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Leistung im Akkubetrieb

30.06.2013 | 07:15 Uhr |

Ein Notebook hat den großen Vorteil, dass man es überall hin mitnehmen kann. Für längere Rucksackreisen ist das über vier Kilogramm schwere Dell Inspiron 9100 zwar nicht unbedingt zu empfehlen. Doch hin und wieder würde man auch fern der Steckdose gerne spielen.

Der Mobility Radeon 9800 bietet dazu ebenso wie seine Vorgänger die Stromspartechnik Powerplay. Hat der Notebook-Hersteller wie im Falle von Dells Inspiron 9100 diese Funktion im Treiber integriert, kann der Anwender damit neben der Betriebsart „Eingesteckt“ – also, wenn das Notebook an der Steckdose hängt – auch für den Akkubetrieb entscheiden, ob er die Leistung des Grafikchips zugunsten einer längeren Akkulaufzeit drosseln will. Powerplay lässt dabei unterschiedliche Einstellungen für hohen und niedrigen Batteriestand zu: Ab welchem Batteriestand das Notebook auf die Einstellungen für den niedrigen Batteriestand zurückgreift, lässt sich ebenfalls im Treiber einstellen.

In der Leistungsstufe „Optimale Leistung“ laufen Grafikchip und –speicher mit demselben Takt wie im Betrieb an der Steckdose. Die Stufe „Ausgewogen“ senkt die Taktraten auf 210 beziehungsweise 364 Megahertz. Bei der Einstellung „Optimale Batterielebensdauer“ arbeiten Grafikchip und –speicher mit 120 beziehungsweise 240 Megahertz.

Unsere Tests mit Far Cry ergaben, dass bei der Qualitätsstufe „Niedrig“ flüssiges Spielen auch im Akkubetrieb möglich ist. Bei der Leistungsstufe „Ausgewogen“ gilt das sogar noch für die Qualitätsstufe „Mittel“.

Der Akkubetrieb schränkt die Leistung des Mobility Radeon 9800 also deutlich ein. Angesichts der ohnehin schwachen Akkulaufzeit des Dell Inspiron 9100 ist mobiles Spielen daher nicht zu empfehlen.

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