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Klassische Bedienerführung beim Videoschnitt

08.03.2010 | 08:30 Uhr |

Zum Video-Schnitt gelangt man über „Video bearbeiten“. Die Bedienoberfläche ist klassisch aufgebaut: links oben das Vorschaufenster, rechts daneben eine Funktionspalette für Import, Medienbrowser und Export und unten die Timeline. Beim Import von Videos akzeptierte Movavi alle gängigen Formate inklusive AVCHD und Flash-Videos, sowie die Zuspielung vom DV-Camcorder. Die Timeline beinhaltet beim Start eine Video- und eine Titelspur für Text sowie zwei und Audiospuren. Gut: Es können beliebig viele Video- und Audiospuren hinzugefügt werden. Allerdings werden Szenen nur in der ersten Videospur als Storyboard-Miniaturen dargestellt. Die wenigen Effekte zieht man einfach per Drag&Drop auf die gewünschte Szene. Wenigstens lassen sie sich individuell über die Anpassen-Schaltfläche per Schieberegler variieren. Auch bei den Übergängen kann der Anwender nach Wunsch eingreifen. Der Titel-Editor kommt ohne Gestaltungsvorlagen und ist auf Systemschriften bei freier Positionierung sowie wählbarer Füll- und Umriss-Farbe beschränkt. Immerhin gibt es einige Titelanimationen, bei denen sich die Geschwindigkeit des Bewegungsablaufs verändern lässt. Den fertigen Film kann man in diversen Formaten speichern oder auf CD/DVD brennen. Menüvorlagen muss man aber zuerst von der Website des Herstellers herunter laden und installieren.

Unter „Videos schneiden“ verbirgt sich ein Programm zum Trimmen und Teilen von Filmmaterial. Je nach Wunsch verrichtet dieser Dienst seine Arbeit manuell oder automatisch und hilft beim Aufteilen oder beim Herausschneiden nicht benötigter Sequenzen. Hilfreich ist diese Anwendung bei der Größenanpassung an ein vorliegendes Medium. Das mitgelieferte Brenn-Tool - zu finden unter „CD/DVD erstellen“ - ist selbsterklärend und erstellt Daten-, Audio- und Video-Scheiben sowie Sicherungskopien. Der bordeigene Medien-Player rundet den Lieferumfang ab.

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