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Knackpunkt beim Canon: Infrastruktur-Modus

28.01.2005 | 12:21 Uhr | Ines Walke-Chomjakov

Der Canon Pixma iP4000R (Link zum Test des Basismodells) funktioniert nur im Infrastruktur-Modus. Er benötigt unbedingt einen Access Point als Verteiler. Ohne geht nichts. Denn verbunden wird nicht direkt mit dem Drucker, sondern zuerst zum Zugriffspunkt. Bevor das klappt, muss der Druckertreiber erst am USB- oder Ethernet-Anschluss eingerichtet werden. Ist er via Kabel erfasst, lässt er sich über das LAN-Modul von Canon (BJ Network Tool) mittels der Option "Anschluss hinzufügen" ansprechen.

Die Variante ist sicher, wenn der Access Point entsprechend geschützt ist. Wurde darauf verzichtet, bleibt eine Hintertür offen: Ist unser Angreifer wieder mit dem Notebook unterwegs, muss er nur wissen, dass über die Verteilerstelle ein Canon-Drucker betrieben wird. Aus dem Internet lädt er sich das LAN-Tool herunter. Er geht über die Option "Anschluss hinzufügen" und wählt den Canon-Port aus. Nun sucht er den Drucker, wozu er das Modell nicht kennen muss. Er probiert einfach die in Windows vorinstallierten Druckertreiber aus. Damit ließen sich nicht nur Dokumente ausdrucken, sondern auch ein Düsentest und deren Reinigung durchführen. Genug, um Tintentanks und Papierfächer leer zu kriegen und den Druckerbesitzer zu ärgern.

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