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M-Audio Sonica Theater

01.09.2004 | 16:20 Uhr |

M-Audio Sonica Theater

PLUS: Gute Audioqualitäten, Break-out-Box, USB-Anschluss
MINUS: Nur ein koaxialer Digitalausgang

M-Audio ist eine unbekanntere Firma im Bereich Consumer-Soundkarten. Die Firma bedient eher den professionellen Markt. Trotzdem gibt es einige Soundkarten und Soundsysteme für den Massenmarkt. Die Sonica Theater ist so ein System. Die kleine Soundbox wird an der USB-Schnittstelle des Rechners oder Notebooks angeschlossen. Regler oder Schalter für den direkten Zugriff gibt es nicht. Eine einsame blaue LED informiert über die Betriebsbereitschaft.

Vier Stereo-Buchsen im Miniklinkenformat stehen für den Anschluss eines Lautsprechersets bereit. Dabei hat der Anwender die Wahl, ob er Stereo, ein 4.1-, 5.1- oder sogar ein 7.1-Set anschließt. An den Ausgang für die Frontlautsprecher kann alternativ ein Kopfhörer angeschlossen werden. Die Kopfhörerfunktion wird in dem mitgelieferten Control-Panel eingeschaltet. Hier werden auch der entsprechende Lautsprechermodus und alles, was das Soundsystem betrifft, geregelt.

Etwa die Sample-Rate und die Bit-Tiefe. Klasse ist, dass ein Mixer mit Pegelanzeige integriert ist. So hat man seine Musik stets voll im Griff. Bei den Eingängen war M-Audio nicht so spendabel: Ein einziger Line-in-Eingang muss für alle Anschlussquellen herhalten. Den einzigen digitalen Ausgang gibt es im koaxialen (elektrischen) Format.

Beim Sound herrschen gemischte Qualitäten vor: Im Wiedergabemodus ist die Sonica Theater vorbildlich. Im Aufnahmemodus ist am digitalen Ausgang ebenfalls überhaupt nichts zu bemängeln. Nur bei der Aufnahme über den analogen Eingang zeigt das Soundsystem von M-Audio einen leicht welligen Frequenzgang.

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