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MSI N275GTX Lightning (Platz 9)

04.11.2009 | 16:59 Uhr | Michael Schmelzle,

Grafikkarte: MSI N275GTX Lightning im Test
Vergrößern Grafikkarte: MSI N275GTX Lightning im Test
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Fazit: Die MSI N275GTX Lightning liefert in den meisten DirectX-10-Titel flüssige Bildwiederholraten in bester Bildqualität mit einer physikalischen Auflösung von bis zu 2560 x 1600 Bildpunkten. Anspruchsvolle Spiele wie Crysis stellt die MSI N275GTX Lightning mit vollem Detailgrad allerdings nur in der 1600er-Auflösung ruckelfrei dar - und das auch nur, nachdem wir bei der bereits übertaktete Grafikkarte den Chip- und Speichertakt zusätzlich anhoben. Der Lieferumfang enthält alle notwendigen Adapter und Kabel, aber keine Extras wie Spiele. Für das Gebotene fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis der MSI N275GTX Lightning noch günstig aus.

Die Grafikkarte MSI N275GTX Lightning soll dank höherer Grafikchip- und Speicherfrequenzen mehr 3D-Leistung bieten, als ein Modell auf Basis des Nvidia-Grafikchips Geforce GTX 285. Den Chiptakt hat MSI von 633 auf 700 MHz und die Speicherfrequenz leicht von 1134 auf 1150 MHz angehoben. Die höheren Taktraten sind im Grafikkarten-Bios hinterlegt und bleiben so auch nach einem Treiber-Update aktiv. Die Anzahl der Shader und deren Taktfrequenz bleiben mit 240 Einheiten und 1404 MHz bei der MSI N275GTX Lightning unverändert. Ebenfalls positiv auf die Leistung wirkt sich die erhöhte Grafikspeicherkapazität der MSI-Grafikkarte aus, die sich von 896 auf 1792 MB GDDR3-SDRAM glatt verdoppelt. Die Busbreite des Speicherinterfaces liegt unverändert bei 448 Bit.

MSI verwendet für die N275GTX Lightning eine zehnlagige Platine, um das Signalrauschen einzudämmen. Zudem stattet MSI seine Lightning-Variante mit hochwertigen Bauteilen aus. Dazu gehört beispielsweise die zehn- statt nur sechsphasige Spannungsversorgung, die einen gleichmäßigen Stromfluss zum Grafikchip und Speicher sicherstellt. Hinzu kommen Drosselspulen mit einem Reineisenkern, um die typischen Fiepgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren sowie Kondensatoren mit Tantalum- und Aluminium-Kern, die die elektrische Leitfähigkeit und Lebensdauer laut MSI signifikant anheben.

3D-Leistung: Über alle Benchmarks gemittelt geht die MSI N275GTX Lightning als bisher zwölfschnellste PCI-Express-Grafikkarte über den Zielstrich. Mit 13.599 Punkten im Performance-Modus des 3D Mark Vantage erreichte die MSI N275GTX Lightning sogar Platz 8 unter allen Grafikkarten im Test und lag damit auf dem Leistungsniveau der ersten DirectX-11-Grafikkarte AMD ATI Radeon HD 5870. Dass die N275GTX Lightning mehr 3D-Leistung als eine GTX-285-Grafikkarte bietet - wie MSI behauptet - bestätigte sich größtenteils: Das übertaktete MSI-Modell konnte die Evga e-Geforce GTX 285 FTW 1024MB hinter sich lassen, war allerdings genauso schnell unterwegs wie die PNY GTX285 XLR8.

Ausstattung: Die MSI N275GTX Lightning besitzt mit je einer DVI-, HDMI- und VGA-Buchse drei Videoausgänge. Je ein DVI-zu-HDMI- und DVI-zu-VGA-Adapter sind im Lieferumfang enthalten. Hinzu kommen zwei SLI-Schnittstellen und ein 2poliger Mini-SP/DIF-Anschluss inklusive passendem Kabel zum Durchschleifen des Tons an eine Soundkarte oder den Onboard-Audiochip. Die zusätzliche Stromversorgung erfolgt über zwei 6polige PCI-Express-Buchsen, allerdings legt MSI der N275GTX Lightning nur einen Y-Stromadapter (2 x 4- auf 1 x 6polig) bei. Zwei dünne Handbücher, eine Treiber- und Tool-CD sowie ein ausführliches Heft mit Informationen zu den Besonderheiten der Grafikkarte und dem Übertaktungs-Tool Lightning Afterburner komplettieren den durchschnittlichen Lieferumfang der MSI N275GTX Lightning.

Ausführlicher Testbericht: MSI N275GTX Lightning im Test
MSI N275GTX Lightning im Preisvergleich

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