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Interne SSD ab 480 GB – darauf müssen Sie beim Kauf achten

20.05.2021 | 09:03 Uhr | Ines Walke-Chomjakov

Mit einer neuen SSD läuft der in die Jahre gekommene PC wieder wie geschmiert. Fürs Upgrade ideal in Preis und Leistung sind Laufwerke ab 480 GB. Der Kaufratgeber hilft bei der Modellauswahl.

Derzeit arbeiten alle im Haushalt vorhandenen Rechner auf Hochtouren. Denn nach wie vor sitzen Sie im Homeoffice, die Kinder hängen im Homeschooling fest und viele Geschäfte lassen sich nur online erledigen. So manchen etwas angestaubten Desktop-PC oder eigentlich schon aussortierten Laptop haben Sie dafür wieder hervorgeholt. In den meisten Fällen meistern Komponenten wie Arbeitsspeicher oder Prozessor die Videokonferenz, das Online-Banking und andere Alltagsaufgaben. Nur die Magnetfestplatte oder die kleine SSD kommen nicht mehr hinterher: Entweder rödelt die HDD bereits endlos beim Surfen im Internet, weil Webseiten zu komplex geworden sind. Oder die SSD ist deutlich langsamer, weil sie an ihre Kapazitätsgrenze gekommen ist und deshalb ausgebremst wird.

Das beste Mittel, um diese Ärgernisse zu beseitigen: Sie investieren in eine neue SSD. Da Sie für den wiederbelebten Rechner nicht allzu tief in die Tasche greifen wollen, stellen Flash-Datenträger ab 480 GB einen sehr guten Kompromiss aus Tempo, Kapazität und Preis dar. So erhalten Sie den perfekten Ersatz für die langsame HDD oder die zu kleine SSD – im besten Fall schon ab 50 Euro.

Damit das neue Laufwerk genau ins vorhandene System passt und das maximale Tempo erreichen kann, müssen Sie vor dem Kauf einige Fakten zum eingebauten Datenträger kennen. Hierzu gehören der Formfaktor genauso wie die Schnittstelle und das verwendete Protokoll der SSD. Systemtools wie etwa Speccy  oder Hwinfo  sind patente Helfer bei Ihrer Recherche der technischen Daten. Sind die Details zum derzeitigen internen Laufwerk klar, finden Sie in den Übersichtstabellen die Modellvorschläge für das SSD-Upgrade.

Bevor Sie eine neue SSD kaufen, müssen Sie wissen, welche Festplatte aktuell im System steckt. Beim Herausfinden der genauen Bezeichnung hilft Ihnen beispielsweise das Programm Hwinfo.
Vergrößern Bevor Sie eine neue SSD kaufen, müssen Sie wissen, welche Festplatte aktuell im System steckt. Beim Herausfinden der genauen Bezeichnung hilft Ihnen beispielsweise das Programm Hwinfo.

Preisunterschiede aufgrund verschiedener Flash-Typen

Auch innerhalb derselben Kapazitätsgruppe zeigen SSD-Laufwerke häufig deutliche Preisunterschiede. Ein Grund dafür ist der eingesetzte Flash-Speicher-Typ. Im Consumer-Bereich kaum zu finden ist SLC oder Single Level Cell. Hier speichert eine Zelle ein Bit. SLC ist besonders schnell und haltbar, aber teuer in der Herstellung.

Verbreitet ist dagegen MLC oder Multi Level Cell. In der Regel steht der Speichertyp für Zellen, die zwei Bit speichern können. Genau genommen verdeutlicht er jedoch nur, dass mehrere Bit pro Zelle möglich sind. Einen guten Kompromiss zwischen Langlebigkeit, Tempo und Preis bieten SSDs mit TLC-Flash-Speichern (Triple Level Cell), die sich mit drei Bit pro Zelle belegen lassen. Immer populärer wird QLC – Quadruple Level Cell oder einfacher Quad Level Cell, bei dem vier Bit pro Zelle möglich sind. Die höhere Speicherfähigkeit pro Zelle schraubt die Kapazität nach oben, erhöht allerdings ebenfalls den Aufwand, um die Daten zu sichern. Die Folge: Schreibgeschwindigkeit und Haltbarkeit sinken.

Nicht immer geben die Hersteller an, welcher Speichertyp beim SSD-Modell eingesetzt wird – ein Beispiel ist das Lexar NS100 2,5‘‘ SATA III 512 GB für etwa 50 Euro. In diesem Fall hilft Ihnen die garantierte Gesamtschreibleistung TBW (Total Bytes Written oder auch Terabytes Written) weiter, da sie mit höherer Speicherdichte abnimmt. Ein Wert von 256 TB wie bei diesem Modell ist ordentlich, aber nicht über- mäßig hoch. Für den Alltagsgebrauch und als günstige Upgrade-SSD kommt sie trotzdem infrage.

Sollte sich auch keine Angabe zur TBW finden, dann können Sie sich an der Herstellergarantie orientieren: SSDs mit fünf Jahren Garantie haben normalerweise eine höhere Gesamtschreibleistung als Laufwerke mit drei Jahren. Es gilt entweder das eine oder das andere Kriterium: Sollte die SSD den TBW-Schwellenwert vor Ablauf des Garantiezeitraums überschreiten, erlischt damit die Garantie des Herstellers.

Kosten für die SSD sparen per Cache-Management

Neben dem Flash-Speichertyp bestimmen Controller und Cache, wie teuer eine SSD ist. Ein extra DRAM-Cache (Dynamic Access Memory) ist bei einer SSD nicht zwingend erforderlich. Wenn der Speicher vorhanden ist, dann enthält er die Mapping-Tabelle, über die der Controller das Datenmanagement durchführt, indem er die logischen und physikalischen Daten abgleicht. Das kommt dem SSD-Tempo zugute, verteuert als extra Baustein jedoch den Datenträger.

Um Kosten zu sparen, ersetzen die Hersteller den DRAM-Cache durch einen Pseudo-SLC-Puffer – insbesondere bei SSDs mit TLC- und QLC-Flash-Modulen. In einem bestimmten Bereich auf dem Flash-Speicher werden die Zellen lediglich mit einem Bit beschrieben, um Schreibvorgänge zu beschleunigen. Sobald die SSD ruht, sichert der Controller die Informationen in den regulären Zellen. SLC-Cache ist mittlerweile weit verbreitet. Sie finden ihn neuerdings sogar bei Samsung-Modellen – wie etwa bei dem aktuellen M.2-NVMe-Laufwerk Samsung SSD 980 500 GB für rund 70 Euro. Lesen Sie in den technischen Daten zu einer SSD den Hinweis „Host Memory Buffer“, dann kommt für das Beschleunigen von Schreibvorgängen sogar der Arbeitsspeicher des Computers zum Einsatz.

SSDs, die SLC-Puffer statt extra DRAM-Cache einsetzen, sind günstiger zu produzieren und daher auch niedriger im Preis. Neuerdings setzt auch Samsung beim Modell 980 darauf.
Vergrößern SSDs, die SLC-Puffer statt extra DRAM-Cache einsetzen, sind günstiger zu produzieren und daher auch niedriger im Preis. Neuerdings setzt auch Samsung beim Modell 980 darauf.
© Samsung

SATA-SSDs im 2,5-Zoll-Format – Push für betagte Rechner

Bei den meisten Rechnern, die bereits fünf oder mehr Jahre auf dem Buckel haben, ist ein 2,5-Zoll-SSD-Laufwerk die richtige Wahl. Die Modellvielfalt mit rund 500 GB Kapazität ist groß. Der Trend geht allerdings zu höheren Kapazitäten, was sich wiederum an Samsung zeigen lässt. Denn die Südkoreaner bieten die aktuelle Serie Samsung 870 QVO SATA III erst ab einem Terabyte Speicherplatz (rund 100 Euro UVP) an. Diese Modellreihe gibt es bis acht TB – die derzeit größtmögliche Kapazität. Dafür müssen Sie aber auch mit 720 Euro (UVP) sehr tief in die Tasche greifen.

Alle 2,5-Zoll-SSDs nutzen SATA III als Standardanschluss. Er ist auch gemeint, wenn Ihnen in der Beschreibung der Ausdruck „6 Gigabit pro Sekunde“ begegnet. In der Theorie lassen sich über SATA III Transferraten von bis zu 550 MB pro Sekunde erreichen. Das tatsächliche Übertragungstempo hängt aber auch von anderen Kriterien ab – etwa von den bereits genannten Punkten des eingesetzten Flash-Speichertyps und des verwendeten Cache-Managements.

Besonders bei Notebooks kann das bestimmende Kaufkriterium ein möglichst niedriger Stromverbrauch sein. Diese Eigenschaft hält das 2,5-Zoll-SSD-Modell WD Green bereits seit einigen Jahren im Rennen. Die Festplatte ist auf Leseprozesse optimiert und mit rund 55 Euro für die 500-GB-Variante durchaus günstig.

Im Überblick: 2,5-Zoll-SATA-SSDs ab 480 GB

Produktbezeichnung

Crucial MX500 500 TB

Lexar NS100 2,5'' SATA III 512 GB

Samsung 870 QVO SATA III 1 TB

Samsung 870 Evo SATA III 500 GB

WD Green SATA SSD 480 GB

Modellnummer

CT500MX500SSD1

LNS100-512RB

MZ-77Q1T0BW

MZ-77E500B/EU

WDS480G2G0A

Format

2,5 Zoll

2,5 Zoll

2,5 Zoll

2,5 Zoll

2,5 Zoll

Controller

k. A.

k. A.

Samsung MKX

Samsung MKX

Silicon Motion SM2256S

Schnittstelle

SATA III

SATA III

SATA III

SATA III

SATA III

Cache-Speicher

k. A.

k. A.

1 GB DDR4 Low Power DDR4 SDRAM

512 MB Low Power DDR4 SDRAM

SLC

Maße (Breite / Höhe / Länge, Millimeter)

70 / 7 / 100

70 / 7 / 100

70 / 6,8 / 100

70 / 6,8 / 100

70 / 7 / 100

Flashspeichertyp

Micron 3D-TLC-NAND (64 Layer)

k. A.

4-Bit MLC-V-NAND

3-Bit MLC-V-NAND

TLC-2D-NAND

Sequentielles Tempo laut Hersteller - Lesen / Schreiben

560 / 510 MB/s

550 / 510 MB/s

560 / 530 MB/s

560 / 530 MB/s

545 / 465 MB/s

Lebensdauer (Total Bytes Written, TBW)

180 TB

256 TB

360 TB

300 TB

k. A.

Betriebsstunden (MTBF in Stunden)

1,8 Mio.

k. A.

1,5 Mio.

1,5 Mio.

1,0 Mio.

Verschlüsselung

AES 256 Bit

nein

AES 256 Bit

AES 256 Bit

nein

Maximal mögliche Kapazität

2 TB

2 TB

8 TB

4 TB

2 TB

Lieferumfang

Acronis True Image HD, Crucial Storage Executive, 9,5-mm-Adapter

-

Samsung Magician

Samsung Magician, Samsung Migration

Western Digital SSD Dashboard

Garantie

5 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

5 Jahre

3 Jahre

Internetseite

www.crucial.de

www.lexar.com/de

www.samsung.de

www.samsung.de

shop.westerndigital.com/de-de

Mittlerer Straßenpreis

67 Euro

50 Euro

99 Euro

65 Euro

55 Euro

SATA-SSDs für den M.2-Steckplatz – etwas teurer als 2,5 Zoll

Gerade bei den flachen Ultrabooks kommt es auf jeden Millimeter in der Höhe an. Eine besonders dünne M.2-SATA-SSD finden Sie in der Kingston A400, wenn Ihnen eine Kapazität von maximal 480 GB ausreicht.
Vergrößern Gerade bei den flachen Ultrabooks kommt es auf jeden Millimeter in der Höhe an. Eine besonders dünne M.2-SATA-SSD finden Sie in der Kingston A400, wenn Ihnen eine Kapazität von maximal 480 GB ausreicht.
© Kingston

Gerade bei besonders flachen Mobilrechnern benötigen Sie einen SATA-Datenträger im kompakten M.2-Format. Er kann sich in der Länge unterscheiden. M.2-SATA-SSDs gibt es in den Kennungen 2230, 2242, 2260, 2280 und 22110. Dabei steht die 22 für die Breite in Millimetern. Die anderen Ziffern bezeichnen die Länge des Moduls – im gängigsten Fall 80 Millimeter. Deshalb beziehen sich die Beispiel- M.2-SSDs in den Tabellen auch auf 2280-Kärtchen.

Mit einer SATA-M.2-SSD erreichen Sie dieselben Tempowerte wie mit einem 2,5-Zoll-Flash-Laufwerk. Allerdings ist sie im Schnitt einen Tick teurer. Als preisgünstiges Modell zum Aufrüsten erweist sich die WD Blue 3D NAND SATA SSD , für die Sie mit 500 GB Speicherplatz etwa 56 Euro zahlen. Gleichzeitig sind M.2-SATA-SSDs teils auch in der maximal möglichen Kapazität eingeschränkter als ihre 2,5-Zoll- Verwandten. Erneut können Sie dies an dem erwähnten WD-SSD-Modell nachvollziehen. Während es als 2,5-Zoll-Datenträger mit bis zu vier TB erhältlich ist, ist bei der M.2-Baureihe bei 2 TB das maximale Platzangebot ausgeschöpft.

Weil es bei manchen Ultrabook-Gehäusen auch in der Höhe um jeden Millimeter geht, beachten Sie außerdem, wie dick die neue M.2- SATA-SSD sein darf. Eine mit nur 1,35 Millimeter besonders dünne Variante finden Sie in der Kingston A400 SATA 480 GB für etwa 60 Euro. Allerdings gibt es dieses Modell auch nur bis maximal 480 GB.

Im Überblick: SATA-SSDs für M.2 2280 ab 480 GB

Produktbezeichnung

Adata Ultimate SU800 M.2 2280 512 GB

Kingston A400 SSD SATA 480 GB

Samsung 860 Evo SATA III M.2 500 GB

Transcend M.2 SSD 830S 512 GB

WD Blue 3D NAND SATA SSD 500 GB

Modellnummer

ASU800NS38-512GT-C

SA400M8/480G

MZ-N6E500BW

TS512GMTS830S

WDS500G2B0B

Format

M.2 2280

M.2 2280

M.2 2280

M.2 2280

M.2 2280

Controller

SMI

Silicon Motion SM2259

Samsung MJX

k. A.

Marvell 88SS1074

Schnittstelle

SATA III

SATA III

SATA III

SATA III

SATA III

Cache-Speicher

DRAM

32 MB (SDR, embedded Phison S11)

512 MB, LPDDR4 (SDRAM)

DDR3 DRAM

512 MB (DDR3L), SLC-Cache

Maße (Breite / Höhe / Länge, Millimeter)

22 x 3,5 x 80

22 x 1,35 x 80

22 x 2,38 x 80

22 x 3,58 x 80

22 x 2,38 x 80

Flashspeichertyp

3D-NAND TLC

3D-NAND QLC, (Intel, 64 Layer)

Samsung V-NAND 3 Bit MLC

3D-NAND TLC

3D NAND TLC, Toshiba/WD, 64 Layer (Bics3)

Sequentielles Tempo laut Hersteller - Lesen / Schreiben

560 / 520 MB/s

500 / 450 MB/s

550 / 520 MB/s

560 / 500 MB/s

560 / 530 MB/s

Lebensdauer (Total Bytes Written, TBW)

k. A.

160 TB

300 TB

280 TB

200 TB

Betriebsstunden (MTBF in Stunden)

2 Mio.

1 Mio.

1,5 Mio.

2 Mio.

1,75 Mio.

Verschlüsselung

nein

nein

AES 256 Bit

nein

nein

Maximal mögliche Kapazität

1 TB

480 GB

2 TB

2 TB

2 TB

Lieferumfang

Adata SSD Toolbox, Migration Utility

k. A.

Samsung Magician Software, Data Migration

SSD Scope

WD SSD Dashboard, Acronis True Image WD Edition

Garantie

3 Jahre

3 Jahre

5 Jahre

5 Jahre

5 Jahre

Internetseite

www.adata.com/de

www.kingston.com/de

www.samsung.de

de.transcend-info.com

www.westerndigital.com/de-de

Mittlerer Straßenpreis

61 Euro

60 Euro

60 Euro

68 Euro

56 Euro

NVMe-SSDs für den M.2-Steckplatz – meist passt PCIe 3.0

Bei älteren Rechnern liegen Sie mit einer NVMe-SSD mit PCIe-3.0-Schnittstelle meist richtig. Günstiger im Preis sind Modelle mit QLC-Flash, auch wenn sie das Maximaltempo des Anschlusses oft nicht ausreizen.
Vergrößern Bei älteren Rechnern liegen Sie mit einer NVMe-SSD mit PCIe-3.0-Schnittstelle meist richtig. Günstiger im Preis sind Modelle mit QLC-Flash, auch wenn sie das Maximaltempo des Anschlusses oft nicht ausreizen.
© Seagate

Die Bezeichnung NVMe-SSD ist verkürzt, sie bezeichnet Flash-Speicher, die das NVMe-Übertragungsprotokoll (Non-Volatile Memory Express) nutzen, im M.2-Steckplatz sitzen und über die PCI-Express-Schnittstelle angebunden sind. Sie haben die gleichen Maße wie SATA-M.2-SSDs – am häufigsten kommt das 2280-Modul vor.

Welches Arbeitstempo maximal möglich ist, bestimmt der PCIe-Standard zusammen mit der Anzahl der Lanes, die die SSD verwenden kann. Die entsprechenden Details zu Ihrem Steckplatz lesen Sie am besten vor dem Kauf im Mainboard-Handbuch nach.

Bei einem etwas betagteren Computer ist PCIe 3.0 sehr wahrscheinlich. Für diese Version finden Sie eine sehr große Auswahl an Lauf- werken. Die maximal möglichen Datenraten liegen bei etwa 3,5 GB pro Sekunde – sowohl beim sequentiellen Lesen als auch Schreiben. Günstige SSD-Modelle erreichen dieses Transfertempo jedoch nicht immer – vor allem dann nicht, wenn ein QLC-Flash-Speicher zum Einsatz kommt, wie bei der Seagate Barracuda Q5 SSD 500 GB für rund 64 Euro. Sie schafft laut Herstellerangaben 2400 MB pro Sekunde beim Lesen und 1800 MB pro Sekunde beim Schreiben. Doch auch damit bringt sie einen deutlichen Tempopush für den PC – und das zum fairen Preis.

Im Überblick: M.2-NVMe-SSDs ab 480 GB

Produktbezeichnung

Kioxia XG6 512 GB

Lexar NM620 512 GB

Samsung SSD 980 500 GB

Seagate Barracuda Q5 SSD 500 GB

WD Blue SN550 NVMe SSD 500GB

Modellnummer

KXG60ZNV512G

LNM620X512G-RNNNU

MZ-V8V500BW

ZP500CV30001

WDS500G2B0C

Format

M.2 2280

M.2 2280

M.2 2280

M.2 2280

M.2 2280

Controller

k. A.

DM620

Samsung Pablo

k. A.

Western Digital

Schnittstelle

PCIe Gen3 x4, NVMe 1.3a

PCIe Gen3 x4, NVMe 1.4

PCIe Gen3 x4, NVMe 1.4

PCIe Gen3 x4, NVMe 1.3

PCIe Gen3 x4, NVMe 1.3

Cache-Speicher

k. A.

SLC-Cache

SLC-Cache

SLC-Cache

SLC-Puffer

Maße (Breite / Höhe / Länge, Millimeter)

22 x 2,23 x 80

22 x 2,25 x 80

22 x 2,38 x 80

22 x 2,15 x 80

22 x 2,38 x 80

Flashspeichertyp

Bics-Flash TLC (96 Layer)

3D-NAND TLC (Micron)

3D-NAND TLC, 128 Layer (V-NAND v6)

3D-QLC-NAND

3D-NAND TLC (Bics4)

Sequentielles Tempo laut Hersteller - Lesen / Schreiben

3100 / 2800 MB/s

3300 / 2400 MB/s

3100 / 2600 MB/s

2400 / 1800 MB/s

2600 / 1750 MB/s

Lebensdauer (Total Bytes Written, TBW)

k. A.

250 TB

300 TB

119 TB

300 TB

Betriebsstunden (MTBF in Stunden)

1,5 Mio.

1,5 Mio.

1,5 Mio.

1,8 Mio.

1,7 Mio.

Verschlüsselung

nein

nein

AES 256 Bit, TCG Opal 2.0

nein

nein

Maximal mögliche Kapazität

1 TB

1 TB

1 TB

2 TB

2 TB

Lieferumfang

Bulk-Version ohne Zubehör

k. A.

Samsung Magician

Seagate Diskwizard (Klonprogramm), inkl. Datenwiederherstellungs-Service für 1 Jahr

WD SSD Dashboard

Garantie

k. A.

5 Jahre

5 Jahre

3 Jahre

5 Jahre

Internetseite

business.kioxia.com/de-de

www.lexar.com/de

www.samsung.de

www.seagate.com/de/de/

shop.westerndigital.com/de

Mittlerer Straßenpreis

100 Euro

60 Euro

70 Euro

64 Euro

70 Euro

NVMe-SSDs für PCIe 4.0: Top-Tempo-Klasse, die ins Geld geht

M.2-SSDs für PCIe 4.0 werden aufgrund des superschnellem Datentransfer heiß, was oft passive Kühlkörper nötig macht. Materialien wie Graphen halten diese zwar dünn, schlagen sich aber im Preis nieder - wie etwa bei der Transcend MTE240S.
Vergrößern M.2-SSDs für PCIe 4.0 werden aufgrund des superschnellem Datentransfer heiß, was oft passive Kühlkörper nötig macht. Materialien wie Graphen halten diese zwar dünn, schlagen sich aber im Preis nieder - wie etwa bei der Transcend MTE240S.
© Transcend

NVMe-SSDs mit PCIe-4.0-Anbindung sind derzeit die schnellsten M.2-Laufwerke und werden aktuell bereits von AMD unterstützt – beispielsweise durch die CPUs der Serien Ryzen 3000 und 5000 sowie Mainboards mit X570- oder B550-Chipsätzen. Bei Intel tut sich ebenfalls etwas in Sachen PCIe 4.0, denn mit der elften Core-i-CPU-Generation (Rocket Lake-S) liefert der Hersteller den Support für die Schnittstelle nun nach.

Die passenden SSDs sind grundsätzlich teurer als die PCIe-3.0-Pendants und für das Power-Gaming oder andere sehr schreibintensive Tätigkeiten gedacht. Selbst für ein Modell mit 500 GB müssen Sie rund 100 Euro investieren – wie zum Beispiel für die Gigabyte Aorus Gen4 SSD .

Hierfür sollen sich im Idealfall auch die Transferraten im Vergleich zur Vorversion verdoppeln. Das hat Folgen für die Hitzeentwicklung. Deshalb sind diese M.2-SSD-Kärtchen oft mit einem Kühlkörper versehen oder lassen sich damit nachrüsten. Für den Einbau in den Computer müssen Sie deshalb die Höhe im Auge behalten. Meist bestehen die passiven Kühlungen aus Aluminium. Neu ist der Einsatz des Materials Graphen, das besonders dünne Kühlkörper ermöglichen soll, wie das Modell Transcend MTE240S 500 GB als eines der ersten Beispiele zeigt. Es ist jedoch zum Recherchezeitpunkt mit 140 Euro auch entsprechend teuer. Fürs Rechner-Upgrade sind diese SSDs lediglich dann eine Wahl, wenn Sie das Laufwerk perspektivisch in einen neuen PC einbauen wollen. Denn PCIe 4.0 ist abwärts- kompatibel, wodurch Sie jedoch den Tempovorteil wieder einbüßen.

Im Überblick: M.2-NVMe-SSDs mit PCIe 4 ab 480 GB

Produktbezeichnung

Corsair Force Series MP600 500 GB

Gigabyte Aorus Gen4 SSD 500 GB

Samsung 980 Pro 500 GB

Seagate Firecuda 520 SSD 500 GB

Transcend MTE240S 500 GB

Modellnummer

CSSD-F500GBMP600

GP-ASM2NE6500GTTD

MZ-V8P500BW

ZP500GM30002

TS500GMTE240S

Format

M.2 2280

M.2 2280

M.2 2280

M.2 2280-D2

M.2 2280

Controller

Phision PS5016-E16

Phision PS5016-E16

Samsung Elpis (S4LV003)

Phison PS5016-E16

k. A.

Schnittstelle

PCIe Gen4 x4, NVMe 1.3

PCIe Gen4 x4, NVMe 1.3

PCIe Gen4 x4, NVMe 1.3c

PCIe Gen4 x4, NVMe 1.3

PCIe Gen4 x4, NVMe 1.4

Cache-Speicher

k. A.

512 MB (DDR4)

512 MB (LPDDR4)

k. A.

DDR3, SLC-Cache

Maße (Breite / Höhe / Länge, Millimeter)

22 x 15 x 80

23.5 x 11,4 x 80,5

22 x 2,38 x 80

22 x 3,6 x 80

22 x 3,58 x 80

Flashspeichertyp

TLC-NAND 3 Bit (Toshiba)

Toshiba TLC-3D-NAND (Bics4)

Samsung V-NAND MLC (3-Bit)

3D-NAND TLC (Toshiba/WD Bicss4)

3D-NAND TLC

Sequentielles Tempo laut Hersteller - Lesen / Schreiben

4950 / 2500 MB/s

5000 / 2500 MB/s

6900 / 5000 MB/s

5000 / 2500 MB/s

3800 / 2800 MB/s

Lebensdauer (Total Bytes Written, TBW)

850 TB

850 TB

600 TB

850 TB

850 TB

Betriebsstunden (MTBF in Stunden)

1,7 Mio.

1,77 Mio.

1,5 Mio.

1,8 Mio.

k. A.

Verschlüsselung

AES 256 Bit

AES 256 Bit

AES 256 Bit

nein

nein

Maximal mögliche Kapazität

2 TB

2 TB

1 TB

2 TB

1 TB

Lieferumfang

mit Kühlkörper

mit Kühlkörper, SSD Tool Box

Samsung Magician

Seatools SSD-Software

mit Kühlkörper aus Graphen, SSD Scope

Garantie

5 Jahre

5 Jahre

5 Jahre

5 Jahre

5 Jahre

Internetseite

www.corsair.com/de/de

www.gigabyte.com/de

www.samsung.de

www.seagate.com/de/de/

de.transcend-info.com

Mittlerer Straßenpreis

115 Euro

100 Euro

135 Euro

95 Euro

140 Euro

PC-WELT Marktplatz

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