1244145

JVC XV-N316

20.04.2005 | 15:56 Uhr |

JVC XV-N316

PLUS: gute Verarbeitung
MINUS: Gestaltung des Bildschirmmenüs

WERTUNG: 6,2
PREIS: 120 Euro

Der JVC-Player ist mit einer Gehäusetiefe von gerade einmal 19 Zentimetern der kleinste Player im Test. Die beiliegende Fernbedienung steht dem in nichts nach. Die Ergonomie bleibt davon unberührt. Zur Stromversorgung der Fernbedienung sind allerdings kostspielige Knopfzellen nötig. Mit einem Straßenpreis von rund 120 Euro gehört der XV-N316 bereits zur gehobenen Mittelklasse. Die Verarbeitung ist den Erwartungen entsprechend tadellos.

DIVX-KOMPATIBILITÄT: Die Fähigkeit, Divx-Filme zu decodieren, verdankt der XV-N316 seinem integrierten Vibratto-II-Chip. Der Player zeigt Chipsatz-bedingte Schwächen. Soweit bei der Divx-Erstellung die gängigen Encoder-Profile verwendet werden, gelingt die Wiedergabe problemlos. Bei Divx-Videos mit aktivierter Bewegungsschätzung auf Viertelpixel-Niveau (Q-Pel), bricht die Wiedergabe hingegen mit einer Fehlermeldung ab. Ähnliches wiederholt sich bei dem Versuch, Xvid-Videos abzuspielen: Ist das GMC- oder Q-Pel-Feature aktiv, kann er die Dateien nicht abspielen. Vorhandene Untertiteldateien werden ignoriert.

BEDIENUNG: Die Gestaltung des Bildschirmmenüs ist wenig gelungen. Die Dateinamen werden bereits nach zwölf Buchstaben abgeschnitten. Eine Laufschriftfunktion, die Aufschluss über den vollständigen Dateinamen geben könnte, ist nicht vorhanden. Darüber hinaus gibt es keine Menübalken, die anzeigen, ob ober- oder unterhalb der eingeblendeten Liste möglicherweise weitere Dateien vorhanden sind. Ist das Ende der Liste erreicht, springt die Anzeige nicht zur nächsten Anzeigeseite. Sie gibt jeweils nur den Dateinamen des unmittelbar folgenden Beitrags preis. Symbole, die eine Unterscheidung zwischen Ordnern und Einzeldateien erleichtern würden, sucht der Anwender vergebens.

AUSSTATTUNG : Trotz des gehobenen Preises fällt die Ausstattung des JVC eher mager aus. Ein integrierter Dolby-Digital-/DTS-Decoder fehlt. Selbst die übliche S-Video-Buchse wurde eingespart. Dafür kann der Player mit einem YUV-Komponentenausgang, einer Vollbildausgabe (Progressive Scan) sowie einem digitalen Koaxialausgang aufwarten.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
1244145