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Lite Wallet im Test: Brieftasche mit coolen Tech-Features

12.05.2021 | 11:37 Uhr |

Klein, kompakt und mit coolen Technik-Features: Die Lite Wallet ist mehr als nur eine Brieftasche. Wir haben Sie getestet.

Kontaktloses Zahlen via NFC-Funktion ist gerade in Corona-Zeiten beliebter denn je, auf manche Karten kann man dann aber doch nicht in physischer Form verzichten. Apple Pay unterstützen mittlerweile zwar immer mehr Banken , sodass Sie an der Kasse bequem mit Ihrem iPhone oder der Apple Watch bezahlen können. Wichtige Ausweisdokumente wie etwa der Personalausweis, Führerschein, Krankenkassenkarte oder Ähnliches können aber trotzdem (noch) nicht in die digitale iPhone-Wallet aufgenommen werden. Dadurch, dass man bestimmte Karten auch ganz einfach auf seinem Smartphone auslagern kann, sind große Portemonnaies heutzutage nicht mehr wirklich notwendig.

Klein und praktisch: Lite Wallet

Klein und praktisch: Die Lite Wallet von Ledlenser
Vergrößern Klein und praktisch: Die Lite Wallet von Ledlenser
© Ledlenser

Der deutsche Hersteller von LED-Lichtprodukten namens Ledlenser hat seit Kurzem die Lite Wallet im Angebot. 

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Hierbei handelt es sich um eine 57 × 91 × 11mm große Brieftasche aus Leder in acht verschiedenen Farben mit besonderen Zusatzfeatures. Im zugeklappten Zustand (Sie können die Lite Wallet über eine Lasche mit Druckknopf-Mechanismus öffnen und schließen) erinnert die Wallet an eine herkömmliche, kleine Brieftasche. Im aufgeklappten Zustand offenbart sie aber ihre Zusatzfeatures. 

01. Super helle Taschenlampe

Das Hauptfeature ist eine integrierte Taschenlampe, die über einen Knopf auf der Rückseite ein- und ausgeschaltet werden kann. In der Wallet befindet sich nämlich eine leistungsstarke LED-Lampe mit bis zu 150 Lumen Lichtleistung. Der Hersteller verspricht zudem eine „homogene Lichtverteilung“. 

Die Taschenlampe ist das Hauptfeature der Lite Wallet.
Vergrößern Die Taschenlampe ist das Hauptfeature der Lite Wallet.
© Ledlenser

Natürlich könnte man jetzt die Frage stellen: Wozu braucht man eine in eine Brieftasche integrierte Taschenlampe? Besitzer eines iPhone oder einer Apple Watch haben doch bereits eine eigene Taschenlampe integriert! Das stimmt, allerdings geht dieses Feature sehr zulasten des Geräteakkus. Außerdem ist die Taschenlampe in der Lite Wallet deutlich heller.

Unterschied wie Tag und Nacht: Smartphone vs. Lite Wallet
Vergrößern Unterschied wie Tag und Nacht: Smartphone vs. Lite Wallet
© Ledlenser

Wer wirklich mal auf die Schnelle viel Licht braucht, ist mit der Lite Wallet besser bedient. Ein weiterer Vorteil: Man kann die Lite Wallet auch einfach aufstellen oder irgendwo ablegen, sodass man den Lichtkegel genau dorthin projizieren kann, wo man ihn eben gerade braucht. Beim iPhone gestaltet sich dies schon etwas schwieriger, da man das iPhone im Zweifel mit dem Display nach unten auf den Boden legen muss. Da sind Kratzer vorprogrammiert! 

02. Induktives Laden

Die Taschenlampe muss natürlich mit Strom versorgt werden. Drückt man einmal kurz auf den Knopf auf der Rückseite der Wallet, zeigt eine Lichtleiste auf der oberen Seite den Ladezustand an. Der Akku kann entweder induktiv geladen werden oder alternativ mit einem mitgelieferten USB-C-Kabel. Im Low-Power-Modus hält der Akku 12 Stunden, will man die vollen 150 Lumen nutzen, hält der Akku rund 1,5 Stunden. Zum Vergleich: Im Low-Power-Modus erreicht die Taschenlampe eine Lichtstärke von 10 Lumen, was ungefähr genau so hell ist wie die maximale Lichtstärke der Taschenlampe des iPhone 12. Das Licht der Lite Wallet geht jedoch eher ins weiß-bläuliche, wo hingegen das Licht der iPhone-Taschenlampe einen gelben Farbton annimmt. 

03. Sicherer Schutz für Ihre Karten

Der eigentliche Sinn und Zweck einer Brieftasche wird natürlich auch mit der Lite Wallet erfüllt. Die Lite Wallet bietet Platz für bis zu neun Karten: Im aufgeklappten Zustanden können maximal drei auf der linken Seite in den entsprechenden Fächern platziert werden. Ein integrierter RFID-Blocker bietet nicht nur Schutz Ihrer persönlicher Daten, sondern gleichzeitig auch Platz für sechs weitere Karten, die ganz leicht von unten nach oben herausgeschoben werden können. 

Nachteile

Der Fokus der Lite Wallet liegt eindeutig auf der integrierten Taschenlampe und dem RFID-Blocker – und das trotz seiner kleinen und kompakten Größe. Soll das Design nicht darunter leiden, müssen zwangsläufig traditionelle Brieftaschen-Elemente wegfallen. Die Lite Wallet ist daher lediglich mit einem strammen Gummizug ausgestattet, mit dem man Geldscheine aufbewahren kann. 

Mit einem Gummizug kann man Geldscheine aufbewahren.
Vergrößern Mit einem Gummizug kann man Geldscheine aufbewahren.
© Ledlenser

Das ist vielleicht nicht die beste Methode, um Bargeld sicher zu verwahren, in unserem mehrtägigen Praxistest haben wir jedoch nicht einen einzigen Geldschein verloren. Jedoch sei gesagt: Wer Wert darauf legt, viel Kleingeld in Form von Münzen in seinem Portemonnaie zu transportieren, für den ist die Lite Wallet nicht unbedingt die beste Lösung. Zwar hat diese im aufgeklappten Zustand auf der linken Seite noch ein Fach, das für die Aufbewahrung von Scheinen oder wenigen Münzen dienen kann, allerdings sollte man die Aufnahmekapazitäten der Lite Wallet auch nicht überstrapazieren.

Für alle Nutzer, die im Alltag jedoch nicht mehr viel Bargeld bei sich tragen und stattdessen ihre Karten sicher aufbewahren möchten, ist die Lite Wallet von unserer Seite aus eine klare Kaufempfehlung. 

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