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M-Audio Revolution 7.1

01.09.2004 | 16:20 Uhr |

M-Audio Revolution 7.1

PLUS: Sehr gute Audioqualitäten
MINUS: Keine MIDI-Schnittstelle

Als Einsteckkarte der herkömmlichen Sorte, also ohne Break-out-Box, hat es die Revolution 7.1 schwer im heiß umkämpften Markt der PC-Soundlösungen. Vom Konzept her eignet sich die Soundkarte für den Anwender, der die Karte - einmal installiert und angeschlossen - genau so belässt. Der Anschluss von externen Geräten wie etwa MD- oder DAT-Spielern ist nicht nur zu umständlich - fehlende digitale Eingänge verwehren zusätzlich den verlustfreien Zugang zur Festplatte des Rechners. Nicht dass es an den akustischen Qualitäten fehlen würde: Die Revolution 7.1 liefert hervorragende Messwerte, doch das Konzept der einfachen Einsteckkarte ist eben ein Auslaufmodel.

Es bietet zu wenig Flexibilität und Bedienkomfort. Auch der Preis kann wenig locken: 140 Euro sind, trotz der prima Qualität, zuviel. Ein Blick in die Tabelle zeigt, dass es dafür flexiblere Soundsysteme mit besserem Bedienkonzept gibt. Da helfen die unglaublichen 24 Bit Tiefe und 192 kHz Abtastrate wenig. Denn es zählt ausschließlich das, was am Ausgang herauskommt: guter Klang. Wie dieser zustande kommt, interessiert eher weniger.

Das mitgelieferte Software-Paket ist nichts Besonderes: Tom Hawk's Pro Skater, Mixman Studio, Win DVD und 100 Sessionloops. Vielleicht kann es dennoch locken. Außergewöhnlich sind hingegen die 107 dB Rauschabstand und der niedrige Klirrfaktor von 0,003 Prozent. Diese weisen auf die wirklich sehr guten Audioeigenschaften hin. Über eine MIDI-Schnittstelle verfügt die Revolution 7.1 nicht. M-Audio bietet dafür eine extra Karte für 65 Euro an.

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