert hatte.

Gute Erkennung in allen Bereichen

Bei den weit verbreiteten Viren überzeugte Virusscan 8.0 mit 100 Prozent Erkennung. Auch entdeckte es 95,6 Prozent der rund 15.000 Backdoors und 92,7 Prozent der 17.000 Trojaner. Auch über 99,5 Prozent der Dialer machte Virusscan unschädlich. Der Scanner unterstützt alle gängigen Archivformate wie ACE, ARJ, CAB, RAR, LHA und ZIP in einfach und mehrfach gepackten Dateien sowie die Unix-Typen BZ2, GZ, TAR, TAR/BZ2 und TAR/GZ. Nur die selbstextrahierenden ACE-Archive konnte Virusscan nicht überprüfen. Das Programm bietet Online-Hilfe, Handbuch und einen Telefon-Support, bei dem nur die Verbindungskosten anfallen.

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