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LEXIKON

31.03.2004 | 18:09 Uhr |

LEXIKON

COMPOSITE Das auch FBAS oder Video-Cinch genannte Bildsignal beansprucht eine Leitung und ist an einer gelben Cinch-Buchse zu erkennen. Weil Farb- und Schwarzweiß-Informationen zur Übertragung gemischt werden, entstehen Bildfehler. Composite ist also qualitativ schlechter als etwa S-Video, RGB oder Komponenten.

DVB Standard für die Übertragung digitaler Audio- und Videosignale. Ein zusätzlicher Buchstabe kennzeichnet die Art der Übertragung (T = terrestrisch, C = Cable (Kabel), S = Satellit).

KOMPONENTEN Komponenten-Bildsignale laufen über drei Leitungen: Ein Schwarzweiß- und zwei Farbsignale. Der Clou: Sie können das Bild im Progressive-Scan-Modus übertragen.

PROGRESSIVE SCAN Erfassen des TV-/Videobilds in einem Durchgang. Im Vergleich zum Zeilensprungverfahren (zwei ineinander verzahnte Halbbilder) ergeben sich in bewegten Szenen glattere Motivkanten.

RGB bezeichnet die Farbanteile Rot, Grün und Blau, die als getrennte Signale auf drei Leitungen meist im Scart-Kabel übertragen werden. Der RGB-Modus vermeidet Bildfehler und wird besonders bei DVD-Playern und digitalen Sat-Receivern eingesetzt.

S-VIDEO Auch Y/C oder Hosiden genannt. S-Video überträgt das Bild über zwei Leitungen. Eine enthält die Schwarzweiß-Signale, die andere die Farbsignale. S-Video-Signale werden entweder im Scart-Kabel oder über das spezielle Hosiden-Kabel übertragen. Die Übertragungsqualität liegt zwischen Composite und RGB.

SCART Die 21-polige Standardbuchse enthält Signal- und Steuerleitungen. Als Bildsignalleitung kann ein Scart-Kabel Composite-, S-Video-, RGB- oder Komponentensignale enthalten. Der Zuschauer wählt am Zuspieler, welche Signalform der Fernseher wiedergeben soll. Audio übermittelt ein Scart-Kabel nur in Form analoger Vorverstärker-Signale.

VPS (Video-Programm-System) Mit analogem Fernsehsignal ausgestrahlte Information, die Videorecordern den exakten Mitschnitt ermöglicht, selbst wenn sich die Ausstrahlung einer Sendung verzögert.

TESTVERFAHREN

BEIM TEST von DVD-Recordern beurteilt Digital.World die Messergebisse, die Bildqualität, den Klang, die Ausstattung und die Bedienung. Im Messlabor erfassen die Ingenieure den Videofrequenzgang, den Fremdspannungsabstand am Audio-Ausgang, die Anzahl der Lesefehler, den Klirrfaktor und den Audiopegel. Zur Beurteilung der Bildqualität verwenden wir sowohl vorbespielte DVDs als auch Aufnahmen vom Testgerät selbst in verschiedenen Qualitätsstufen. Äquivalent dazu läuft der Tontest ab. Handelsübliche CDs mit Musik als und Filme auf DVDs sollte der DVD-Recorder tadellos abspielen. Natürlich muss das Testgerät diese Prozedur sowohl über den DVD-Player als auch über andere eingebaute Medien wie etwa Festplatten absolvieren.

BEI DER AUSSTATTUNG bewertet Digital.World nicht nur die Anzahl der Features, sondern auch, wie nützlich sie im täglichen Betrieb sind. Bei der Handhabung des DVD-Recorders sollte die Fernbedienung gut mit dem Bildschirmmenü korrespondieren und intuitiv nutzbar sein. Abzüge bringen unvollständige oder fehlende Beschriftungen, unübersichtliche Bedienungsanleitungen oder eine komplizierte Installation.

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