78582

Look & Feel beim Start (II)

16.12.2004 | 10:10 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Spybot - Search & Destroy

Beim ersten Start schlägt der englischsprachige (wieso ist der auf Englisch und Spybot selbst auf Deutsch?) Spybot-Wizard eine Sicherung der Registry vor. Das schadet nie und hier erweist sich das Programm als sehr vorausschauend.

Anschließend verweist der Wizard auch noch auf die integrierte Update-Funktion hin und per Button-Klick kann nach Updates gesucht werden. Die Programmoberfläche von Spybot präsentiert sich übersichtlich und zweckmäßig. Auf Anhieb lässt sich allerdings nicht erkennen, ob die aktuelle Version verwendet wird. Hierzu muss erst auf "Nach Updates suchen" geklickt werden. Über ein halbes Dutzend Updates stehen zum Download bereit, obwohl wir gerade eben erst den Download auf der Website des Herstellers getätigt hatten.

Neben aktuellen Definitionsdateien ist auch eine deutsche Hilfedatei dabei. Insgesamt knapp 1,5 Megabyte. Die Updates werden herunter geladen und automatisch installiert. Spybot startet dann neu. Anschließend nutzen wir die aktuelle Version.

Positiv: Spybot unterscheidet zwischen einem normalen und einem erweiterten Modus. Im letzteren offeriert das Programm noch mehr Menüpunkte, mit denen der Anwender allerdings auch bei unsachmäßen Gebrauch Schäden anrichten kann. Wer auf Nummer sicher gehen will, also gerade Einsteiger oder Anwender, die das System nur mal schnell scannen lassen wollen, sollten es bei dem Defaultmäßigen "Normalen Modus" belassen.

Xoftspy

Die Oberfläche: Sie ist schick, allerdings etwas zu protzig. Aber das ist ja Geschmackssache. Per Scheduling-Knopf kann eingestellt werden, in welchen Abständen ein automatischer Scan erfolgen soll.

Nicht so gut: Unten wird zwar eingeblendet, von wann die letzte Definitionsdatei stammt, allerdings findet sich nirgends ein Knopf, um die aktuelle herunter zu laden. Also mal die "Hilfe" checken. Die wird nicht mit dem Programm mitgeliefert. Wenn also auf den Hilfe-Button geklickt wird, dann poppt der Browser auf. Hier konnten wir dann nachlesen, dass Xoftspy beim Starten automatisch überprüft, ob die aktuelle Definitionsdatei verwendet wird und diese dann gegebenenfalls herunter lädt. Beim Programmstart sollte also eine Internet-Verbindung bestehen.

Lieber Entwickler: Zeig doch gleich in der Oberfläche an, "Sie verwenden die aktuelle Version" oder "Es besteht keine Internet-Verbindung". Der erste Blick ins Handbuch wäre uns erspart geblieben. Einzustellen gibt es bei Xoftspy nicht viel. Mit einem Klick auf "Start" wird der Scanvorgang gestartet.

PC-WELT Marktplatz

78582